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rückgestellten oder nicht erschienenen Militairpflichtigen, wovon Diejenigen, welche mit LoosungSscheinen versehen wor­den sind, diese Loosungsscheine Behufs Berichtigung nach §. 85 der Ersatz-Instruktion wieder vorzulegen habe«.

Sollten Militairpflichtige, welche in die Stammrolle gehören, sich bis dahin noch nicht gemeldet haben und noch nicht aus­genommen sein, so müssen sie sich bei Vermeidung der im §. 177 der angezogenen Ersatz-Instruktion angedrohten Strafen und Nachtheile sogleich noch anmelden und zur Musterung stellen. Die Herren Bürgermeister haben über solche Fälle alsbald Anzeige anher zu machen. Militairpflichtige, welche sich zur Musterung zu stellen keine Folge leisten oder bei Aufrufung ihrer Namen im Aushebungslokale nicht anwesend sind, werden mit einer Geldstrafe bis zu 10 Thalern event. Gefängnißstrafe belegt.

Die Loosung unter den Militairpflichtigen findet Donnerstag den 10. April 1873 statt und bleibt es Ersteren überlassen, an derselben Theil zu nehmen.

Ansprüche auf Zurückstellung oder Befreiung vom Militairdienste müssen spätestens im Musterungstermine erhoben und be­gründet werden.

Arbeitsunfähige Eltern resp. Geschwister von Militairpflichtigen haben im Fall von Reklamationen im MusteruugStermine persönlich zu erscheinen. Zur vorläufigen Prüfung derartiger Ansprüche sind folgende Termine bestimmt worden:

1. auf Mittwoch den 26. März 1873 für Stadt Hanau,

2. auf Donnerstag den 27. März 1873 und

3. auf Samstag den 29. März 1873 für die Stadt Bockenheim und sämmtliche Landgemeinden de« Kreises, jedesmal von Morgens 8 Uhr ab, in das Lokal de« unterzeichneten Landrath«.

Militairpflichtige, welche etwa an Epilepsie, Taubheit oder Stottern leiden, müssen, bevor solche Angaben Seitens der Er­satz-Behörde Folge gegeben werden darf, mindestens drei glaubhafte Zeugen vor einem Mitgliede der KreiS-Ersatz-Commission oder einer anderen Behörde fistiren und an Eibesstatt protokollarisch erklären lassen, daß und in welcher Weise diese dergleichen Zufälle an den Militairpflichtigen wahrgenommen haben.

Die Clafifikation der Reserve- und Landwehrmannschaften findet nach der Loosung der Militairpflichtigen am 10. April cr. statt und haben sich Diejenigen einzufinden, welche wegen häuslicher Verhältnisse auf Zurückstellung für den Fall der Einberufung Anspruck machen.

Die Herren Bürgermeister, welche die Stammrolle durch zuverlässige Boten baldigst hier abholen lassen wollen, haben Vor­stehendes in ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise wiederholt bekannt machen zu lassen, auch die Vorladung der Mili- t airp fl ich c i g e n prompt zu bewirken, und für rechtzeitige Gestellung derselben vor die KreiS-Ersatz-Commission Sorge zu tragen, sowie selbst im Musterungstermine persönlich zu erscheinen.

Die Militairpflichtigen sind anzuweisen, mit vollständig reinem Körper und in sauberem Hemde zu erscheinen.

Hanau am 10. März 1873.

Der Königliche Landrath Schrötter

Für den Glaser Adolph Morgenweck zu Hanau ist um Entlassung au« dem Preußischen Unterthanen-Berbande behufs Niederlassung in den Schweizer-Staaten nachgesucht worden.

Hanau am 7. März 1873.

Der bisherige Beigeordnete Friedrich Geibel III. ist als Bürgermeister der Gemeinde Kesselstadt verpflichtet. Hanau am 10. März 1873.

Hoy-Versteigerung.

Mittwoch, den 19. März L I„ von Vormittags 9 Uhr ab, soll im Fürstl. Isenburg Birsicin'sckeu Re­vier S e l b o! d , in den Distrikteu Abts- Hecke, Hardt 1C., folgendes Holz öffentlich versteigert werden:

77 Raummeter Buchen-Prügel,

17 Raummeter Eichen-Scheit u. Prügel, 50 „ Kiefirn-Scheit u. Prügel u.

122 „ „ Stockholz,

2100 Stück Buchen- /

300 , gemischte Wellen,

1400 „ Nadelholz-)

19 Eichen-Stämme, 5—12 Meter lang, 28—65 Centimeter dick = 20,55 Festmeter,

33 Kiefern-stämme, 5—10 Meter lang, 20—34 Centimeter dick = 10,55 । Festster.

Die Zusammenkunft findet au gedachten Waldorten auf der vorbeiführenden Leip­ziger Straße statt.

Die Verkaufsbedingungen werden beim Beginn der Versteigerung bekannt gemacht.

Langenselbold am 8. März 1873. Fürstlich Jsenburgische Kellerei.

(800) Jöckel.

Feinde Qualität

Amerik. Schweineschmalz per Pfd. 20 kr., bei mehreren Pfunden billi­ger, empfiehlt

<*e^^ Willi. Henckel, (235) am Markt.

Elegante Frühjahrs-

und Confirmandeu-Anzüge empfiehlt zu den billigsten Preisen

Marx Sohn,

(852) Krämerstraße N r. 1.

Das seither auf der Sandelmühle und der Walkmühle dahier betriebene Mehlgeschäft en detail habe ich von heute an meiner Schwägerin der Wittwe Brenner übertragen.

Hanau den 14. März 1873.

Georg Birenner,

Bezug nehmend auf vorstehende Anzeige meines Schwager« empfehle ich mich dem geehrten Publikum mit dem Bemerken, daß die Mehlsorten von mir in derselben guten Qualität, wie solche auf den beiden Mühlen seither verkauft wurden, abgegeben werden.

Jean Brenner Wwe.,

(867) Altstädter Marktstraße Nr. 18.

Meine neuen Kleiderstoffe sind in grosser Auswahl eingetroffen.

(814)

Re Je Olim