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Abonnementspreis (incl. Stempel).

Jährlich 3 Thlr. Halbjährlich Thlr.1.15.

Vierteljährlich 22 Sgr. 6 Pf.

Für auswärtige Abonnenten mit dem betreffenden Postaufschlag. Die einzelne Nummer 1 Sgr.

Hanauer Lustiger.

Zugleich Amtliches Organ für Kreis und Stadt Hanau.

Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage mit belletristischer Beilage und Samstags mit der Berliner Provinzial-Correspondenz.

Jnsertionspreis.

Die ispaltige Garmondzeile oder deren Raum das erste Mal 1 Sgr., die folgenden Male 9 Pf.;

2spalt. d.l.Mal2Sgr. die folgenden Male

1 Sgr. 6 Pf.;

Zspalt. d. 1. Mal 3 Sgr. die folgenden Male 2 Sgr.

â06.

Donnerstag den 8. Mai.

1873.

Bekanntmachung.

Warnung vor Verwendung zu stark ge­preßter Briefcyuverts.

Es ist die Wahrnehmung gemacht wor­den, daß zur Couvertirung von Briefen nicht selten zu stark gepreßte Couverts verwendet werden. Derartige Couverts sind nicht empfehlenswerth, da sie während des Transports und der postalischen Be­handlung an den Rändern leicht aufsprin­gen, so daß die Einlage oftmals bloß ge­legt und der Gefahr ausgesetzt ist, aus dem offenen Couvert herauszufallen. Das Publikum wird daher im eigenen Inte­resse ersucht, sich des Gebranchs zu stark gepreßter Briefcouverts zu enthalten und nur recht haltbare Couverts zu verwenden. Zugleich benutzt das General-Postamt diese Gelegenheit, wiederholt von dem Gebrauch der für den Empfänger so sehr lästigen ganz zugeklebten Couverts abzurathen.

Berlin den 5. Mai 1873.

Kaiserliches General-Postamt.

Bekanntmachung.

Behufs Reinigung der Stadtgräben werden dieselben Montag den 12. d. Mts. abgelassen werden, was zur Nach­richt des betheiligten Publikums hierdurch veröffentlicht wird.

Hanau den 6. Mai 1873.

Der Oberbürgermeister (1637) Caffi an.

Die Kirchendienergehülfen-Stelle bei der hiesigen Marienkirche ist erledigt.

Bewerber um dieselbe haben ihre Mel­dungsgesuche bei dem Kirchenältesten Herrn Inspektor Gelhaar dahier abzugeben.

Wendel.

Versteigerung.

Montag den 12. Mai, von Nachmittags 2 Uhr an, sollen in meinem Versteigerungs-Lokal,

Lothringergaffe Nr. 27:

2 Sopha, Tische, Kommode, Stühle, Bettstellen, Kinderbettstellen, Betten, Portraits, Spiegel, 1 Waschtisch, 2 Pen- düles, 2 Schreibtische, Leinengeräthe, Kleider und sonst verschiedene Gegenstände gegen gleich baare Zahlung versteigert werden. (1613)

August Berg, Taxator.

fCitt starker Schrank ist zu verkaufen. Hospitalstr. 27, Altstadt. (1639) |

Auszüge aus dem Oeffentlichen Anzeiger zum Amtsblatt der Königl. Regierung zu Cassel.

Ostheim. In der Concurssache des Gastwirths Jakob Schütz II von Ostheim ist behufs Abwendung des förmlichen Concursus zur Fortsetzung der Güteversuchsver­handlungen Termin auf den 15. Mai d. I., Vormittags 10 Uhr, Contumacirzeit, vor das Königliche Amtsgericht zu Windecken bestimmt, zu welchem die Gläubiger des etc. Schütz unter dem Rechtsnachtheil anher vorgeladen werden, daß die nicht erscheinen­den Chirographarglänbiger als den Meyrheitsbeschlüssen der erschienenen beitretend werden angesehen werden.

Gardinenstoffe

Moll-, Sieb- und Zwirngardinen,

Schweizer gestickte Gardinen mit Guipure- Borduren,

Engi. Tüllgardinen, im Stück u. abgepasst, Percale- und Köpergardinen u. s. w., empfehlen in allen Breiten und reichster Auswahl zu den billigsten Preisen (1636) Albert â Wagner.

Geschästseröffnung und Empfehlung.

Friedrich Bauer, SchMMsse Nr. 6, jUg* im Hause des Herrn Kämpf, ^

empfiehlt einem werthen Publikum sein Lager in den feinsten niederländischen Stoffen zu den billigsten Preisen.

Anfertigungen nach Maaß werden binnen kürzester Frist auf das Modernste und Geschmackvollste effectuirt. (1584)

Oelfarben? fertige, Dachpappen- u. Asphaltlager empfehlen (665)

J. Stroh & Co.

Saar- Flamm - Stückkohlen, in Waggonladungen,

empfiehlt (1614)

JT. A. Herold, in Hanau.

60007000 fl.

habe auf erste sichere Hypothek zum Aus­leihen, am liebsten in hiesiger Stadt, an Handen.

Adolph Treusch, Sensal, (1641) Vorstadt 22.

Dickmilch

zu jeder Tageszeit, in der Milch-Nieder­lage Herrngasse Nr. 12, Eck der Lang-

e.

(1645)

Georg Bundstädt

Glockengüsse Nr. 23, empfiehlt sich einem geehrten Publikum in allen Arten von Sonnen- und Regenschir­men zu den billigsten Preisen. Repara­turen und Ueberziehen wird schnellstens besorgt. (1646)

Versteigerung.

Mittwoch den 14. d. Mts.,

Nachmittags 3 Uhr, sollen im hiesigen Landkrankenhause 2 Uhren, ein Paar Ohrringe, eine Partie getragener Kleidungsstücke, als: Röcke, Hosen, Westen, Mützen, Kittel, sowie Frauenröcke und Jacken, an den Meistbie­tenden gegen gleich baare Zahlung verstei­gert werden. (1649)

Schäfer, Inspektor.

Bewährt Flechtemmttel sendet bei genauer brieflicher Mittheilung C. A. Gabler, Apotheker in Arnstein bei Würzburg. (80)