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Zugleich Amtliches Organ für Kreis und Stadt Hanau.

'Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage, mit belletristischer Beilage,'! und Samstags mit der Berliner Provinzial-Correspondenz.

M 40

Freitag den 16» Februar.

Amtliches.

Proklam.

Hanau. Zum Zwangsverkauf nachstehend beschriebenen, auf den Namen des Heinrich Wilhelm Metz dahier katastrirten Grundver­mögens :

Brandvers. Nr. 8 der Glockengüsse (bisher Nr. 377 im 2. Quartier): Nr. 58 963/ioo Rih. Wohnhaus, Querbau, kleine Halle,

59 8,3

Remise und Hofraum in der Liliengasse,

werden andere Termine

auf den 3. April,

eventuell

1. und 29. Mai d. I., Vormittags 910 Uhr, an Gerichtrstelle bestimmt.

Hypothrkar-Gläubiger werden aufgefordert, im ersten der obigen Termine ihre Ansprüche anzvmeidcn und zu begründen.

Har.au am 4. Februar 1877.

Königliches Amtsgericht II. Cöfter.

(968)

vt. Winklet

Submission.

Die Arbeiten und Lieferungen zur Herrichtung 3er Zimmer im Saale dcs Finanzkammergebäudes zu Hanau, auf ca. 2000 M. ver­anschlagt, sollen auf Dem Wege der öffentlichen Submission vergeben

werden.

Kostenanschlag, Bedingungen und Zeichnung liegen im

Bureau

des Unterzeichneten vom 19. Februar bis 2. März cr. zur Einsicht aus. Unternehmer wollen ihre Offerten bis zum 3. März cr., Vor­mittags 11 Uhr, portofrei und versiegelt an den Unterzeichnete» mit der Aufschrift:Herstellungsarbeiten im Finanzkammergebäude" ein­reichen, zu welcher Stunde die Eröffnung der Submission im Beisein erschienener Submittenten im Amtslokale der Königlichen Bau-Jnspek-

tion, Neue Anlage 5d, stattfindet.

Hanau den 14. Februar 1877.

Der Königliche Bau-Inspektor.

Grau.

(1089)

Holzversteigerung

in der Königlichen Oberförsterei Wolfgang.

Freitag den 23. Februar er., von Vormittags 91/* Uhr ab, soll beim Wüth Amrhein zu Neuwirthshaus folgendes Holz öffent­lich verkauft werden:

A. Schutzbezirk Großkrotzenburg:

50 Rmtr. Eichen-Schüt und Knüppel, 15 Rmtr. Buchen- Scheit und Knüppel, 50 Rmtr. Eichen- und Buchen-Stock- Holz I., 8 Hdrt. Eichen- und Buchen-Reisig;

B. Schutzbezirk Neuwirthshaus:

20 Rmtr. Eichen-Scheit u. Knüppel, 10 Rmtr. Eichen- und 'Buchen-Stockholz L, 6 Hdrt. Eichen- und Buchen-Reisig, 15 Rmtr. Erlen-Stockholz, 60 Kiefern-Stämme, 40 Hdrt. Kiefern-Stangen aller Art, 500 Rmtr. Kiefern-Scheit und Knüppel, 80 Rmtr. Kiefern-Stockholz L und 50 Hdrt. Kie-

fern-Reisig III. Kl.

Wolfgang den 11. Februar 1877.

Richter, Oberförster.

(1090)

Holzverkauf.

Dienstag den 20. d M., Vormittags 9 Uhr, sollen in der Lehnin g'schen Gastwirthschaftzum goldenen Faß" in Hanau die nachstehenden Holzquantitäten aus den Distrikten Kohlbrunnen und Scheuer öffentlich meistbietend verkauft werden:

Jnsertlan?»

Preis:

Die lipaltige Barmondzeile od. deren Raum

10 Psg.

Sie 2fpalt Brite 20 Pfg.

SieSfpaIHgeSrite

SO w

1877

5 Kiefern-Abschnitte mit 4.81 Festmeter, 200 Rmtr. Kiefern- Scheit, 16 Rmtr. Kiefern-Stammprügel, 31 Rmtr. Kiefern-Ast- Prügel, 13,9 Hdrt. Kiefern-Reiswellen 3. Klasse, 79 Rmtr. Kiefern-Stockholz 1. Klaffe, 0,4 Hdrt. Eichen-Reis 3. Klasse.

Forsthaus Neuhof den 12. Februar 1877. (1043)

Der Oberförster Menger.

Tagesschau.

Berlin, 15. Februar. Abgeordneter?-Haus. (Fortsetzung.)

