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Mx Damen-, Herren- und Kinder -Schuhwaaren empfiehlt in größter Auswahl (980)J. Herbst.

wird eine Wohnung von 3 bis 4 Zim- mern mit Zubehör zu miethen gesucht, welche sogleich, oder am 1. Juni bezogen werden kann.

Näheres in der Expedition. (1541) d^uheimerweg Nr. 5 C ist eine Wohnung von 5 heizbaren Zimmern, 2 Kammern, Küche, Speisekammer, Waschküche und Bleich­platz etc. zum 15. Mai zu vermiethen. (1543) ^lteinheimerstraße Nr. 51 ist ein möblir- tes Zimmer zu vermiethen. (1542) (Aine Wohnung von 2 Stuben, 2 Kam- mern und Küche, an eine oder zwei Per­sonen, per 15. Juli. (1563) âleinegasse Nr. 7 eine auch zwei Schlaf- vV stellen zu vermiethen. (1592) fCJin Logis für 2 Frauenzimmer oder Leute ohne Kinder. (1593) ^hilippsruher Allee Nr. 4 eine Woh- nung von 2 Zimmern, Kabinet, Küche, Keller und Bodenraum. Eintritt in den Garten, sogleich. (1594) (Ain möblirtes Zimmer, sogleich. Näheres in der Expedition. (1598) ^leinegasse Nr. 7 ein möblirtes Zimmer zu vermiethen. _____________(1591) (Ain mit guten Zeugnissen versehener jun- ger lediger Mann wird als Bureau- und Kassendiener gesucht.

(As wird ein fleißiger Zapfjunge und ein angehender Kellner gesucht. Zu erfra- gen in der Expedition dss. Bl. (1577)

Gesucht:

Einige geübte Hutgarnirerinnen oder Mädchen, welche dieses Geschäft erlernen wollen. (1562)

Carl Bössler.

(DLeübte Cigarren- u. Wickelmacher finden dauernde Beschäftigung.

Chr. Weingärtner, (1537) Badergasse Nr. 9, Ältst. (Ain junger Mann, möglich mit der Branche bekannt und tüchtiger Verkäu­fer, wird für unser Manufacturwaaren-Ge- schäft gegen gutes Salair als Commis ge­sucht. Eintritt gegen Herbst. (1446)

Albert & Wagner.

(Ain Kabinet wird zu miethen gesucht.

Näheres in der Exped. (1583)

Zweiter Schmerzensnachruf an meinen treuen Löwen.

So leb' jetzt wohl du stilles Haus, Das mich so oft beseelte;

Ich zog vergnügt aus dir stets aus

Und nie mein Räuschchen fehlte;

Betrübt denk ich an dich zurück — Du Balsam —, ach' mein einzig Glück, Dort muß ich dich nun lassen, Ich kann es kaum recht fassen.

Wenn ich an meine „Platte" denk', Der jahrelangen Freude, Mein Auge nach dem Löwen wend', Dann thränen sie mir beide; '

Ich fühle, daß mein Ende naht Und weiß im Leben keinen Rath, Ich träume von dir Balsam Und fühl' den Schmerz gewaltsam.

Ich fühl' für meine Freunde mit Dieselben gleichen Schmerzen — Doch hilft kein Fleh'n und keine Bitt', Wie's auch drückt ihre Herzen.

Dein Balsam, reich an Farbenspiel, Kein Wunder, wenn man' da zu viel Auf Herz uud Seel' geträufelt, Er schmeckte zu verteufelt.

Und zudem — und trotz alledem

Gab's nie 'ne Aufschlagsfrage,

Gleich blieb das Maaß, — im Preise stehn, War nie ein Grund zur Klage.

Stets war es unser Himmelreich,

Der Balsam-(Geber) engelgleich, Dem wir geleucht' als Sterne, Tagtäglich schon von ferne.

— Die nächsten Wochen werden einen einzigen großen Fest­kalender bilden. Der deutsche Kaiser in Petersburg, der deutsche Kronprinz nebst den Kronprinzen von England und Däne­mark in Wien, in Kurzem auch der deutsche und russische Kaiser in Wien, der Schah von Persien vor der Thür, um seinen Be­uch in Petersburg, bei uns, auf der Wiener Ausstellung und onst wo in Europa zu machen — das sind die bestimmten Be­uche nebst ihren Festlichkeiten, von den geplanten, noch unent- chiedenen gar nicht zu sprechen.

