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Zufolge der Mittheilung der Feuerversicherungsbank für Deutschland zu Gotha wird dieselbe nach vorläufiger Berechnung ihren Theilnehmern für 1873

ca. 77 Procent ihrer Prämieneinlagen als Ersparniß zurückgeben.

Die genaue Berechnung des Antheils für jeden Theilnehmer der Bank, sowie der vollständige Rechnungsabschluß derselben für 1873 wird am Ende des Monats M a i d. I. erfolgen.

Zur Annahme von Versicherungen für die Feuerversicherungsbank bin ich jeder­zeit bereit.

Hanau, den 6. Jan. 1874.

Georg Reitzel, (104) Agent der Feuerversicherungsbank f. D.

^ospitalstraße Nr. 13, Ältst., 2. Tr. h., w für 2 Herren eine Schlafstelle offen.

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Gesucht: eine tüchtige Poliseuse für das Kettenfach, auf dauernde Beschäftigung.

Näheres in der Expedition._________(89)

C£ür eine», mit den nöthigen Vor O kenntniffen versehenen, jungen Mann ist auf dem Comptoir eines hiesigen größeren Fabrik-Ge­schäftes eine

Lehrstelle offen.

Näheres in der Expedition d. Bl. (26)

Stadttheater in Hanau.

Mittwoch den 7. Januar 1874: 35. Vorstellung im Abonnement. Gastspiel des Herrn G. Fritsche. Im Wartesalon 1. Classe.

Lustspiel in 1 Akt von Dr. Hugo Müller.

Hiernach: Sie ist wahnfinnig.

Schauspiel in 2 Auszügen nach dem Franz: von L. Schneider.

Sir Harleigh j H^' F^Hche als Gast.

Anfang 7 Uhr. Ende gegen ^/s10Uhr.

(94) D. Frey.

Gedrückt und verlegr in der Buchdruaerei des vereinigten evangei Waiienbauies, unter BerontworNicbleit des ivahotë G. Ph. Weißbrod, ^b Dem heutigen Anzeiger liegt eine Flugschrift dieReichstagwahlen" betreffend bei.

Eingesandt.

Zur Reichstagswahl.

In den letzten Tagen mußte Einsender, der sich viel um die Wahlen bekümmert, von Solchen, welche früher Herrn Dr. Weigel ihre Stimmen gegeben hatten, diese auch wohl wieder gegeben hätten, leider hören, daß sie dasselbe für diesmal unterlassen müßten, weil ihnen keine Ein­ladung zu der Versammlung, in welcher Dr. Weigel gesprochen, zugegangen sei. Diese Versammlung hat viel Staub aufge­wirbelt und mögen auch die Veranstalter nach ihrer Ansicht richtig gehandelt haben, das große Publikum findet, daß es ein arger Fehler war per Karten einzuladen, weil dadurch vielen Freunden der liberalen Richtung die Möglichkeit abgeschnitten war, Theil zu nehmen. Aber hierin liegt doch wahrhaftig kein Grund, daß man Herrn Dr. Weigel, dessen Rechenschaftsbericht Jedermann zur Verfügung steht, bei der gegenwärtigen Sachlage seine Stimme ver­sagt, denn derselbe trägt an diesem Form­fehler sicher keine Schuld und außerdem wählt man ja einen Vertreter für seine eigene Interessen und nicht für andere.

Bei ruhiger Ueberlegung werden sich die beleidigt Fühlenden gewiß noch entschließen, um ihrer eigenen Sache zu nützen, am Wahltage für

Herrn Dr. Hermann Weigel ihren Zettel in die Urne zu legen.

Ein National-Liberaler, der auch keine Einladung erhalten hat.

^in braves Dienstmädchen, das einfach kochen und Hausarbeit versehen kann, wird gegen guten Lohn gesucht, und kann sogleich eintreten.

Näheres in der Expedition. (90) CVfj warne hiermit Jedermann meiner (\j Frau Cornelie Wild, geb. Heller, auf meinen Namen Etwas zu borgen, in­dem ich für Nichts hafte. (40). Kesselstadt den 3. Januar 1874.

_____Johannes Wild.

Oesterreichische 1854er Loose. Wien, 2. Jan. Nachstehende Serien wurden ge­zogen: Nr. 31 129 321 367 673 848 1178 1244 1481 1757 1915 2120 2133 2174 2175 2189 2370 2492 2622 2660 2708 2816 2875 3083 3512 3672 3685 3754 3776 und 3802. Die Verloosung der in den gezogenen Serien enthaltenen 1500 Gewinn-Nummern wird am 1. April 1874 vorgenommen werden. Die nächste Serienziehung findet am 1. Juli 1874 statt.

Stuhlweißenburg-Raab-GrazerPrämien- Antheilscheine, Ziehung am 1. Januar. Gezogene Serien: 1176 1452 2273 3852 2972 4011 6100 7967 8495 8926 9189. Die Prämienziehung findet am 1. April d. I. statt.

Frankfurter Viehmarkt.

Fra nkfurt, 5. Jan. Der heutige Vieh- markt war gut befahren. Angetrieben waren 340 Ochsen, 110 Kühe, 180 Kälber und 2300 Hämmel. Die Preise stellten sich: Mchsen 1 Qual. 4446 fl. 2. Qual. 4243 fl. Kühe 38 36 ,

Kälber 40------^

Hämmel 3839

Coursbericht vom 5. Januar 1874.

Anlehens-Loose.

Cöln-Mindener Th. 100 . 92/s bez.

Bayr. Pr. Thlr. 100 . Badische Pr. Thlr. 100 Badische fl. 35 Braunschweig Th. 20 Großh. Hessische fl. 50 fl. 25 Kurhess. Th. 40 . . Nass. p. 25 ... Meininger Pr. Th. 100 Oldenburger Th. 40 Oesterr. v. 1854 . . v. 1860 . . v. 1864 . .

Credit-Anstalt v. Ungar Staats fl. 100 Raab-Grazer Th. 100 Finnländijche Th. 10 .

1139/« P.

113'/« P. 112 V, G.

22V. P. V. G.

59 bez.

69 V, bez.

48V« bez.

89V« G.

37 bez. u. G.

192 P.

93V., 6/s bez.

1858 187 V. bez.

83 bez.

. 78V« bez.

. 10 P. 9V« G.

Geldsorten.

Preußische Friedrichsd'or . . . fl. 9 5859

Pistolen.........9 4143 Holl. fl.-10-Stücke ...... 9 5254 Ducaten ........ 5 3234 al marco .... 5 3335 Navoleonsd'or .......9 2122 do. in V- und V« . . 9 2122 Engl. Sovereigns......11 4951

Russ. Imperiales..... 9 4244

Dollars in Gold...... 2 24V.25V.

Oesterreichische Gulden 95V« pCt.

Formulare zu Brandkassenscheinen sind O in der Waisenhaus-Buchhandlung in Hanau zu haben.__________________