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zu Seckbach die diesjährige Bezirksübung des 2. Feuerwehrbezirks (Ber­gen) statt, an welcher die Feuerwehren zu Bergen, Enkheim, Geckbach, Fechenheim, Bischofsheim, Hochstadt und Dörnigheim Theil zu nehmen haben.

Langeudiebach, 17. April. Das verflossenen Sonntag statt# gehabte Anturnen der hiesigen Turngemeinde verlief, vom herrlichsten Wetter begünstigt, in schönster Weise. ES betheiligten sich hieran sechs auswärtige Turnvereine, nämlich: Hanau: Turngemeinde, Turn- u Ficht- Club und Turnverein, Bruchköbel, Groß Auheim und Groß Steinheim. Leider mußte jedoch bei dem veranstalteten F ftzage die projectirte Musikbegleitung unterbleiben, indem die hiesige OrtSpolizeibehörde die Erlaubniß hierzu nicht ertheilte. ES ist dies sehr zu bedauern und be­fremdete auch sowohl die auswärtige« Turner als die hiesigen Einwoh­ner um so mehr, als doch die hiesige Turngemeinde durchaus keine Ver­anlassung zu dieser Maßregel gegeben hatte.

Nachdem man nun auf dem Turnplätze angekommen, wurden von den thetlnehmenden Turnern erst verschiedene Freiübungm auSgeführt, woraus daS Riegenturnen begann. Es betheiligten sich hieran über 100 Turner, welche in 6 Riegen eingetheilt wurden. Während dessen hatte sich eine große Z ischauermenge vusammelt, die auf allen erreichbaren Punkten Posto fußte und den Uebungen die größte Aufmerksamk.it wid­mete. Nach dem Turnen begaben sich die Vereine in geschlossenem Zuge in das Gasthau»zum Adler", woselbst sich die wackeren Turner theils bei der veranstalteten Tanzbelustigung amüsicten, theils sich an ttnem guten Glase Bier oder A-pselwsin erquickten, b s endlich der herannah-nde Abend die fremden Gäste zur H umkehr mahnte

Staffel, 19. Apül. Dem Vernehmen nach hat die Postbehörde für die Zett des an d-m alten Postgebäude vorzunehmenden Umbaus, Welcher nach und nach bew-rkstell gt werden soll, so daß der Postdienst auch während der Bauperiode ununterbrochen am Königsplatz versehen wird, zum Bezug für die Oberpostdirection daS Wulp'sche HauS am Friedrich-WilhelmSplatz auf vier Jahre gemiethet. Dieselbe hat sich Vorbehalten, den Vertrag auf weitere zwei Jahre zu verlängern. Die Restauration verbleibt in ihren bisherigen Lokalitäten. Der vorhin, rüge Kurfürstliche CabinetSrath Schimmelpfennig Hit, wie dieHess. Bi." hören, am Nachmittag deS 14. d. MtS. seine sechsmonatliche Haft auf der Festung Eh enbreitstein angetreten. (Sr. »en. st6.)

In JeSberg wird am 20. d. MtS. bei dem Postamts daselbst eine Telsgrepheu.Anstalt mit beschränktem Tagesdienst in Wirksamkeit treten.

Marburg, 18. April. Nach einem veröffentlichten Auszuge auS dem Protokolle deS Vereins zur Beförderung deS Gartenbaues in Kassel hat der Ertrag deS im Jahre 1876 von Gemrinde-Pfla azunaen geeintsten ObfteS im Streife Marburg sich auf 12 759 Ma k b-laufen.

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ein Erträgniß, welches nur von demjenigen des Kreise» Kassel mit 18,829 Mark und deS Kreise» HofgeiSmar mit 15,496 Mark über# troffen ist. am. $geu)

Zu den ältesten Heilquellen Deutschlands gehört unstreitig Bad Nenndorf in der ehemalig kurhessischen Grafschaft Schaumburg; schon seit Mitte des sechzehnten Jahrhunderts find die Schwefel-Quellen in der medicinischen Welt bekannt, seit beinahe hundert Jahren (1789) be­steht die gegenwärtige schöne Badeanstalt, seit 1814 ist sie mit der nahen Soolquelle vor Rodenberg verbunden. Die Frequenz ist mit je« dem Jahre gestiegen, zumal seit Nenndorf Station der Hannover-Alten­becker Eisenbahn ist. Die diesjährige Eröffnung wird mit dem 15. Mai erfolgen.

DerFrankfurter Anzeiger" schreibt unterm 19 April auf Frankfurt am Main: In der Domkrrchr ist man eben mit der Entfer­nung deS Bauschuttes, der Nivellirunz und der Rmovirung der reich m gothischen Baldachine beschäftigt. Die»! Kirche macht dadurch, daß sie durch Gleichlegung des LängSschrff-z mit dem Qierschiff um 20 Fuß höher wurde, einen ganz veränderten, majestätischeren Eindruck. Die Perspektive von der Turnhalle auS durch daS neue gothische Portal nach dem Hochaltar ist eine ganz ausgezeichnete. Zu bedauern ist, daß daS antike Tmc, welcher früher den Chor vonjdem Schiff trennte, s. Z zu einem Trödlerpreis an einen Altsisenhändler verkauft wurde, welcher dasselbe an einen Engländer sehr thmer verhandelte. ES schmückt jetzt eine englische Kirche.

