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Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage, mit belletristischer Beilage, und Samstags mit der Berliner Provinzial-Correspondenz.

DieSspaltige Zeile 3 Sgr.

Montag den 15. September.

1873.

Bekanntmachungen Königl. Landrathsamts dahier.

Folgende seit dem 1. September v. I. als gefunden an Polizeistelle abgegebene Gegenstände sind bis jetzt nicht abgeholt worden:

240 eine Serviette. 245 ein Portemonnaie. 247 ein Notizbuch. 248 ein Paar baumwollene Handschuhe. 252 ein Schleier. 258 ein schwarzer Gürtel. 259 eine Haarnadel. 263 ein Griffelkasten. 271 ein Spazierstöckchen. 280 ein gedruck­tes Halstuch. 284 ein Paar gelbe Glacehandschuhe. 287 ein schwarzes Tüchelchen. 288 ein Halsbindchen. 289 ein silberner Ring. 291 ein unächter Ohrring. 292 eine seidene Mütze. 293 ein blauseidenes Shwälchen. 294 ein Paar Kinderschuhe. 297 ein Taschentuch mit eingebundenen 12 kr. 301 ein Regenschirm. 312 eine Stellscheere. 313 ein baumwollener Strumpf. 318 ein Paar graue Handschuhe. 320 ein Brodmesser. 321 ein Hundehalsband. 324 ein Stück altes Seidenzeug. 326 ein Portemonnaie mit 12 kr. 328 ein Paar Strümpfe. 329 eine

Mütze. 330 ein Taschentuch mit Frucht. 331 ein Kinderkittel. 340 eine graue Joppe. 342 eine wollene Decke. 344 ein Strohkäppchen. 346 ein Gesangbuch. 352 eine Manschetten­knopf. 353 eine schwarze Schürze. 354 eine Kinderschürze. 355 eine Schürze. 356 eine Schürze. 357 ein seidener Arm­stauchen. 360 acht Nadeln. 362 ein Kinderkämmchen. 364 eine Frauentasche. 370 ein Strohkäppchen. 372 eine Kette. 374 ein braunseidenes Sonnenschirmchen. 376 ein ABC-Buch. 379 ein Strohhut. 381 ein BuchUebungsstoffe für den Sprachunterricht." 383 ein Kinderschuh. 390 eine Kattun­schleife. 391 ein Paar Strümpfe. 405 ein Rock in ein Taschen­tuch gewickelt. 406 ein Hemd und eine Schürze. 409 ein braunseidener Sonnenschirm. 410 eine Stück braunes Zeug und ein Taschentuch. 411 ein braunes Strohhütchen- 415 eine blaue Schürze. 417 Futteral einer Cigarrenspitze. 418 ein Kopfnetz. 432 ein Portemonnaie mit 2 Sgr. 433 eine Ta­bakspfeife. 435 ein Portemonnaie mit 5 kr. 436 eine un- ächte Broche. 438 ein Spazierstöckchen. 440 ein Lesebuch. 441 ein Adreßbuch. 442 eine grüne Schleife. 450 ein wolle­nes Halstuch. 451 ein Straminschuh. 453 eine schwarze Schürze. 455 ein Griffelkasten. 456 eine wollenes Shwälchen. 460 ein Fächer. 461 ein Alpacaschirm. 462 ein Alpacaschirm. 467 ein Paar Stiefel. 472 ein Alpacaschirm. 475 ein schwar­zer Halbschleier. 476 ein Portemonnaie mit 3 kr. 479 ein Lilla-Strickzeug. 481 ein rothseidenes Halstüchelchen. 483 eine Stramintasche. 487 ein wollener Handschuh. 488 ein Leihhauszettel. 499 ein wollener Handschuh. 500 eine Kappe. 504 ein Paar gelbe Glacehandschuhe. 506 ein Messer. 507 ein Gesangbuch. 521 ein Portemonnaie mit 14 kr. 2 hlr. 522 ein rother^ Frauengürtel. 524 ein Stützbrett. 534 ein Schirm. 537 ein Handschuh. 538 ein wollenes Shwälchen. 542 ein Messer. 545 eine Narrenkappe. 547 eine unächte Brosche. 550 ein Fäßchen mit Branntwein und ein Korb mit Bohnen. 551 eine Hose. 557 ein blaues Halstuch. 560 eine grüne Schleife. 561 ein Kinderhandschuh. 565 eine gedruckte Schürze. 567 ein wollener Handschuh. 568 ein Paar schwarze Hand­schuhe. 569 ein grünweißes Shäwlchen. 570 zwei Kinder­strümpfchen. 572 ein Messer. 573 ein Messer. 574 ein schwarzer Gürtel. 576 ein Lampenteller. 578 300 Dutzend

