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Zugleich Amtliches Orga« für Kreis und Stadt Hanau.

Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn« und Feiertage, mit belletristischer Beilage^ 'und Samstags mit der Berliner Provinzial-Correspondenz.

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Mittwoch den 3. Januar.

1877.

Amtliches.

Die OrtSvorstände von Bruchköbel, Laugenselbold, Niederissigheim, Oberisfigheim, Rofdorf, Windecken, Wachenbuchen, Hochstadt, Mittel- buchen, Ostheim, Bergen und Kinzigheimer«Hof wollen die empfangs­berechtigten Interessenten in Kenntniß setzen, daß die Steuerkassen zu Hanau I und II und Bockenheim angewiesen find, die Vergütung von Flurbeschädigungen in Folge der diesjährigen Herbstübungen der 21. Division zu zahlen.

Dje Interessenten der Stadt Hanau werden hierdurch gleichzeitig in Kenntniß gesetzt.

Hanau am 28. Dezember 1876.

Der Landrath.

Gemäß §. 23 der Ersatz Ordnung vom 28. September 1875, Amtsblatt Nr. 46 S. 269, sowie der Instruktion vom 16. Mai 1876, die Führung der RkkcutirungS-Stammrollen betreffend (Amtsblatt Seite 109) haben die Herrn OrtSvorstände unveMMch^nachstehende Bekannt­machung viermal zu erlassen:

Jeder Militairpflichtige, welchem über seine Dienstpflicht eine endgültige Entscheidung der Ersatz-Behörden noch nicht ertheilt ist, hat sich in der Zeit vom 15. Januar bis zum 1. Februar dieses Jahres bei dem OrtSvorstände zur RekrutirungS-Stammrolle zu melden, bei Vermeidung der im Gesetze angedrohten Nachtheile.

Für solche Militairpflichtige, welche, ohne an einem anderen Orte im deutsche« Reiche einen dauernden Aufenthalt zu haben, abwesend sind, haben deren Eltern, Vormünder, Lehr-, Brod- oder Fabxikherren die Anmeldung zu besorgen, ebenfalls bei Vermeidung der im Gesetze ange- drohten Nachtheile."

Jeden angemeldeten Miliiairpflichtigen resp, deren Anmelder haben die Herrn Ortsvorstände auf die Bestimmungen der pos. 8 des §. 23 der Ersatz-Ordnung ausdrücklich aufmerksam zu machen. Diese lauten: Militairpflichtige, welche nach Anmeldung zur Stammrolle im Laufe eines ihrer Militairpflichtjahre ihren dauernden Aufenthalt oder Wohn­sitz nach einem anderen AushebungS-Bezirk oder MusterungS-Bezirk ver­legen, haben dieses Behufs Berichtigung der Stammrolle sowohl beim Abgänge der Behörde oder Person, welche fit in die Stammrolle auf­genommen hat, als auch nach der Ankunft an dem neuen yrt derjenigen, welche daselbst die Stammrolle führt, spätestens innerhalb dreier Tage zu melden.»

In den Stammrollen sind nicht blos die angemeldeten Militair- Pflichtigen einzutragen, sondern auch alle sich am Orte aufhaltenden Miliiairpflichtigen zu ermitteln.

In Betreff der Anlegung und Führung der RekrutirungS« Stammrollen werden die Herrn OrtSvorstände auf die Eingangs beregte Instruktion besonders aufmerksam gemacht.

Die Stammrollen nebst Belägen sind bis zum 15. Februar c. hierher einzureichen.

Hanau am 2. Januar 1877.

Der Landrath.

Gefuxdeu: Eine Scheere. Ein Schild mit der AufschriftCi« garren". Ein silberner Theelöffel. Eine Pferdedecke. Ein grünseide« neS Knüpftüchelchen. Ein carrirter Frauen-Shawl.

Zngelaufe«: Ein rother Pinscher mit geschnittenen Ohren und Ruthe.

