Geschichtsverein
Monatsversammlung.
Dienstag den 25 Äug., Abends 7 Uhr
im „Hotel Carlsberg.“
(3924) Im Namen des Vorstandes:
_________ Rullmann._______
C7\er durch seinen gediegenen Inhalt schon längst bekannte
Amtliche Kalender
für die Grafschaft Hanau, sowie der zu kleineren Notizen geeignete
Comptoir-Kalender;
ferner der
Schreib-Almanach (Terminskatender)
sämmtlich auf das Jahr 1875
ist erschienen und im Waisenhaus-Verlags- Büreau in Hanau zu ermässigten Preisen zu haben.
Wiederverkäufer erhalten angemessenen Rabatt und genießen außerdem noch die Vergünstigung, daß sie nicht abgesetzte Exemplare ge> gen Erstattung des Betrags zurückliefern können.
Feinste frische
Gothaer Cervelatwurst empfehle in kleinen Würstchen. (3927) ___________Carl Hebbel.
on heute an befindet sich Jemand aus meinem Hause zum Einkauf von Fourage (Ha
fer, Heu und Stroh) in Langenselbold „zum weißen Roß", und wollen sich diejenigen, welche auf diesen Platz zu liefern reflectiren, gefälligst nach dorten wenden. (3816)
Gießen den 17. August 1874.
A. Hatz.
ierdurch zeige ich ergebenst an, daß ich von heute an
Steinheimerstrasse Ufr. 51, gegenüber Herrn Karl Hebbel, wohne, und empfehle ich mich zur Besorgung aller Hafnerarbeiten, als: Fayence- und Thonofen-, sowie Waschkessel-Setzen u. s. w., unter Zusicherung sorgfältiger Ausführung und billiger Preise.
Frdr. Kraft, (3820) früher Langstraße 74.
HAaradeplatz 10 eine möblirte Mansardenstube zu vermiethen. (3668)
fCJine kleine Wohnung.
Näheres in der Expedition. (3847)
/Lin möblirtes Zimmer, parterre.
Näheres in der Expedition.________(3848)
Hsltgaffe Nr. 4, im 1. Stock, ist eine Woh- nung, bestehend aus 4 Stuben, Kammer und Küche, zu vermiethen._______________(3851)
kleine Wohnung, pr. 1. Oct., bei
(3855) ___________Karl Marx.
/Lin, âuf Verlangen auch zwei möblirte Zim- sfr mer, billigst, für einen anständigen jungen Mann. _______________________(3859)
/Dilockengasse Nr. 6 ein Zimmer, parterre, mit oder ohne Möbel, pr. 1 Sept. (3892) AHAühlstraße 4 eine Wohnung von 2 Zim-
mein, Küche und Kammer zu verm. (3898) — Fischergaffe 15 (3925)
2 Zimmer mit Küche und Zubehör.__________ c^ischergasfe 15 2 kleine Wohnungen an ein- O zelne Leute.______________________(3926)
Schützengasse 9 mehrere Schlafstellen. (3929)
924
I Glockengüsse Nr. 2 (3930)
I ein möblirtes Stübchen zu vermiethen._________
(Vn der Nähe des Nürnbergerthores ist ein X) möblirtes Parterrezimmer zu verm. (3931) Sandgasfe 17 eine kleine Wohnung. (3934)
Zum sofortigen Eintritt wird ein gewandter (junger)
Hansbursche gesucht. Langstraße Nr. 3.__________(3932) Ein junger Mann, der längere Zeit in einem auswärtigen Wein- und Spirituosen-Geschäft als Commis thätig war, sucht pro 1. Oktober Stelle auf einem hiesigen Comptoir.
Näh res in der Expedition.___________(3856)
Verloren auf dem Weg von Kleinauheim nach Hanau 1 plattirter Wagengriff Der Finder wird gebeten, denselben gegen eine Belohnung von fl. 1. 45 bei der Exp. dieses Blattes abzu- geben.(3933)
Verloren:
Am Samstag Abend vom Bahnhof durch die Langgasfe zum Paradeplatz ein gelbseidener Ue- berkragen mit Spitzen besetzt. Gegen Belohnung abzugeben Paradeplatz 21._______________(3923)
Frankfurter Stadttheater.
Montag den 24. August 1874.
Zum ersten Male wiederholt: Die einzige Tochter. Lustspiel in 1 Akt von Alexander Graf Fredro. Für die deutsche Bühne bearbeitet von A. Rosen. Neu einstudirt: Nach Sonnenuntergang. Lustspiel in 2 Akten, nach dem Französischen von G. Lotz. Concertvor- träge des Herrn Carl Oberthür, Professor der Harfe an der Londoner Akademie der Musik. Nych dem ersten Stück: Concertino für Harfe und Orchester von C. Oberthür, a. Allegro moderato, b. Romanze (Larghetto), c. Finale (Allegro vivo). Nach dem zweiten Stück: Wolken und Sonnenschein. Musikalische Illustration für die Harfe von C. Oberthür.
Schiffsnachrichten.
Das Hamburger Postdampfschiff Holsatia, Capt. Barends, von der Linie der Hamburg-Amerikanischen Packetfahrt-Actien-Gesellschaft, welches am 5. Aug. von Hamburg via Havre abging, ist nach einer schnellen glücklichen Reise von 9 Tagen wohlbehalten in New-Jork angekommen.