linset Kaiser ist in Rußland mit seltener Auszeichnung empfangen worden, wie sie einem so außerordentlichen Gast ge­bührt; aber mehr noch als dies gilt uns die Thatsache, daß der Kaiser von Rußland mit fast kindlicher Verehrung und Liebe an feinem Oheim hängt und dies in jeder Weise zu bethätigen und zu beweisen sucht. So viel scheint uns festzustehen: fo lange diese beiden Männer leben, ist keine ernstliche Entzweiung zwischen Rußland und Deutschland möglich, und aller Wahr­scheinlichkeit nach dürfte der russiische Kaiser diese Zuneigung auch auf den Sohn und Nachfolger Kaiser Wilhelm's übertragen. Vor einigen Jahren hieß es, der russische Kaiser leide an einem organischen Fehler. Aber entweder hat das Gerücht damals übertrieben, oder die Krankheit ist gehoben worden, denn man hört jetzt keine Klage mehr über die Gesundheit des Kaisers

Wo wird sich ferner härmen, Der Löwenfreundschaftskreis? Wo leuchten sie als Sterne, Im Schmerz es keiner weiß! Noch stündlich preßt's mir Thränen, Des Löwen Grabgeläut, Und manch' vergeblich Sehnen Verbittert mir die Zeit. Ade, du alter Löwe! Leb wohl du Balsamhaus! Nie wird mein Schmerz sich heben Nie stirbt dein Name aus.

Mit deiner letzten Labe — Freiwilligstem Geschenk — Wird noch vor meinem Grabe Dir, Balsam, Dank gespend't.

(1600)______Ein schwer Heimgesuchter. Frankfurter Stadttheater.

Dienstag betHT"SRat 1873: Die Bekenntnisse. Lustspiel in 3 Akten von Bauernfeld. Vorher, neu einstudirt: Die Tante aus Schwaben. Lustspiel in 1 Akt von Feodvr Wehl. Schiffsnachrichten^ Hamburg 1. Mai 1873.

Das Hamburg-New-Iorker Post-Dampf- schiff Thuringia, Capit. Meyer, welches am 16. v. M. von hier und am 19. v. M. von Havre abgegangen, ist nach einer Reise von 10 Tagen 12 Stunden am 30. v. Mts. 5 Uhr Morgens wohlbehalten in New-Jork angekommen.

Hamburg 30. April.

Das Hamburg-New-Orleans'er Post- Dampfschiff Germania, Capitain Winzen, ist am 28. d. M. 11 Uhr Abends wohl­behalten in New-Orleans angekommen.

Mitgetheilt durch Hauptagent M. A. Keck, Altgasse 8, Hanau.______________________

Frankfurt, 3. Mai. Der beutige Heu- und Strohmarkt war gut befahren. Heu kostete per Centner 1 fl. 36 kr. bis 2 fl. 12 kr., Stroh 1 fl. 12 kr. bis 1 fl. 24 kr., Butter 1. Qual. 40 kr., 2. Qual. 38 kr., Lappenbutter das Pfund (im Cent­ner) 36—37 kr., Eier frische, das Hundert __________________________2 fl. 54 kr._____________________________________ und damit ist auch die Besorgniß vor einem baldigen Thron­wechsel verschwunden. (Tru.)

— Berlin, 30. April. Als die ungünstigen Nachrichten über den Zustand des Kronprinzen bekannt wurden, hieß es fast allgemein und wurde im Publikum noch viel mehr besprochen als in den Zeitungen gedruckt, daß der Kronprinz vielleicht nie wieder ein Pferd werde besteigen können. In der „Schl. Ztg." wird deßhalb besonders hervorgehoben, daß der Kronprinz der letzten Parade zu Pferde beigewohnt hat. Da die Aerzte in dieser Beziehung früher wirklich Bedenken gehabt haben sollen, so läßt sich wohl auf eine vollkommene Genesung schließen.

— Der vormalige Kurfürstlich hessische Baueleve Georg Kalb zu Gemünden ist als Königlicher Eisenbahn-Baumeister bei der Bebra-Hanauer Eisenbahn angestellt worden.

— Dem Königlichen Kataster-Controleur Grabert in Arns- Walde ist unter dem 30. April 1873 ein Patent auf ein Ni- vellir-Jnstrument, soweit dasselbe als neu und eigenthümlich er­kannt worden ist, auf drei Jahre, von jenem Tage an gerechnet, und für den Umfang des preußischen Staats ertheilt worden.

Den Herren Wirth u. Comp. zu Frankfurt a. M. ist unter dem 29. April 1873 ein Patent auf eine Seidenwafchmaschine in der durch Zeichnung und Beschreibung nachgewiesenen Zusam­mensetzung und ohne Jemanden im Gebrauche bekannter Theile