Hemdenknöpfe. 582 ein Paar Glacehandschuhe. 586 ein Paar Stauchen. 587 ein Hemd. 588 ein Portemonnaie. 589 ein katholisches Gebetbuch. 591 ein Elementarbuch für franz. Sprache. 592 ein Messer. 593 eine Kattunschürze. 594 ein wollener Handschuh. 595 eine Brille. 596 ein Kinder­handschuh. 597 ein Portemonnaie mit 6 fl. 600 ein wollenes Halstüchelchen. 604 eine Stalllaterne. 607 eine schwarze Schürze. 608 eine Scheere. 619 eine Pelzmütze. 621 ein Stück Sohlleder. 622 eine Stellscheere. 623 ein Paar wollene Handschuhe. 625 ein Uhrschlüssel. 626 eine Brille mit Fut­teral. 627 ein Kinderschuh. 631 ein Paar Strumpfbänder. 632 ein seidenes Halstüchelchen. 633 ein Schleier. 634 eine Kattunschürze. 635 ein Portemonnaie mit 8V2 kr. 636 eine lederne Tasche mit 1 Stück Leinen. 637 ein Regenschirm. 648 ein Betttuch. 651 ein Portemonnaie. 652 ein seidenes Hals­tüchelchen. 653 ein wollenes Tüchelchen. 655 ein Notizbuch. 656 ein Zollstock. 657 ein Charivari. 658 ein Rechnenbuch. 659 ein gestrickter wollener Shwal. 662 eine Zange. 663 ein Handschuh. 666 ein wollener Handschuh. 667 ein wollenes Strümpfchen. 668 ein wollener Kragen. 670 ein Beil. 671 ein Gesangbuch. 672 ein BuchUebungsstoffe für den deut­schen Sprachunterricht." 677 ein halber goldener Ring. 681 ein Hut von Roßhaaren. 684 ein Portemonnaie. 687 ein Kleidergürtel. 689 ein Korb. 696 Baumwollengarn. 698 ein Paar baumwollene Handschuhe. 699 eine lederne Tasche. 702 ein Taschenmesser. 703 eine Spritze von Zinn. 706 ein Per- pendickel. 708 ein schwarzes Medaillon. 712 ein wollenes Tuch. 715 ein Ellenmaß. 718 eine Brille. 719 einer brau­ner Glacehandschuh. 721 ein wollener Kinderkragen. 723 ein goldener Kettenschieber. 726 ein Portemonnaie mit 9 kr. 728 ein Taschenmesser. 731 eine unächte Brosche. 737 eine Schürze. 738 drei Schulbücher. 740 u. 741 zwei seidene Halstüchelchen. 742 ein Manschettenknopf. 743 eine gelbe Uhrkette. 748 ein Hundehalsband. 750 eine Portemonnaie mit 15 kr. 753 eine Kattunschürze. . 754 eine Orleanschürze. 756 zwei schwarze Schürzen. 762 eine Kette. 763 dreißig Taschentücher.

Nach Ablauf von 14 Tagen wird über diejenigen Gegen­stände, welche auch bis dahin nicht reklamirt sind, anderweitig verfügt werden.

Hanau am 11. September 1873.

Tagesschau.

Die Reise des Kaisers nach Wien ist nunmehr beschlos­sene Sache und zwar ist dieselbe für den 15. Oktober in Aus­sicht genommen. Es heißt, der Kaiser selbst habe gewünscht, daß Fürst Bismarck ihn begleite, und es wird also auch die Reise des Fürsten nach Wien nicht zu bezweifeln sein. Der Kaiser er­freut sich des besten Wohlseins und betheiligt sich an den Trup­penübungen mit fast jugendlicher Spannkraft. Auch über . das Befinden des Fürsten Bismarck lauten die Nachrichten in jeder Weise zufriedenstellend. Uebrigens ist in diplomatischen Kreisen die Angabe verbreitet, Victor Emanuel habe zuerst nach Berlin und dann nach Wien gehen wollen, und der jetzige Entschluß der umgekehrten Reise sei den Bemühungen des Fürsten Bis­marck zu verdanken.

Es macht einen sehr guten Eindruck, daß, wie mit Be-