Im weiteren Verlaufe der gestrigen Sitzung ging das Haus zur Be- Berathung des folgenden Antrages des Abg. Dr. Wehrenpfennig über: Das Haus der Abgeordneten wolle beschließen: Die Königliche Staats-Regierung aufzufordern: I. 1) Darauf Bedacht zu nehmen, daß die an der Bau-Akademie noch fortbestehends» Mißstände im Sinne der Beschlüsse des Hauses der Abgeordneten vom 17. März 1876 mit größerer Beschleusi^unZ beseitigt, insbesondere die vakanten etatsmäßisren Lehrstellen baldigst besetzt werden; 2) dafür Sor^e zu t äsen, daß schon jetzt und vo? Herstellung eines einheitlichen Ge­bäudes für die polytechnische Hochschule die zur Zeit getrennten Lehr­anstalten (Bau-Akademie und Gewerbe-Akademie in innere Verbin­dung gebracht und einer kollegialisch geordneten Leitung unterstellt werden; 3) Mittheilung von den Vorbereitungen zu machen, welche bisher zur Errichtung eines Polytechnikums getroffen sind, und den Plan zu dem Neubau, womöglich noch in der gegenwärtigen Session, vorzulegen. II. In der nächsten Session d-m Landtage einen Ge­setzentwurf über die Organisation des technischen UntsrüchtswesenS nach feinen verschiedenen Stufen Hochschulen, gewerbliche Mittel­schulen (Provinzialgewerbeschulkn), Fachschulen für Han-wrrker (Bau­gewerkschulen, Gesellen- und Lehrlingsschulep) vorzulegen.

Nachdem der Antragsteller seinen Antrag motivut hatte, sprachen zu demselben der Regierungskommissar Geheimer Ober-Regierungs-Rath Stüve und die Abgg. Dr. $etn, Dr. M quel, Frhr. von Heeremann und Dr Löwe, worauf der Artrag anzenommen wurde.

Es folgte die Fortsetzung der Etats berathung und zwar mit dem Etat der Eisenbahnverwaltung. Auf die von den Abgg. Gärtner und Dr. Cohn angelegte Frage über öffentliche Submissionen, antwortete

der Handels-Minister Dr. Achenbach. MB W

Hierauf trat, das Haus in die Berathung einiger bezüglichen Pe- titonen. Der Abg. Dr. Hammacher referirte Namens der Budgetkom-

mission über die Petition der Zugführer der Niederschlesisch-'kischen : Bahn und der Hannoverschen StaatLoatzn und empfahl, die Petitionen

; in Wiederholung des Beschlusses vom 9. März 1876 der Staatsregie­rung mit der dringenden Aufforderung zu überweisen, den Eisenbahn- 1 Zugführern den erhöhten Wohnungsgeldzuschuß zu gewähren. Gegen den Widerspruch des Regierunglkommissms Geh. RegierungS-Raths ; Rapmund trat daS Haus diesem Beschlusse bei. Ueber die Petttion i der Kanzlisten Zucker, Klose und Genossen von der Ostbahn und Ober- I schlesischen Bahn, um Gleichstellung chrer Besoldung mit derjenigen der Kanzlisten anderer Behörden, ging das Haus auf Antrag des Referen- I ten der Budgetkommission, Abg. Dr. Hammacher, zur Tagesordnung s über. Dre P-tttion der Eisenbahn-Sekretäre Bkyer, Zoberdier und Genossen von der Nwderschlesisch'Mälk.schen und.-der Oberschlesischen Eisenbahn um Gleichstellung im Gehalte mit den Sekretären der Pro- Vinzialbetzörden, beantragte Abg. Dr, Hammacher im Namen der Bud- - getkommission der Staatsregierung zur Erwägung zu über weisen, obgeS ; sich nicht im Interesse des Dienstes und der Billigkeit empfehle, daS i Minimaleinkommen der Eisenbahn-Sekretäre zu erhöhen; über die wei- teren Forderungen der Petenten dagegen zur Tagesordnung Überzuge­hen. Das HauS beschloß demgemäß. Der Abg. Lüders tadelte die alljährlich sich steigernden Erhöhungen der Burcaukosten bei den Bahnen. Ah. RegierungS-Rath Rapmund entgegnete, daß relativ die Kosten für das Bureaupsrsonal der StaatSbahnen zurückgegangen seien, da seit dem vorigen Jahre 700 Kilometer StaatSbahnen hinzugekommen. Die Po­sition wurde bewilligt. Darauf verlegte sich das Haus um 4 Uhr bis Abends 71/* Uhr.