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Werthbezeichnung von Gold und Silber eben leicht durchführen lasse, waS bei andern Dingen nicht möglich sei. ee w w *■*■
Schulze-Mainz hebt als dritten Hauptgrund hervin, daß beim Mangel jeder gesetzlichen Vorschrift die Versuchung, den Feingehalt der Waare fortwährend zu verschlechtern, erfahrungSmäßig f^ fiele In- dustrielle zu groß sei, worauf dann schließlich alle andern Nachfolgen
i schützen mildesten
und
verdorbene be«
müßten.
Der Studnitz'sche Antrag welcher so lautet:
Der Congreß deutscher Volkswirthe wolle beschließen: Gesetzliche Vorschriften über den Feingehalt von Gold- und Silberw das Publikum nicht vor Betrug und hemmen — amh in ih Formen — die Fabrikation; ft- sind daher verwerflich — bleibt ohne Unterstützung; ein Antrag Kirbach ensel auf obl^lorifdje Angabe d-S Feingehaltes wird fast einstimmig angenommen.
— Auf dem vorgestrigen WocheNmaikie wurden eme Kiste mehrere Mahnen Eier confiscirt, unter denen sich viele verdorber Duden. Die beir. Händler sind zur Anzeige gebracht.
— In der Nacht vom letzten Samstag auf Sonntag fand vom Nürnbergerthor aus nach der Stadt zu uitb noch im Innern derselben arger Scandal statt. Die Schuldigen sind ermittelt und haben sich zu verantworten. Wenn es auch zum Oefteren heißt unsere Schutzmannschaft sei bei derartigen Gelegenheit nicht gehörig auf dem Platze, so ist doch wohl auch zu bedenken, daß die Zahl der Schutzleute für hiesige Stadt nicht ausreichend ist, um stets zur Stelle sein zu können.
— Gestern Morgen wurde die bereits seit 8 Tagen fehlende Frau eines achtbaren Mitbürgers im Maine bei Fechenheim gekündet.
— Seit gestern wird das PWschalter erst Morgens um 8 Uhr
geöffnet.
Morgen (Dienstag) und übermo>rgen (Mittwoch) sind israelitische Feiertage.
— Für heute. Spritze Nr. 5 bei Bkck Abrechnung.
— In der letzten FreitagSsitzung des ständischen VerwaltungSaus- schusseS zu Gaffel, wurde für Unterhaltung der Landstraßen im Regierungsbezirk Cassel pro 1877 die Summe von 719,000 Mark be-
willigt.
eptember er. itteldeutschen
Der mit Gültigkeit vom 15. ab erschienene Nachtrag 34 zum Verbands-Gütertarif enthält Aenverungen der Tarifbestimmungen und der Waaren-Classifica- Übn, Einführung neun Sätze für den Transport von Braunkohlenpreßsteinen und B-iquets in Wagenladungen von den Stationen Kötzschau, Trebnitz und Teuchern der Thüringischen Bahn, sowie für die in den Verbands Verkehr einbe- zogenen Stationen Ohrdruf, Georgenthal und Ersenberg-Hettenleidelheim; ferner mit dem 1.
November er. in Kraft tretende Erhöhungen für Sämereien und Beseitigung der Sätze für die Stationen Landstuhl, Mußbach, Germersheim und Kusel. (63'49) Näheres ist bei unseren Expeditionen zu ersehen.
Frankfurt a. M., 23. September 1876.
Röntgt. Eisenbahn-Direktion.______
Die Urwähierlisten für die bevorstehenden Neuwahlen zum Hause der Abgeordneten sind von Morgen an drei Tage auf d m Stadthaüst zur Einsicht ausgelcgt. Hanau den 2. Oktober 1876. (6354)
Der Oberbürgermeister
Cassian.
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Auguste fuchs, Friseuse, Eteiuhrimerstr. Nr. 15.
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Ich mache hiermit die empfehlende Anzeige, daß ich Dom 1. Oktob-r d. I. an ein Bren,»Holz- «.Steinkohlen-
(6355)
errichtet habe, nud bitte um geneigtes Wohlwollen. ' Gottfried Bohnenberger,
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sind am Mainkanal zu verkaufen.
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— Die von Berliner Blättern gemachte Mittheilung, daß die Zwei-Thaler-und Dreieinhalb-Guldenstücke demnächst einaezogen^w sollen, wird jetzt officiör dahin bestätigt, daß vom Reichkanzliramt 1. November als EinziehungStermin festgesetzt ist.
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ibt unterm 30. Sevtember
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- Der „Frankfurter Anzeiger" schreibt unterm 30. September aiv Frankfurt am Main: Der Herzog von Rasstw ist von „VereinS- aH" zurückgekehrt und hat sich mit der Herzogin nach Schloß Rampen- heim begeben, woselbst der König und die Königin von Griechenland in den nächsten- Tagen erwartet werden, — Wegen den im hiesigen Polizeigefängniß mehrfach vorgekommenen Dyphteritisfällen ist dasselbe jetzt einer gründlichen Desinfektion unterzogen. ^— Ein Zimmermeister, dem an einem Neubau an der Bornheiiuec Haide ein Balken in den Rückeb fiel, wurde schwer verletzt fortgetragen.
— Offenbach, 30 September. Der Umsicht und Thätigkeit unserer Polizei ist es gelungen, die Diebe zU ermitteln und hinter Schloß und Riegel zu bringen, welche in den letzten Wochen Offenbach und seine Umgebung unsicher machten. Es sind dies vier 17—18jährige Strolche von hier, welche in voriger Woche den bereits gemeldeten Einbruch bei Eschenfeld, einen solchen bei Spezereihändler Hoch tu der Karlstraße und in vergangener Nacht einen deßgleichen in Bürget verübten, von welchen aber einer nach der That mit einem Theil der gestohlenen Gegenstände abgefaßt und der hiesigen Polizei zugeführt wurde, welcher durch rasches Einschreiten es gelang, das ganze Diebsnest, aus», zuheben. Da man verschiedene gestohlenen Gegenstände bei ihnen vor fand, so sollen sie, einsehend, daß ein Läugnen doch chchtS helfe, bereits
Geständnisse abgelegt haben.
Thermometerstand.
30. Septbr: Höchster Stand + 17°, Abends 7 Uhr 4- 13^ 1. Oktbr.: Morgens 7 Uhr + 12«, Vormittags 10 Uhr + 12«, höchster Stand + 14«, Abends 7 Uhr + 11°; 2. Oktbr.: Morgens 7 Uhr + y/s«, Vormittags 10 Uhr + 91/»».
f Verwandten, Freunden und Bekannten hierdurch die traurige Mitthei- e lang, dass unser innigst geliebter Gatte, Vater, Schwiegervater und Onkel
1 Herr Philipp Winkler
( heute Morgen 8 Uhr nach langem schweren Leiden ^sanft verschieden ist.
Um stille Theilnahme bitten
Die trauerndenlHinterbliebeneii.
Hanau den 2. Oktober 1876. (6379)
Die Beerdigung findet statt: Dienstag den 3. Oktober, Nachmittags 4
6) Uhr, vom Sterbehause, Kirchgasse Nr. 4.I
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