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1 Mail 25 Pfg. Für auswärtige Abonnenten »it dem betreffen, den Postausschlag. Die einzelne Rum- mer 10 Pfg.

Zugleich Amtliches Organ für Kreis und Stadt Hanau.

Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage, mit belletristischer Beilage, und Samstags mit der Berliner Provinzial-Correspondenz.

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PreiS:

Lie isvollige Barmondzeile ob, deren Raum

10 Pfg.

Die SfPalt. Seih

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Die SspaltigeZeil«

SO Pfg.

Mittwoch den 30. August. 1876.

42 202

Der Verein zur Beförderung des Gartenbaues zu Cassel beab­sichtigt im Monat Oktober er. eine ObstauSst-llung zu Cassel zu ver- anstalten, durch welche eine statistische Grundlage gewonnen werden soll, mit deren Hülfe der Verein den Zustand des Obstbaues im RegierungS- Bezirke Cassel, wie er jetzt ist, zu ermitteln, und wie er sein sollte, fest­zustellen gedenkt. Diese für unsern Obstbau bedeutungsvolle Aufgabe kann aber nur dann in befriedigender Weise gelöst werden, wenn die Ausstellung möglichst reich beschickt wird.

ES werden deßhalb die Gartenbesitzer, d. h. solche, welche sich

vorzugsweise mit Obstkultur befassen, speziell aber noch die Herren Orts-Vorstände des Kreises, dann auch die Herren Geistlichen und Lehrer auf diese Ausstellung aufmerksam gemacht und ersucht im In- t-resie des Gartenbaues die gedachte Ausstellung möglichst reichlich und mit möglichst verschiedenen Obstarten unter Ausfüllung des unten stehenden Formulars zu beschicken.

Der Termin der Ausstillung wird s. Z. bekannt gemacht werden. Hanau am 28. Juli 1876.

Der Landrath.

Allgemeine Obst Ausstellung für den Regierungsbezirk Cassel zu Cassel am ^n Oktober 1876.

Verzeichnis s über das vom..............................

zu............................... für diese Ausstellung gelieferte Obst.

M

der

eingesand­ten

Sorten.

Ortsüblicher oder pomologischer Name.

Standort, Straße, Garten, Feldrain.

Bodenbeschaffenheit, ob tiefgründig, steinig, locker, fest, . trocken, naß.

Ungefähres Alter des Baumes.

Hat der Stamm im kalten Winter rc. gelitten oder nicht?

Trägt der Baum alljährlich oder nicht?

Trägt der Baum reichlich?

6

Grün Reinette.

Garten nördlich von dem Dorfe.

B e i s p

fest, im Frühjahr lange naß.

i e l:

60

nein.

alle 2 Jahre sicher.

ja-

4 ie Herren Ortsvorstände haben vor Begmn des Manövers — den 2. Slpiember er. — ? aalen und Fluren, welche verschont bleiben müssen, soweit man sie nicht deutlich erkennen kann, mit Strohwischen umstecken zu lassen.

Da wo Flurbeschädigungen Vorkommen sind die Fluren unter Zu­ziehung der Interessenten zu besichtigen. Hiernach ist eine Nachweisung mit folgenden Rubriken:

1. Namen der Beschädigten,

2. Nr. des Katasters,

3. Nr. des Feldes resp, nähere Bezeichnung,

4. Größe der beschädigten Flächen,

5. Frucht- resp. Culturart,

6. Ungefähre Höhe des Schadens,

7. Tag der Beschädigung,

8. Bezeichnung der Truppen, welche beschädigt haben, aufzustellen und mir ungesäumt einzureichen.

Die Eigenthümer haben auf die beschädigten Grundstücke vor Be­ginn der Abschätzuvg Bapirrfähnchen sichtbar zu stecken und auf diese ihren Namen und die Nummer des Katasters zu schreiben.

Hanau am 28. August 1876.

Diejenigen Grundbesitzer resp. Pächter der am hiesigen Exerzier- Platze liegenden Ländereien, welche durch das Exerzieren der Königlichen 42. Infanterie-Brigade Ansprüche auf Flurbeschädigungen machen, haben dieselben, unter Angabe der Karten-Nummer, Donnerstag den 31. m. c., Nachmittag von 2—6 Uhr, auf dem hiesigen Bureau anzumelden. Gleichzeitig werden die Interessenten zur Einschätzung dieser Schäden auf den 1. September c., Morgens 8 Uhr, an die Wilhelmsbrücke hier­durch vorgeladen.

Auf die beschädigten Grundstücke sind Popierfähnchen, worauf der Name und die Kartennummer geschrieben ist, sichtbar zu stecken.

Hanau am 29. August 1876.

Gesunde«: Im November v. J. auf der Chaussee von Geln- hausen noch Hanau in der Nähe von Niederrodenbach ein wollener T ep pi ch; der Eigenthümer kann denselben auf König'ichem Landraths­amte zu Gelnhausen in Empfang nehmen. Zwei Portemonnaies mit etwas Geld. Eine Brieftasche von einem Einjährig-Freiwilligen, enth. eine Damen- und mehrere Herren-Photographien, Briefe, Visitenkarten rc. rc. Ein Hunde-Maulkorb. Ein Filzhut.

Hanau am 30. August 1876.

TageSschL«.

— Der „R. u. St.-A." enthält: 1) Gesetz, betreffend die Reise­kosten und Diäten der Mitglieder des Hauses der Abgeordneten. Vom 24. Juli 1876. 2) Gesetz, betreffend die Errichtung von Rathsstellen bei dem Ober-Verwaltungsgerichte. Vom 27. Juli 1876.

— Berlin, 26. August. Dem Generalfeldmarschall Grafen Moltke ist am 24. von der Bürgerschaft in Zwickau ein solenner Fackel­zug gebracht worden. — In den letzten Tagen des Oktober wird die neue Artillerie- und Ingenieurschule bei Charlottenburg eröffnet werden. Die Schülerzahl wird sich auf etwa 250 Offiziere belaufen.

— Durch kaiserliche Verordnung ist jetzt das Schiedsgericht zu­sammengesetzt worden, welches das Votum über den Ausfall der Ma­növer des 3. Armee-Corps gegen das Garde-Corps abzugeben hat. An der Spitze des Schiedsgerichts steht der Kronprinz. Unter demselben fungiren die Generäle von Podbielski, von Bölow, von Bichler und von Thiele. Jedem dieser Generäle sind als Referenten Offiziere des großen Generalstabes beigegeben, während zrr Unterstützung oes Kron­prinzen Osfiziere der 4. Armee-Inspektion berufen sind.

— In Beziehung auf die gesetzlich zulässige Fahrgeschwindigkeit von Eisenbahnzügen und leerfahrenden Lokomotiven hat der Strafsenat des Ober-Tnbunals in einem Erkenntniß vom 7. Juli d. I. folgende Sätze ausgesprochen: Die höchstzulässige Fahrgeschwindigkeit einer leer- fahrenden Lokomotive mit dem Tender voran regelt sich nach der im