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MN Hessen schwer krank darnieder liege, als rein aus der Luft gegriffen hingestellt. Das Gerücht schien dadurch entstanden zu sein, daß der Ex-Kurfürst durch einen Fall auf der Straße sich unbedeutend verletzt habe.
Thermometerstand.
3 December : Höchster Stand des Thermometers + */*°> Abends 7 Uhr — 1°; 4. December : Morgens 7 Uhr — 3°, Vormittags 10 Uhr — 3'/,°.
Bekanntmachung.
Am 1. Januar 1875 werden im Reichspostgebiete neue, in der Reichsmarkwährung lautende Postwerthzeichen eingcführt, und zwar: Freimarken zu 3, 5, 10, 20, 25 und 50 Pfenningen R.-M., Franco-Couverts zu 10 Pf. in kleinem und großem Format, gestempelte Postkarten, einfache und mit Rückantwort, zu je 5 Pf., und gestempelte Streifbänder zu 3 Pf., diese letztere Sorte nur bei bestimmten größeren Postanstalten. Die Freimarken und gestempelten Postkarten werden zum Nennwerthe, die Franco Couverts mit einem Aufschläge von 1 Pf. R. M. pro Stück, und die gestempelten Streifbänder in Partien von 100 Stück zum Preise von 3 Mark 35 Pf. verkauft.
Der Verkauf dieser neuen Postwerthzeichen beginnt bei den Postanstalten am 10. Dezember, jedoch mit der Maßgabe, daß in den Bezirken der Thalerwährung die neuen Freimarken zu 5, 10, 20, 25 und 50 Pf., sowie die neuen Franco-Couverts und Postkarten erst dann abgegeben werden, wenn die vorhandenen Vor- -räthe der genau entsprechenden bisherigen Sor- ien zu Vs, 1, 2, 2 Vs und 5 Sgr. bei den betreffenden Postanstalten ausverkauft sind.
Die bisherigen Postwerthzeichen zu 1, 2, 3, 7, 9 und 18 Kreuzern, diejenigen zu V* und Vs Sgr, und die Hamburger Stadlpostmarken zu Vs Schilling sind vom 1. Januar 1875 ab zur Frankiruug ungültig. Sie können in der Zeit vom 1. Januar bis 15. Februar k. J. bei den Postanstalten gegen neue Marken u. f. w. in gleichem Gesammtwerth umgetauscht werden. Eine Einlösung gegen Baar findet nicht statt. Die Festsetzung eines Termins zur Außercours- fetzung und Einlösung der bisherigen Postwerthzeichen zu Vs, 1, 2, 2Vs und 5 Sgr. bleibt vorbehalten ; einstweilen können dieselben auch im neuen Jahre zur Frankirung gültig verwendet werden.
Die Postanweisungen müssen vom 1. Januar 1875 ab sämmtlich auf Mark und Pfennige Reichsmünze lauten, zu welchem Zwecke bei den Postanstalten neue Formulare mit entsprechendem Vordrucke- verkauft werden. Postanwei- fungsformulare, auf welchen der Vordruck für die Geldsumme in Thaler, Silbergroschen und Pfennigen oder in Gulden und Kreuzern S. W lauten, dürfen nach dem 31. Dezember cr. nicht mehr verwendet werden.
Berlin W., den 27. November 1874.
Kaiserliches General-Postamt.
Die Brodlieferung für die hiesigen Armen soll vom 1. k. M. an auf ein Jahr anderweit vergeben werden.
Diejenigen, welche geneigt sind, die Lieferung zu übernehmen, haben sich bei dem Secretariat bis zum 10. d. M. anzumelden. (5965) Hanau, am 1. Dezember 1874.
Die Central-Armenkommission. Saffian.
Versteigerung.
Montag den 7. Dezember d. I.,
Nachmittags 1 Uhr,
sollen im Gasthaus „zum Elephanten" :
3 Kanapees, Kleiderschränke, 2 Betten, Bettstellen, Leinengeräth, Tische, Küchenschränke, 1 eiserne Geldkiste und sonst verschiedene Gegenstände;
ferner: 4 Kisten mit neuem Fensterglas, öffentlich versteigert werden.
(6003) W. Seiffert, Taxator.
In Gemäßheit testamentarischer Bestimmungen der Demoiselle Maria Elisabeth Faffin werden im Anfang kommenden Jahres folgende Vermächtnisse den würdigsten der Diaconie der wallonischen Gemeinde zuerkannt werden:
1. an ein unbemitteltes, in gutem Rufe stehendes, 20 bis 36 Jahre altes Mädchen, welches der wallonischen Gemeinde angehört oder wenigstens aus hiesiger Stadt gebürtig ist, fl. 50 zu seiner Heiraths- ausstattung;
2. an einen weiblichen oder in dessen Ermangelung an einen männlichen Dienstboten, der wenigstens 16 Jahre bei einer und derselben Herrschaft gedient hat, fl. 50.
Alle Diejenigen, welche die vorerwähnten Vermächtnisse beanspruchen zu können glauben, werden hierdurch aufgefordert, unter Vorlage der entsprechenden Zeugnisse, ihre Ansprüche
Montag den 4. Januar 1875,
Nachmittags 4 Uhr, bei den Unterzeichneten in dem wallonischen Waisenhause, in der Frankfurterstraße, geltend zu machen.
Hanau den 2. Dezember 1874. (5993) Die Diakonie der wallonischen Gemeinde:
Chr. Ganze. Cäs. Böhm. Aug. Maret. Simon Jaffoy. Pierre Lamy. _________Jean Pierre Thyriot._________ Honig-, sowie ächte Basler und
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KL. Fischbach, (5991) Paradeplatz 25. fl. 2—3000
sind gegen 1. Hypothek auszuleihen.
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(5911)
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J. Trost, Markt Nr. 1.
Hotzversteigerung
in der Königl. Oberförsterei Wolfgang.
Freitag den 18. Dezember cr., von Vormittags 9 Uhr ab, soll nachstehendes Holz beim Wirth Amrhein zu Neuwirthshaus zum öffentlichen Verkaufe kommen:
A. Aus dem Wirthschaftsjahre 1874 im District Lehrhöferheide:
1 Schock Kiefern-Baumpfähle und
180 Rmtr. „ Wurzelholz; » Aus dem Wirthschaftsjahre 1875:
a. District Lehrhöferheide:
10 Schock Kiefern-Stangen,
30 Rmtr. „ Prügel und
6,6 Hdrt. „ Zopfreis;
b. Districte Mittelweg, Krotzenburgerkopf und Schäfernberg:
30 Rmtr. Kiefern "Prügel und
10 Hdrt. „ Zopfreis;
c. District Ribbes:
40 Stück Kiefern-Stämme;
d. District Niederwald :
30 Stück Eichen-Stämme.
Wolfgang den 29. November 1874.
Der Oberförster
(6007) Richter.
Wohnungs-Veränderung.
Hierdurch zeige ich ergebenst an, daß ich von heute an nicht mehr Hirschgasse 9, sondern
Altgaffe Nr. 18 wohne und bitte auch in meiner neuen Wohnung um geneigtes Wohlwollen.
Chr. Gräbener, Hafner.
Bestellungen können auch Bangertsgasse Nr. 4 gemacht werden. (5999)
Anis- und Butter-Confect von 24 kr. an und höher, empfiehlt
W. Fischbach,
(5992) Paradeplatz 25.
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