Einzelbild herunterladen
 

1331

MN Hessen schwer krank darnieder liege, als rein aus der Luft gegrif­fen hingestellt. Das Gerücht schien dadurch entstanden zu sein, daß der Ex-Kurfürst durch einen Fall auf der Straße sich unbedeutend verletzt habe.

Thermometerstand.

3 December : Höchster Stand des Thermometers + */*°> Abends 7 Uhr — 1°; 4. December : Morgens 7 Uhr — 3°, Vormittags 10 Uhr — 3'/,°.

Bekanntmachung.

Am 1. Januar 1875 werden im Reichspost­gebiete neue, in der Reichsmarkwährung lau­tende Postwerthzeichen eingcführt, und zwar: Freimarken zu 3, 5, 10, 20, 25 und 50 Pfen­ningen R.-M., Franco-Couverts zu 10 Pf. in kleinem und großem Format, gestempelte Post­karten, einfache und mit Rückantwort, zu je 5 Pf., und gestempelte Streifbänder zu 3 Pf., diese letztere Sorte nur bei bestimmten größe­ren Postanstalten. Die Freimarken und ge­stempelten Postkarten werden zum Nennwerthe, die Franco Couverts mit einem Aufschläge von 1 Pf. R. M. pro Stück, und die gestempelten Streifbänder in Partien von 100 Stück zum Preise von 3 Mark 35 Pf. verkauft.

Der Verkauf dieser neuen Postwerthzeichen beginnt bei den Postanstalten am 10. Dezem­ber, jedoch mit der Maßgabe, daß in den Be­zirken der Thalerwährung die neuen Freimar­ken zu 5, 10, 20, 25 und 50 Pf., sowie die neuen Franco-Couverts und Postkarten erst dann abgegeben werden, wenn die vorhandenen Vor- -räthe der genau entsprechenden bisherigen Sor- ien zu Vs, 1, 2, 2 Vs und 5 Sgr. bei den be­treffenden Postanstalten ausverkauft sind.

Die bisherigen Postwerthzeichen zu 1, 2, 3, 7, 9 und 18 Kreuzern, diejenigen zu V* und Vs Sgr, und die Hamburger Stadlpostmarken zu Vs Schilling sind vom 1. Januar 1875 ab zur Frankiruug ungültig. Sie können in der Zeit vom 1. Januar bis 15. Februar k. J. bei den Postanstalten gegen neue Marken u. f. w. in gleichem Gesammtwerth umgetauscht werden. Eine Einlösung gegen Baar findet nicht statt. Die Festsetzung eines Termins zur Außercours- fetzung und Einlösung der bisherigen Postwerth­zeichen zu Vs, 1, 2, 2Vs und 5 Sgr. bleibt vorbehalten ; einstweilen können dieselben auch im neuen Jahre zur Frankirung gültig verwen­det werden.

Die Postanweisungen müssen vom 1. Januar 1875 ab sämmtlich auf Mark und Pfennige Reichsmünze lauten, zu welchem Zwecke bei den Postanstalten neue Formulare mit entsprechen­dem Vordrucke- verkauft werden. Postanwei- fungsformulare, auf welchen der Vordruck für die Geldsumme in Thaler, Silbergroschen und Pfennigen oder in Gulden und Kreuzern S. W lauten, dürfen nach dem 31. Dezember cr. nicht mehr verwendet werden.

Berlin W., den 27. November 1874.

Kaiserliches General-Postamt.

Die Brodlieferung für die hiesigen Armen soll vom 1. k. M. an auf ein Jahr anderweit vergeben werden.

Diejenigen, welche geneigt sind, die Lieferung zu übernehmen, haben sich bei dem Secretariat bis zum 10. d. M. anzumelden. (5965) Hanau, am 1. Dezember 1874.

Die Central-Armenkommission. Saffian.

Versteigerung.

Montag den 7. Dezember d. I.,

Nachmittags 1 Uhr,

sollen im Gasthaus „zum Elephanten" :

3 Kanapees, Kleiderschränke, 2 Betten, Bett­stellen, Leinengeräth, Tische, Küchenschränke, 1 eiserne Geldkiste und sonst verschiedene Gegenstände;

ferner: 4 Kisten mit neuem Fensterglas, öffent­lich versteigert werden.

(6003) W. Seiffert, Taxator.