(Mitgetheilt von A. Treusch, Agent, in Hanau __Vorstadt Nr. 22).__________________ Fran kfurt, 22. Aug. Der heutige Heu-und Strohmarkt war gut befahren. Heu kostete per Centner 1 fl. 30 bis 2 fl. 30 kr., Stroh 1 fl. 12 bis 1 fl. 20 kr. Butter 1. Qualität 48—50 kr., 2. Qual. 46 kr., Lappenbutter das Pfd. (im Centner) 44 kr., Eier das Hundert fl. 3. 18 kr. Gurken zum Einmachen das Hundert 30 bis 33 kr.
Außer Cours gesetztes Papiergeld. Auhalt-Köthen-Bernburger Eisenbahnscheine a Thlr. 1 vom 2. März 1846.
Anhalt-Bernburger Staatskassenscheine a Thlr. 1 u. 5 vom 18. März 1850, 5. Febr. 1852 und 26. Juni 1856, do. a 1 Thlr. vom 25. Juni 1859, do. a Thlr. 25 vom 26. Juni 1856.
Anhalt-Dessauer Kassenscheine a Thlr. lu.5 vom 1. August 1849 u. a Thlr. 10 vom 1. Oktober 1855.
Anhalt-Dessauer Landesbanknoten a Thlr. lu. 5 vom 2. Januar 1847.
Baierische 10 fl.-Noten der Hypotheken- u. Wech selbank, vom 1. Juni 1850, roth u. schwarz gedruckt.
Braunschweigische Bank- u. Darlehns-Bankscheine a Thlr. 1, 5 u. 20 vom 7. März 1842.
Braunschweigische Banknoten a Thlr. 10 Gold vom 1. Juni 1856.
Bremer Banknoten a Thlr. 5, 10, 25 u. 100 Gold vom 1. October 1856, a 100 Thlr. Gold vom 1. Dezember 1863.
Breslauer städtische Banknoten a Thlr. 1, 5, 25 u. 50 vom 10. Juni 1848.
Budissiner (Bautzen) Banknoten a Thlr. 5 (braune) Lit. F. a Thlr. 5, Lit. G. u. a Thlr. 10 Lit. H. vom Jahre 1861.
Creditscheine der Chemnitzer Stadtbank a Thlr. 1 1. Emission, braune, vom Jahre 1848, a Thlr. 1 2. Emission, weiße, ohne Datum.
Danziger Privatbank-Noten a Thlr. 100 vom 1. Juli 1857 u. 1867 u. 1. Mai 1871.
Darlehns-Kassenscheine des Norddeutschen Bundes, a Thlr. 5, 10 und 25, datirt vom 1. August 1870. Die Einlösung der 25 Thlr.- Scheine erfolgt nur in Berlin, die der 5 und 10 Thlr.-Scheine bei den von der Regierung bezeichneten Staatskassen.
Gothaische Kassenscheine a 1 und 5 Thlr. vom 30. Sept. 1847.
Hannoversche Stadtkassenscheine a Thlr. 1 vom 7. Dezember 1846, werden bis auf Weiteres noch eingelöst.
Großh. Hessische Grundrentenscheine, sämmtliche a 1, 5, 10, 35 und 70 fl.
Königsberger Privatbank-Noten, sämmtliche vom 1. April 1857 und 13. Oct. 1866.
Kurhessische Kassenscheine a Thlr 1, 5 u. 20 — außer Cours am 1. Januar 1869, werden jedoch von da ab von der Regierungs- Hauptkasse in Kassel und von sämmtlichen Ren- tereien und Rentämtern des Reg.-Bezirks eingelöst.
Kurhessiische Leihhaus- und Commerz - Bank-^ scheine, a Thlr. 1 und 10, jetzt ganz werth- los.
Leipziger Banknoten, Alle, vor und bis incl.D am 1. Nov. 1851 ereilte Appoints. Magdeburger Privatbank - Noten. Alle alten vom 30. Juni 1856 sollten am 30. Sept. 1867 verfallen, werden aber nachträglich bis auf Weiteres noch eingelöst.
Nassauische Landes-Credit-Kassenscheine, sämmtliche sind bereits bis auf ca. 8000 fl. eingezogen, und werden auch diese beim Vorkommen eingelöst. Eine Präclusivfrist dafür besteht bis jetzt nicht.
Oesterreichische Banknoten, alte Währung, auf Konventionsmünze lautend, a 1, 2, 5, 10, 50 und 100 fl. a 10 fl. österr. Währung mit rothem Druck vom 1. Januar 1858. a 100 fl. österr. Währung vom 1. März 1858 mit rothem Druck.
Pommersche Privatbank-Noten a 10, 20, 50 und 100 Thlr, Lit. A.
Posener Banknoten der Provinzial-Actienbank alte a 10, 20, 50 und 100 Thlr. vom 1. Dez. 1857.
Potsdamer Stadtkassenscheine a Thlr. 1 vom 8. Sep. 1849.
Preußische Kassenanweisungen, a 1 und 5 Thlr. vom Jahre 1835 und 2. Nov. 1851, und: Preußische Darlehens-Kassenscheine, a 1 und 5 Thlr. vom 15. April 1848, sind außer Cours gesetzt, werden jedoch auch jetzt noch bei den Regierungs-Hauptkassen eingelöst. Reußische Kassenanweisungen des Fürstenthums jüngere Linie, a vom 1 Thlr. 27. März 1849.
Reußische Kassen-Anweisungen des Fürstenthums ältere Linie, a 1 Thlr. vom 15. Mai 1858.
Gedruckt und verlegt in der Buchdruckerei des vereinigten evangel. Waisenhauses, unter Verantwortlichkeit des Faktors G. Ph. Weißbrod.