Offeubach, 19. April. Gestern Abend, kurz nach 10 Uhr, brach in dem Magazin des Portefenillefabrikanten Herrn Himmler da« hier Feuer an», daS bei der aus Vorsicht im Geschäfte eingeführten allabendlichen R Vision der Fadrikiokalitäten rechtzeitig entdeckt und durch Anwendung einiger Extinc eure im Keime erstickt wurde. In Folge deS durch einen in der Nachbarschaft der Brandstelle wohnenden Tignalisten gegebenes Feuersignal eilte auch die Feuerwehr rasch zur Stelle und richtete Die Spritzen zum Eingreifen her; die Anwendung der Extincteure machte j doch ihre Instandsetzung überflüssig. Ein Fingerzeug für alle Diejenigen, welche sich einen derartigen Apparat noch nicht aageschafft haben. Doch wirkte die Mannschaft in sonstiger Weise bei Bekämpfung des Feuer« rc. rc. in anerkennenSwerther Weise mit. Ueber den Grund der Entstehung desselben konnte 6.8 jetzt nichts ermittelt werden.

Thermometerstand.

19 April; Höchster Stand + 93/*°, Äsend» 7 Uhr + 7°; 20 Apnl: Moraens 7 Uhr 4- 4°, Bormittaas 10 Uhr 4- 7°

Holzversteigerung in der Landgräflichen Fasanerie bei Philippsruhe.

Freitag den 27. April soll nachverzeich- metes Gehölze, Morgens von 10 Uhr an be­ginnend, unter den vorher bekannt gemacht werdenden Bedingungen auf der kleinen Wirth­schaft zu Wilhelmsbad versteigert werden, als:

1. 2 Rmtr. Eichen-Scheitholz,

2. 9 Laubholz-Erdstöcke,

3. 6675 Wellen Laubholzreisig,

4. 675 Wellen-Dorn.

Fasanerie bei Philippsruhe, 19. April 1877. Der Landgräfliche Fasanenmeister

___F. Linck.___________(2715)

Holzversteigerung

im Büdinger Stadtwald.

Mittwoch den 25. April d. I. sollen im Büdinger Stadtwald, Distrikt Steinkautenkopf, Vettkautenhang und kleiner Taubenrain, folgende Holzsorten versteigert werden:

63 Rmtr. Nadel- Scheitholz,

573 Knüppelholz,

113 Stock^olz,

10610 Stück Wellen.

Die Zusammenkunft ist Morgens präcis 9 Uhr im Steinbruch. (2725)

Büdingen d-n 19. April 1877.

Großherzogliche Bürgermeisterei Büdingen. ___________Hölzinger.____________ ß'Kin starker zweiräderiger^ Stoßkarren billig zu verkaufen. (2726,

Inserate. Eingemachte Bohnen,

gutkochend,

bei Carl Wettermann,

(2720)__Altstädter Markt 5.

Unterzeichnete empfiehlt sich im Unfertigen von Steppröcken, Steppdecken und allen in dieses Fach einschlazenden Arbeiten.

Frau Loßberger, (2713) Gärtnergasse Nr. 51.

Ueber 3000 Anerkennnungen.

Garantiertes für Menschen und Hausthiere unschädliches Radical- mittel gegen

Zfl Schwabenkäfer,

auch Russen und Küchen* Käfer genannt. Bei Nichter- folg Rückzahlung des Betrages. Zu beziehen in Töpfen a 1, 2 und 3 Mark durch die Reichs­adler-Apotheke von R.

Jacobi in Fiberfeld und deren Nieder­lagen. DM^ In Hanau nur bei Carl Reyer. --AW

Da viele derartige Mittel exilliren, die meist nur aus Jnsectenpulver bestehen und nie eine gänzliche Vertilgung obigen Ungeziefers bewir­ken, so bitte genau auf Firma und Schutzmarke zu achten.________________________ (2724)

Ein Konfirmandenrock, fast neu, ist billig abzugeben.

(2722)___________________Schnurgasse Nr. 16.

Altgaffe 9 eine Wohnung. (2719)

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Versteigerung.

Montag den 23. und Dienstag den 24. April d, I., jedesmal von Nachmittags 2 Uhr an, soll in der Behausung Nürnbergerstraße Nr. 13, der Nachlaß der verstorbenen Frau Wittwe Hochreuther, als:

Silber, 1 Seccetair, Sophas, Kommode, Stühle, Schränke, Bettstellen, Bettwerk, Roß­haar- u. Sprungfedermatratzen, Leinengeräth, Kleidungsstück-, Küchengeräthschaften, Zuber, Bütten, Fässer und sont verschiedene HauS- Haltu gsgegenstände, gegen baare Zahlung versteigert werden. ^2667)__________W. Seiffert, Taxator.

31ull u. schottischen Bat- tist in schönen Qualitäten, gestickte Battist- u. leinene Taschen­tücher, sowie Herren- u. Da- menkragen u. Manschetten, Herren - Halsbinden, La- vallieres u. Halsbänder in größter Auswahl zu billigen Preisen, bei (2666)___X Trost,

AXen Abonnenten des Frankfurter Fünfpfen« nig-Blattes von Hanau und Umgegend zur Nachricht, daß Herr F. Schleckser, Stern­gasse Nr. 25, die Lieferung desselben übernom­men hat. Etwaige Beschwerden wolle man demselben zukommen lassen. (2653)

______________F. Brandes & Diederich. Judengasfe.6 Stube, Kammer, Küche. (2588)