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Bericht rectificirt, es ist aber immerhin, bei dem notorisch großen Ein­fluß, den die Amerikanischen Zeitungen auf ihr Publikum ausüben, sehr zu bedauern, daß das erste Urtheil so ungünstig ausgefallen ist.

Inzwischen empfangenen Nachrichten zufolge ist der Hanauer Schränk am 19. Mai fertig aufgestellt worden und nimmt einen der günstigsten Plätze nahe am Centrum in der großen Avenue ein. Von den übrigen Nationen ist wenig in Bijouterie ausgestellt, selbst von Amerika haben nur einzelne Firmen allerdings großartige Ausstellungen gemacht, doch ist deren Lage nicht so günstig, als der unserer Collectiv - Ausstellung angewiesene Platz. Seit begonnen wurde, die Waaren auf- zustellen, war der Schränk fortwährend von einer Masse Kauflustiger belagert und bildete eine der besonderen „Attractions" der Ausstellung.

' Die gesetzlichen Zollbestimmungen gestatten indessen nur einen Ver­kauf sämmtlicher auf einer Factura berechneter Waaren, doch sind die nöthigen Schritte geschehen, um die Erlaubniß zu erwirken, auch ein- zelne Stücke zu verkaufen. Falls dies gestattet wird, glaubt der Re­präsentant der deutschen Collectiv-Ausstellung, daß der größte Theil der ausgestellten Waaren verkauft werden dürfte.

— Die „Hess. Morgztg." enthält nachstehende Erklärung des Gym­nasiallehrers Bruno Berlit in Hersfeld: Nicht durch die Angriffe der Kasseler Tagespost, des Hessischen Beobachters, der Fuldaer Zeitung, des Reichsboten rc., nicht durch das Urtheil mancher Lehrer uno Diri­genten, sondern durch eine in diesen Tagen einem meiner Freunde ge­genüber gethane Aeußerung des Herrn Oberpräsidenten von Ende sehe ich mich zu folgender Erklärung genöthigt. Ich bin an der Agitation gegen den Herrn Provinzialschulrath Dr. Theodor Rumpel betheiligt und werde, sobald es meine Zeit gestattet, dem Herrn Minister Dr. Falk darüber Rechenschaft ablegen. Ich glaube den B weis erbringen zu können, daß „Pflicht und Ehre" von mir als einem deutschen Lehrer und als dem Neffen Schimmelpfeng's „forderte", so zu handeln, wie ich gehandelt habe. Der Sohn des Reallehrers Salomon Berlit ist

Bekanntmachung.

Fahrpostverkehr mit Großbritannien und Irland.

Sendungen nach Großbritannien und Irland, deren Inhalt aus Gold oder Silber (in Bar­ren, gemünzt oder verarbeitet), Plattgold und Plattsilber, Quecksilber, Platina, Werthpapie- ren, Bijouterien oder Edelsteinen besteht, können von jetzt ab auch im Werthe von mehr als 100,000 Francs (80,000 M.) und zwar bis zum Betrage von 250,000 Francs (200,000 M.) zur Beförderung auf dem Wege über Ostende angenommen werden.

Ueber die zur Anwendung kommenden Taxen Aeben die Postanstalten auf Verlangen Aus-

Berlin W., den 1. Juni 1876. __________Kaiser!. General-Postamt.

Rosine n* Sultaninen* Corinthen* Mandeln* Citronen* Orangen* bei Gustav Gerlach 1 Altstädter Markt 1.

Der unterm 8. Oktober 1875 gegen die Dienstmagd Anna Fleischmann von Markt- Zeuln wegen Betrugs erl. Steckbrief wird hier­mit erneuert.

Hanau am 31. Mai 1876.

Der Polizei-Anwalt __ Scholling. “ Der gegen den Bäckergesellen Philipp Hein- ruch Friedrich Will von Limbach erlassene Steckbrief wird hiermit erneuert.

Hanau am 1. Juni 1876.

Der Polizei-Anwalt ___ Scholling.

Versteigerung.

Montag den 12. Juni d. I.,

, Nachmittags 2 Uhr, im Gasthaus „zum Elephanten", Erb- theilungshalber:

1 Secretair, 1 Chiffonier, Pfeilerschränke, ^.onsoles, Canapees, Stühle, ovale und andere Tffche, 2 Pianinos, Eckschränke, Bettstellen, Kleiderschränke, Betten, 1 Saiten-Spinn- waf^tne, 1 Stoßkarren und sonstige Gegen- pande, /qn^^^ahlung versteigert werden.

' — ., . , W. Seiffert, Taxator, berstet ; -, td^eit*3 wird eine Partie Cigarren

(3175)

Zu kaufen gesucht:

Ein noch in gutem Zustande befindliches Gold- arbeiter-Werkzeug.

