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Johannesberg von den Maurergesellen Gebrüder Müller von Jstergiesel, welche bis vor Kurzem in Westfalen beschäftigt waren, meh­rere falsche Markstücke ausgegeben. Der Gensdarm Schäfer hiervon in Kenntniß gesetzt, verhaftete Beide und fand noch 16 Markstücke, welche der eine in seinen Strümpfen versteckt hatte, vor. Dieselben waren ebenfalls falsche und zwar von Zinn angefertigte. Bei einem stattge- fundenen Verhör wollen Beide nicht wissen, wo und wie sie in Besitz derselben gekommen. (Hess. Beob.)

Aus der Umgegend.

DerFrankfurter Anzeiger" schreibt unterm 7. November aus Frankfurt am Main: Nachdem die Herren Vorstände der neun städtischen Polizei-Reviere und der Polizei-Reviere in Bockenheim mit der chemischen Untersuchung und den Kennzeichen der Fälschungen von Mehl, Brod, Butter, Milch, Wein, Weingeist, Fruchtsäften, Zucker, Kaffee, Thee, Bier und Gewürzen vertraut gemacht und mit den erfor­derlichen Apparaten versehen worden sind, werden die vielfach erhobenen Beschwerden über die Fälschung von Lebensmitteln in den meisten Fäl­len sofort untersucht und die Schuldigen zur Bestrafung gezogen werden Sönnen. Der Hr. Polizeipräsident hat demgemäß die genannten Re­viervorstände anweisen lassen, Lebensmittel der obenbezeichneten Arten anzunehmen und zu prüfen, sofern bei der Einreichung einer Probe der Verdacht der Fälschung begründet und die Bezugsquelle genau bezeichnet wird. Unsere Metzger führen dermalen lebhafte Klage über die Ab-

Bekanntmachung

Mit dem ö

öffentlichen Verkaufe ktober l. I. verfal­lenen Gold-, Silber- re. Pfän­der wird morgen den 9. dieses, Vormittags 9 Uhr, begonnen.

her am 1. O

Hanau den 8. November 1877. (7790)

Die Leihbank-Verwaltung.

Prollius.

Auf Verfügung des Reichsbank-Dirrktoriums werden in Folge diesseitiger Anregung den Herren Goldwaaren Fabrikanten von jetzt ab Goldbarren im Bruttogewichte von je ca. 3 bis 4 Pfund zum Preise von M. 1395,60 für das Pfund fün an der Kasse der Reichsbank-Haupt­stelle zu Frankfurt a. M. zur V-rfügung ge­stellt, w lche daselbst während der Dieuststunden Jederzeit gegen Zahlung des Betrags in Em­pfang zu nehmen sind.

Wir bringen diese Einrichtung den Interessen-

jen hiermit zur Kenntniß.

Hanau den 5. Noaember 1877. Die Handelskammer. Una.

(7772)

Freitag den 9. November, Nachmittags 2

Uhr, soll bei dem Amtsgericht II: 1 Kommode

gegen baare Zahlung verkauft werden. (7788) ' Bauer, Gerichtsbote. (1.1649/77)

Zur gefl. Beachtung.

Das geehrte hiesige und auswärtige Publikum erlaube mir ergebenst darauf aufmerksam zu machen, die geschätzten Aufträge für Weihnachten so zeitig zu

machen, damit Alles rechtzeitig geliefert werden kann. (7778)

Hochachtungsvoll

.______________lAtewi, Photograph.

Neue Brünetten,

Vordeaurpstaumen,

am. Aepfelschnitzen, Türkische Zwetschen und getrocknete Mirabellen,

(7780) bei_______Adolph Hopff\ in nnd^ sehr gutem Zustande befindlicher Kinderwagen und ebenso eine Klnderbett- stelle sind preiswürdig zu verkaufen.

nähme des Fleischkonsums. Ein Preisabschlag dürfte jetzt wohl wieder? angezeigt sein, indem die Ochsen eben namhaft billiger als vor Wochen

DemFrankfurter Jntelligenzblatt" entnehmen wir folgende Notizen aus Frankfurt a. M. vom 8. Novbr.: Gestern gelang es wieder einmal einen Händler zu ergreifen, der in den Häusern umher- ging und täuschend fabricirte unechte Ringe für echte verkaufte. Die meisten Opfer des Betrügers waren Dienstmädchen, welche er mit vieler Zungenfertigkeit zum Kaufe zu veranlassen wußte. Von Montag: den 19. d. Mts. ab werden die hiesigen Viehmärkte bis auf Weiteres Morgens um 7 Uhr ihren Anfang nehmen.

