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DieSspaltigeZeile 3 Sgr.
^L242.
Samstag den 18. Oktober.
1873.
Bekanntmachung.
Die direkte Lieferung von Brod und Fourage für die Truppen in den nachstehend bezeichneten Garnisonen für das Jahr 1874 soll im Wege des öffentlichen Submissions-Verfahrens, dem sich erforderlichen Falls eine Licitation anschließen soll, verdungen werden.
Zu diesem Behuf wird ein diesseitiger Deputirter die nachstehenden Termine abhalten:
Datum.
Termin Stunde
Term ino rt.
Es kommt zu Verdingug.
1873.
27. Oft
28. „
29. „
30. „
31. „
3.Nov.
4. „
5. „
6. „
7. „
10. „
11. „
12. „
13. „
14. „
17. „
18. „
19. „
20. „
21. „
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25. „
27. „
28. „
Vorm.
10. Uhr
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Fritzlar a. d. Rathhause.
Marburg do.
Gießen do.
Butzbach do.
Wetzlar do.
Dietz do.
Wiesbaden do.
Worms do.
Babenhausen do.
Frankfurt a./M. im Geschäftslokal der Reserve- Magazin-Rendantur.
Homburg v. d. Höhe auf dem Rathhause.
Offenbach do.
Hanau do.
Fulda do.
Hersfeld do.
Rotenburg do.
Weimar do.
Jena do.
Gotha do.
Eisenach do.
Coburg do.
Meiningen do.
Arolsen do.
Cassel in d. Büreaulokale der unterzeich. Behörde.
Brod und Fourageliefe- rung für Fritzlar.
desgl. für Marburg.
„ für Gießen.
„ für Butzbach und Friedberg.
desgl. für Wetzlar.
„ für Diez, Oranien- stein, Nassau-Weilburg, desgl. für Wiesbaden u. Biebrich.
desgl. für Worms.
„ für Babenhausen und Erbach.
Brodlieferung für Frankfurt a. M.
Brod u. Fouragelieferung für Homburg v. d. H.
desgl. für Offenbach.
„ „ Hanau.
„ „ Fulda.
„ „ Hersfeld.
„ „ Rotenburg.
„ „ Weimar.
„ „ Jena.
„ „ Gotha.
„ „ Eisenach.
„ „ Coburg und
Hildburghausen.
desgl. für Meiningen.
„ „ Arolsen.
Fourage-Lieferung für Wilhelmshöhe.
Geeignete Unternehmer, welche sich über Lieferungsfähigkeit und Zuverlässigkeit auszuweisen vermögen, insbesondere orts- angefesiene Bäcker und Oekonomen, werden aufgefordert, ihre schriftlichen Offerten und zwar für jeden Garnisonsort besonders, versiegelt mit der Aufschrift: „Submission auf Brod- und Fou- rage-Lieferung pro 1874" bis zur Terminsstunde an die betreffenden Bürgermeister-Aemter, für Frankfurt a. M. an die dortige Reserve-Magazin-Rendantur (Hanauer Landstraße 28) franco
einzusenden oder im Falle der persönlichen Anwesenheit unserem Deputirten vor Eröffnung des Termins auszuhändigen.
Die persönliche Anwesenheit ist wegen des event, eintretenden Licitations-Verfahrens wünschenswerth.
Bei angemessener Forderung wird der Zuschlag im Termin ertheilt, wobei noch insbesondere bemerkt wird, daß in Gemäßheit des §. 18 der Lieferungs- Bedingungen die Wahl unter den der Mindestfordernden vorbehalten bleibt.
Die Offerten sind in Thalern und Silbergroschen auf einen festen Preis für ein Brod â 3 Kilogramm und den Cent- ner Hafer, Heu und Stroh zu richten. Nachgebote bleiben unberücksichtigt.
Die Lieferungs-Bedingungen sind in unserem Büreau, bei den betreffenden Bürgermeister-Aemtern und der Reserve-Magazin-Rendantur zu Frankfurt a. M. zu Jedermanns-Einsicht ausgelegt.
Caffel den 30. September 1873.
Königl. Intendantur 11. Armee-Corps.
Bekanntmachung.
Mit Bezug auf die Allerhöchste Verordnung vom 5. d. M., betreffend die Auflösung des Hauses der Abgeordneten, setze ich auf Grund der §§. 17 und 28 der Wahlverordnung vom 30. Mai 1849:
den Tag der Wahl der Wahlmänner
auf den 28. Oktober d. J.
und den Tag der Wahl der Abgeordneten
auf den 4. November d. J.
hierdurch fest.
Berlin den 9. Oktober 1873.
Der Minister des Innern, gez. Gr. Eulenburg.
Bekanntmachungen Königl. Landrathsamts dahier.
In der Voraussetzung, daß die Herren Bürgermeister der Urwahlbezirke Nr. 3, 4, 7, 8, 11, 15, 17, 18, 19, 21, 23, 24, 25, 26, 28, 29, 30, 31, 32 die Aufstellung der Abtheilungslisten, wozu ihnen die erforderlichen Formulare bereits vor mehreren Tagen zugegangen find, bewirkt haben, ersuche ich nach vorangegangener ortsüblicher Bekanntmachung die Abtheilungslisten zu Jedermanns Einsicht drei Tage lang öffentlich auszulegen, und mit der Anzeige, daß solches geschehen ist, spätestens bis zum 22. d. M. durch expresse Boten mir einzureichen.
Hanau am 16. Oktober 1873.
Der Landrath:
Schrötter.
Tagesschau.
— Ueber den epochemachenden Briefwechsel schreibt die „berl. Trib.": „Drei Punkte enthält der päpstliche Brief, dre unserer Aufmerksamkeit würdig sind: die Voraussetzung, daß Ansichten und Wünsche unseres Kaisers im Widerspruch mit seiner Regierung stehen, ein Beweis, daß die Umgebung des Papstes ihn m der Berichterstattung über die thatsächlichen Verhältnisse in Deutsch-