Näheres in der Expedition d. Bl. (3604)

BadeMten

aller Größen zu verleihen, bei (3609)

Adolf Treusch, Vorstadt.

fCin gebr. Chaisengeschirr u. ein gebr. Reit- sattel billig zu verkaufen. (3610)

August Eydam, Sattler u. Tapezirer.

Stearin Laternen-Lichter, in verschiedenen Stärken,

(3624) bei

Adolph Kopfs.

Bruderkette.

Samstag den 10. Juni, Abends 9 Uhr.

(3629)

her Vorstand.

Ansgebeinten Schinken empfiehlt (3630)

K. Weidert, Metzger.

Malaga, Madeira, Marsala, Portwein und Sherry, feinste Qualitäten, in kleinen Flaschen a 75 Pf.,

(3623) bei

Adolph Hop«:

Neue Matjes-Häringe,

(3620) bei_______________J. «OU2V

IKrbsengasse 5 zwei Stuben, Kammer, Küche und Keller, sogleich zu beziehen. (3599)

schon mehr als einmal für die Sache die er verficht, auch öffentlich mit seiner Person eiugetreten. _______________

— Der „Frankfurter Anzeiger" schreibt unterm 8. Juni aus Frankfurt am Main: Ein hiesiger Bürger wurde durch einen bissigen Bauernhund bedeutend in die Hand gebissen. Die Wunde soll nicht unbedenklich sein. — Der Stadt Frankfurt drohte gestern Abend eine unberechenbare Gefahr. Seit Herbst vorigen Jahres wird nämlich an der äußeren Renovation der 1786 in ihrem Bau begonnenen und 1833 eingeweihten Paulskirche gearbeitet. Der größeren Sicherheit halber werden die Dachlücken durch den Spenglermeister Gundlach bezw. dessen Gehülfen mit Zink verkleidet. Ein Gehülfe ließ nun gestern nach Fei­erabend auf dem am Dache angebrachten Gerüste den mit glühenden Kohlen gefüllten, zum Glühendmachen der Löthkolben bestimmten Kessel stehen und ging fort. Der inzwischen nach Nordwest umgeschlagene Wind blies nun in den Schornstein des Apparats und sachte die Koh­len zu einer solchen Gluth an, daß der Kessel glühroth wurde und das Gerüste ansteckte. Glücklicherweise wurde die drohende Gefahr noch rechtzeitig — gegen 8 Uhr — noch ehe das Feuer vom Fenstergesimse sich dem Dache nach innen mittheilen konnte, entdeckt und durch die rasche Hülse der Feuerwehr und eines Hydranten gelöscht. — Gestern wurde auf dem Roßmarkt der fünfeckige, 30 Fuß breite und 60 Fuß lange Schutzperron abgesteckt. Der ganze Fuhrw-rksverkehr wird da­durch in andere Bahnen geleitet und der Roßmarkt mehr in eine gleich­mäßige Benutzung gezogen.

Thermometerstand.

8. Juni: Höchster Stand + 20°, Abends 7 Uhr + 17®/*°;

9 Juni: Morgens 7 Uhr + 16s/4e, Vormittags 10 Uhr + 19°.

— Mainwasserwärme Morgens 7 Uhr 18 Grad.

Versteigerung.

Mittwoch den 15. Juni d. I., von Nachmittags 2 Uhr an, sollen die zur Concursmasse des Spezereihänd- lers Theodor Körner gehörenden Waaren- vorräthe und Möbel, Schnurgasse Nr. 7, be­stehend in:

Kaffee, Zucker, Tabak, Cigarren, Reis, Gerste, circa 2Vs Ohm Branntwein, weißen und rothen Weinen, 2 Tafelwaagen', 1 Dezimal­waage;

ferner:

1 Kleiderschrank, 1 Kommode, 1 Schreibtisch, und sonst verschiedenen Gegenständen, gegen baare Zahlung versteigert werden.

(3617)

August Berg, Taxator.

Am noch fast neuer Stoßkarren mit eiserner Achse, sowie ein Schubkarren und eine Echrotleiter, sind billig zu verkaufen.

Näheres in der Expedition.___________(3619)

Mt- Ia. Emmenthaler Käse, in vollsaftiger Waare, empfiehlt billigst (3577) G. W. Henckel, Nachfolger.

Neue Matjes-Häringe

(3593) bei Georg Reitxel.

Zum Lamboyfest

empfehle meine vorzüglichen Roth- und Weißweine.

(3595) _______Jakob Zeh.

DM» Feinste Gothaer, Hausmacher u. Braunschweiger Cervelatwurst, in allen Größen,

Schinken und Schwartenmagen, in feinster Qualität, bei (3576)

G. W. Henckel, Nachfolger.

Unsere Geschäftslocalitäten für den

Ein- und Verkauf von Perlen, Brillanten«. farbigen Edel­steinen befinden sich vom 22. Mai 1876 an Kaiserstrasse 4, 1. Etage,

(3131)

Gebrüder Iiöwensteln, Frankfurt a. Main.