Thermometer st and.

7. Novbr.: Höchster Stand + 11°, Abends 7 Uhr + SW,.

8. Novbr.: Morgens 7 Uhr + 8°, Vormittags 10 Uhr + 10°.

Schwedische 10-Thlr.-Loose vom Jahre 1860. Ziehung am 1. Nov. 1877. Auszahlung am 1. Februar 1878. Hauptpreise: Nr. 98845 a 12,000 Thlr. Nr. 87819 a 500 Thlr. Nr. 53893 141630 a 150 Thlr. Nr. 19103 84769 224767 a 60 Thlr. Nr. 21274 30320 34535 42969 49924 92532 122913 136634 193847 196662 200178 a 35 Thlr. Nr. 23739 28714 77320 89451 108175 114667 115386 119001 124769 177351 178070 184165 191430 216101 221095 233117 a 25 Thlr.

Verpachtung.

Folgende Althanauer Hospital-.Grundstück werden

Moutag den 12. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, in der Wohnung des Unterzeichneten anderweit verpachtet, als:

Zu verkaufen:

ein Eteinkohlenofeu, Krämerstr. 28. (7707)

Rindfleisch

gute Qualität, pr. Pfd. 56 Pf., bei

(.7764)

Car? Marac.

Metzgergasse Nr. 1.

Karte Nr.

ZZ. 23.

Ar. Rth.

8. 88.

160.

175.

2

15 Land im Thöngesfeld, rechts der Windecker Straße,

9 Land links des Baumerschen Wegs,

4 Land rechts des Kinzigheimer Wegs,

9 Land links d. Steinheim. Wegs,

Q. 123. V2 9

RR. 19. V2 16

w 48.

88. 21.

V2 1O4/io

^2 26

1/4

22

KK. 5. V/2

NN. 26.

neben der Wickelschnur, auf dem Kinzigdorf, stößt

auf den Weg neben Ochsenwiese, im neuen Feld, links Diebacher Pfads,

der

des

daselbst a. Schützengärtch., daselbst, links des Die- Vacher Wegs, in der Klause, auf die Krebsbach stoßend,

13 Wiese auf dem obersten Bruch,

16

MM. 47. P/2 36

PP. 57. l8/i 2

w

Ff

57a. ls/4 57b. l3/4 57c. 2V2 57d.21/2 57e 2^4 57f. 2^2 57g 2

22

H 18 6

28 6

21

57h.l8/4 75/io

QQ. 3. 3/4 26

W. 27.

3/4 2

Gegen Trunksucht besitze ich ein der Gesund­heit nicht nachth. Mittel, welches mit ob. ohne Wissen des Trinkers eingenom. werden kann. In taufenden v. Fam. ist durch dies, segensr. Mittel häusl. Friede u. ehe!. Glück wiedergekehrt.

C. G. E. Schmidtchen in Berlin,

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Wiener Str. 33, Droguist.

//> ^r auf Gold, Silber, Werth- S UM AI n Papiere, Waaren aller Art, W LIII in Posten bis zu 10,000 Ax Mark und höher werden

unter strengste« Diskretion sofort effectuirt. Haasengaffe 11, 1. Stock, (7453)___Frankfurt a. M

Eine Brückenwaage, Kaffeebrenner und sonstige Unteusilien, billigst.

Zu erfragen Altgasse 8, 2 St.(7625)

an der Schindkaute, daselbst, zwisch. der kl. Horst u. d. Bäckerhaube, das., bei der kl. Horst, auf dem mittelst. Bruch an 19^2 Ar. 9 Rth., das 1. Stück v. Schlüssel, desgl. das 2. Stück dto., das 3. Stück dto., 1. d. Wiese, w w 2.

ff

3.

5.

6.

FF

FF

FF

FF

auf dem mittelst. Bruch, stößt auf den Wald, auf dem unterst. Bruch, im Venussee, stößt auf den Rinds flecken,

67. 1^2 31 ca. 2/s Wiese u. ]/3 Land da­selbst, am Schlüsselstück,

21 2^4 363/io Wiese daselbst, neben der

Windecker Straße.

Hanau den 5. November 1877.

Der Kirchenverwalter Pfeiffer.

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Sitte gute Chaise

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