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unterricht- in den Volksschulen verfügt (Eentralbl. März 76 ®. 19), daß dir Bezahlung desselben lediglich aus S-meindemitteln zu b-stceiten sei Wird dadurch die LeistungSkraft der Gemeinde (zur Zahlung der Gehälter an die ordentlichen Lehrer geschwächt, so tritt jederzeit im- widerrufliche Staat-Hülfe ein.

DerFrankfurter Anzeiger" schreibt unterm 13. Juli au« Frankfurt am Ma-n: Mitte September findet dahier die Generalver­sammlung des Eentralverbandes deutscher Industrieller zur Beförderung und Wahrung nationaler Arbeit statt. Der kürzlich verstorbene Hr. Vincenz Buzzi hat die katholische Gemeinde dahier zum Universalerben seines beträchtlichen Vermögens eingesetzt. Nach dem letzten Willen des Verblichenen sollen in verschiedenen Gemeinden der Umgegend Häuser gebaut werden, in welchen sittlich verwahrlosten Kindern der drei christ. liegen Confessionen eine Zufluchtsstätte bereitet werden soll; ebenso soll allen christlichen (Konfessionen zugänglich eine Freistätte für alte Frauen gegründet werden. Einen Bauplatz in Bornheim schenkte er der dorti- gen katholischen Gemeinde, seiner Vaterstadt Leiden vermachte er 30,000 holländische Gulden und setzte einigen Verwandten und einem musi- kaliichen Freunde lebev-länoliche Renten auf Ein Kohlenfuhrknecht

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fiel gestern Mittag in der Liebfrauenstraße von seinem Wagen un) wurde durch denselben todt gefahren. ....,

Oberursel, 12. Juli. Am vergangenen Sonntag fand dahier der erste altkatholisch- Gottesdienst durch Herrn Pfarrer Stein- wachs aus Offenbach statt. Verherrlicht wurde die Frier noch dgdurch, daß der ÖffenbachK Kirchenchor unter der Leitung seines wackeren St« rizenten, H:rru Lehrer Weingärtner; m erhebendster Weise eine Schubert« sche Messe vortrug. Hoffen wir, daß unser schon recht stattlicher Ver­ein wachse und gedeihe.

Gießen, 13. Juli. In der Nacht vom 11. auf den 12. d. ist aus dem hiesigen Arresthaus ein schon vielfach bestrafter Dieb, Michael Seid, von Urberach, welcher nach der Strafanstalt Diez ver­bracht werden sollte, durchgebrochen. Derselbe hatte in Diez eine Zuchthausstrafe von 3 Jahren auf dem Korn.

I

Thermometerstand.

13. Juli: Höchster Stand + 18W, Abends 7 Uhr + 16V,'; 14 Juli: Morgens 7 Uhr + 15> Vormittags 10 Uhr + 17°-

Mainwasserwärme: 17 Grad.

Vom 15. k. Mts. ab tritt der bisherige Ta­rif für den Verkehr zwischen der Station Frank­furt a M., Ostbahnhof, und diesseitigen Sta­tionen außer Kraft und kommt an dessen Stelle vom gleichen Tage an, auf Verlangen der Jn- teresfenten auch ichon jetzt, der für Frankfurt a. M.-Sachsenhausen mit sämmtlichen übrigen Stationen der Frankfurt-Bebraer Bahn beste­hende Lokaltarif ebenfalls zur Anwendung.

Frankfurt a. M., 8. Juli 1876. (4444) __Königl. Eisenbahn-Direktion.______

Durch den 30. Nachtrag zum Mitteldeutschen Verbands-Gütertarife treten vom 1. Juli er. ab für Etation Gera anderweite Frachtsätze

in Kraft.

(4445)

Näheres ist bei unseren Expeditionen zu er­fahren.

Frankfurt a. M. den 7. Juli 1876. ______Königl. Eisenbahn-Direktion.

Ueber die Verwendung des in 1875 vön dem Magistrat der Stadt Göttingen anher abge­gebenen stiftungsmäßigen Antheils von den Re- venuen aus dem Nachlaß der verstorbenen Frau Wittwe weiland Gastwirths Ph. D. Petiche dortselbst, Charlotte Katharina, geb. L «darre, wird nachstehender Rechnungsaus­zug veröffentlicht:

Einnahme:

1. Revenüen pr. 15. Dezbr.

1874 bis 15. Juni 1875 172 M. 52 Pf.

2. Dergl. pr. 15. Juni bis

15. Dezember 1875 . . 140 18

Bersteigerung.

Montag den 17. Juli d. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Behausung der Frau Wwe. Lanzer, Altgasse Nr. 9:

2 Kanapees, Tische, Stühle, Schränke, Bett­stellen, Waschtische, Spiegel, Leinengeräth u. sonstige Haushaltungsgegenstände, gegen Baarzahlung versteigert werden.

(4448)__________W. Seiffert, Taxator.

Noch einige Wagen Schutt, jbSffiFk. Asche, Schlacken rc. können ab­geladen werden gegen hohe Vergütung auf dem Bauplatz jenseit» der Hellerbrücke._______(4451)

Kinderschuhe für jedes Alter und in jeder Qualität, zum Schnüren, Knöpfen und mit Zügen, empfiehlt

Holzversteigerung.

Dienstag den 18. d. Mts.

soll nachstehendes, in der Landgräflichen Fasa­nerie bei Philippsruhe, pro 1875/76 gefällte Gehölze, des Morgens von 9 Uhr an beginnend, auf der kleinen Wirthschaft zu Wilhelmsbad öffentlich meistbietend versteigert werden, als: 1. 5 Rmtr. gemischtes Scheitholz,

2. 3 Astprügelholz,

3. 3 Stammprügelholz,

4.

12'/» Laubholz-Erdstöcke,

5. 800 Wellen gemischtes Zopfreisig,

64 Rmtr. Kiefern-Stammprügelholz,

6.

7.

24

Erdstöcke,

8. 2600 Wellen- Zopfreisig.

Fasanerie b. Philippsruhe, 10. Juli 1876. Der Landgräflrche Fasanenmeifter

(4378) F. Linck.

(4453)

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F. £. Hammerschmidt.

(4454)

Jean Herbst

Ausgabe:

1. Ueberzahlung nach vori­ger Rechnung . . . .

2. An diePfründnerin Wwe. Susanne Heß, Tochter des verlebten Strumpffabri­kanten Gg. Fried. Seif- fert dahier in 2 Raten .

3. An die Central-Armen- kommijsion zu stiftungs- mäßigee Verwendung wie vor.......

4. An Jnsertionskosten . .

312

4

152

152

2

ff

M.

ff

ff

70

29 Pf.

75

76

90

ff

ff

ff

312 70 wonach Einnahme und Ausgabe sich vergleichen. Hanau den 12. Juli 1876. (4447)

Der Stadtrath.

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_ ......... ^Heinrich Hangart.