In Gemäßheit testamentarischer Bestimmun­gen der Demoiselle Maria Elisabeth Faffin werden im Anfang kommenden Jahres folgende Vermächtnisse den würdigsten der Diaconie der wallonischen Gemeinde zuerkannt werden:

1. an ein unbemitteltes, in gutem Rufe ste­hendes, 20 bis 36 Jahre altes Mädchen, welches der wallonischen Gemeinde ange­hört oder wenigstens aus hiesiger Stadt gebürtig ist, fl. 50 zu seiner Heiraths- ausstattung;

2. an einen weiblichen oder in dessen Er­mangelung an einen männlichen Dienst­boten, der wenigstens 16 Jahre bei einer und derselben Herrschaft gedient hat, fl. 50.

Alle Diejenigen, welche die vorerwähnten Vermächtnisse beanspruchen zu können glauben, werden hierdurch aufgefordert, unter Vorlage der entsprechenden Zeugnisse, ihre Ansprüche

Montag den 4. Januar 1875,

Nachmittags 4 Uhr, bei den Unterzeichneten in dem wallonischen Waisenhause, in der Frankfurterstraße, geltend zu machen.

Hanau den 2. Dezember 1874. (5993) Die Diakonie der wallonischen Gemeinde:

Chr. Ganze. Cäs. Böhm. Aug. Maret. Simon Jaffoy. Pierre Lamy. _________Jean Pierre Thyriot._________ Honig-, sowie ächte Basler und

Nürnberger Lebkuchen von heute ab in der Conditorei von

KL. Fischbach, (5991) Paradeplatz 25. fl. 2—3000

sind gegen 1. Hypothek auszuleihen.

Näheres in der Expedition.___________(5997) sLine noch neue Hobelbank steht zu verkau- fen. Näheres in der Exp._______ (5960) anarttftraëe Nr. 25, Allst., ist ein gut ge- haltenes Kinder-Bettlädchen zu verk.

(5911)

Farbige Barège pr. Meter 25 kr.

Diagonals Alpaccas

Ripse

Taschentücher, Foulards, Cachenez & Shlips zu außergewöhnlich billigen Preisen.

E. Mausner Nachfolger,

(6004) im blauen Krug.

Zu Weihnachtsgeschenken

empfehle eine große Auswahl in Schärpenbändern. alle Farben und Breiten. Das Neueste in Fächern, Fichu’s, Krausen und Garni­turen; seidene Tücher, Schleier und Laval Heres, Hals­binden und Shlips, sowie Gla^é-, Waschleder- und Winter­handschuhe in guter Qualität. (6002)

J. Trost, Markt Nr. 1.

Hotzversteigerung

in der Königl. Oberförsterei Wolfgang.

Freitag den 18. Dezember cr., von Vormittags 9 Uhr ab, soll nachstehendes Holz beim Wirth Amrhein zu Neuwirthshaus zum öffentlichen Verkaufe kommen:

A. Aus dem Wirthschaftsjahre 1874 im District Lehrhöferheide:

1 Schock Kiefern-Baumpfähle und

180 Rmtr. „ Wurzelholz; » Aus dem Wirthschaftsjahre 1875:

a. District Lehrhöferheide:

10 Schock Kiefern-Stangen,

30 Rmtr. „ Prügel und

6,6 Hdrt. „ Zopfreis;

b. Districte Mittelweg, Krotzenburgerkopf und Schäfernberg:

30 Rmtr. Kiefern "Prügel und

10 Hdrt. „ Zopfreis;

c. District Ribbes:

40 Stück Kiefern-Stämme;

d. District Niederwald :

30 Stück Eichen-Stämme.

Wolfgang den 29. November 1874.

Der Oberförster

(6007) Richter.

Wohnungs-Veränderung.

Hierdurch zeige ich ergebenst an, daß ich von heute an nicht mehr Hirschgasse 9, sondern

Altgaffe Nr. 18 wohne und bitte auch in meiner neuen Woh­nung um geneigtes Wohlwollen.

Chr. Gräbener, Hafner.

Bestellungen können auch Bangertsgasse Nr. 4 gemacht werden. (5999)

Anis- und Butter-Confect von 24 kr. an und höher, empfiehlt

W. Fischbach,

(5992) Paradeplatz 25.

99 99

99 99

' 99

99

99

99