Verloren: Ein weißseidenes HalStüchelchen. Eine goldene Brille. Ein Portemonnaie, enthaltend: 7 Mark.

Hanau, am 3. Januar 1877.

________________Königliches LandrathSamt._______________________ |

Bekanntmachung.

Einführung des WorttarifS im telegraphischen Verkehr mit Dänemark, Schweden und der Schweiz.

Vom 1. Januar 1877 ab wird im telegraphischen Verkehr mit | Dänemark, Schweden und mit der Schweiz der Worttarif eingeführt i werden. J

Bei den Deutschen Telegraphenanstalten wird für das gewöhn­liche Telegramm auf alle Entfernungen zur Erhebung gelangen.

1 . eine Grundtaxe (ohne Rücksicht auf die Wortzahl und ohne Unterschied des Abgangs- oder Bestimmungsortes) von 40 Pf. 2 . eine Worttaxe

bei den nach Dänemark gerichteten'Telegrammenvon: 12 bei den nach Schweden gerichteten Telegrammen von: 20 bei den nach der Schweiz gerichteten Telegrammen von: 5 Berlin W,, den 29. Dezember 1876.

Der General-Postmeister.

Holzversteigerung in der Königlichen Oberförsterei Wolfgang.

Freitag den 12. Januar 1867, von Vormittags 10 Uh» ab, sollen beim Wirth Amrhein zu Neuwirthshaus nachverzeichnete Hölzer öffentlich verkauft werden:

A. Distrikt Oberwald:

18 Eichen-Stämme,

3 Erlen-

2 Rmtr. Eichen-Scheit,

9 und Buchen-Astknüppel,

2 Hdrt. Reis III. Kl.,

1 Rmtr. Erlen-Astknüppel,

5 Rmtr. Kiefern-Scheit- und Knüppel und

2 Stockholz I. Kl.

» Vom alten Einschläge und von den Schneißen im Belaufe Neuwirthshaus:

4 Hdrt. Eichen-Reis,

10 Rmtr. Erlen-Stockholz,

40 Kiefern-Stämme,

200 Stangen L, II. und III. Kl.,

400 Rmtr. Kiefern-Scheit,

100 Astknüppel,

30 Hdrt. Reis III. und

50 Rmtr. Stockholz I. Kl.

C. Distrikte Ribbes und Pechhütte:

200 Kiefern-Stämme.

I). Belauf Oberrodenbach:

10 Hdrt. Aspen-Reis III. Kl.,

200 Rmtr. Kiefern-Scheit und Knüppel und

20 Hdrt. Reis III. Kl.

Wolsgang den 26. Dezember 1876. (79)

Richter, Oberförster.

Bekanntmachung.

Freitag deu 12. Januar 1877, Vormittags 9 Uhr, sollen beim Wirth Amrhein zu Neuwirthshaus nachstehende Acker- und Wiesenflächeu öffentlich verpachtet werden:

A. die vom Domainen-Vorwerk Lehrhof übernommenen Flächen beim Chausseehaus und gegenüb r der Pulverfabrik;

B. die Weiherwiese auf 6 Jahre;

C. die Försterwi-se und eine Ackerparcelle in der Gemärkung Groß- Großenburg;

D. die Dornbachswiese in der Gemarkung Niederrodenbach.

Wolfgang den 26. Dezember 1876. (80)

_______Richter, Oberförster.____________________

Bekanntmachung*.

Die Erbauung eines Geschützschuppens und Chronographenhauses auf dem Terrain der hiesigen Pulverfabrik soll an den Mindestfordern­den vergeben werden.

Bedingungen und Pläne liegen während der Dienststunden im Büreau der unterzeichneten Direktion zur Einsichtnahme auf, woselbst auch Kostenanschlagrformulare entnommen werden können.

Als Offerten sind die mit Einheits- und Gesammtpreisen auSge- füllten Kostenanschläge, postmäßig verschlossen, bis zu dem am