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Inserate für dieses Blatt werden außer bei der Expedition dieses Blattes auch bei der Jäger'schen Buch-, Papier- u. Landkarten-Handlunz zu Frankfurt a. M., bei den Annoncen-Expeditionen von G. L. Daube & Co und Haasenstein S Bogler daselbst, sowie deren Repräsentanten in allen größeren Städten; ferner bei dem Annoncen-Bureau von Th. Dietrich Ls Co. in Cassel und Rudolf Mosse, officiellcn Zeitung«-Agenten, in Berlin, Breèlau, Köln, Dortmund, Dresden, Leipzig, Halle, Hamburg, München, Nürnberg, Frankfurt a. M., Wien, Prag, Straßburg, Stuttgart un» Zürich entgegengenommen.

M 58. Montag den 10. März. 1873

Bekainitmachnilft.

DaS Postreglement vom 30. November 1871 hat auf Verordnung des Fürsten Reichskanzlers einige Abänderungen erfah­ren, von denen folgende bisher noch nicht zur öffentlichen Kenntniß gebracht wor­den sind:

1. Die Versendung extraordinai- rerBeilagen mit Zeitungen und Zeitschriften, welche durch die Post debitirt werden, ist dadurch erleichtert, daß die Gebühr von 1 Pfennig pro Stück auf 4 Pfennig pro Stück her­abgesetzt, und außerdem die Postver­waltung ermächtigt worden ist, bei Sendungen in großen Partien einen Rabatt bis zu 50 Prozent des ermä­ßigten Satzes zu gewähren. Für die Folge braucht in denjenigen Zeitungen, mit welchen die Versendung extraor- dinairer Zeitungsbeilagen geschehen soll, die Angabe, daß bei der betref­fenden Nummer eine extraordinaire Zeitungsbeilage mit zur Versendung gelange, nicht mehr gemacht zu wer­den. Seitens des Verlegers hat eine Anmeldung der Beilagen bei der Post­anstalt des Aufgabeorts und die vor­herige Entrichtung des tarifmäßigen Portos für so viele Exemplare, ol­der betreffenden Zeitung rc. betgelegt werden sollen, zu erfolgen. DaS Ein­legen in die einzelnen ZeitungS- rc. Exemplare ist Sache des Verleger«.

2. Zur Beschleunigung des PostbetriebeS soll die Einlieferung der mit der Post zu versendenden gewöhnlichen Briefe und Postkarten, Drucksachen und Waa- renproben, sofern der Umfang dieser Gegenstände t# gestattet, von jetzt ab nur durch die Briefkasten ge­schehen. Diese Art der Einlieferung muß auch dann stattfinden, wenn der Aufgeber über die Höhe der Franco» bei der Annahmestelle Anfrage zu hal­ten, und wenn er die Freimarken für den Zweck der Frankirung der betref- senden Gegenstände besonders zu kau­fen genöthigt ist.

3. Die Gebühr für die Einziehung von Geldern durch Postmandate wird von

5 Sgr. bz. 18 Kr. auf den Satz von 3 Sgr. bz. 11 Kr. ermäßigt.

4. Für die einzelnen, größeren Postan­stalten zum Verkauf gestellten gestem­pelten Streifbänder zu | Sgr. bz. zu 1 Kr. beträgt der Preis fort­an in Folge der erhöhten Herstellungs­kosten :

für 100 Streifbänder â { Sgr. . . 37 Sgr. 4 Pf. (statt 36 Sgr. 10 Pf.),

für 100 Streifbänder â 1 Är. . . . 1 Gulden 54 Kr. (statt 1 Gul­den 53 Kr.).

Berlin den 3. März 1873.

Kaiser!. General-Postamt.

Proklam.

Hanan. Zur Publication der von den nachverzeichnete» Personen zu den da­bei angegebenen Zeiten dahier errichteten Testamente:

1. Des Weinwirths Friedrich Caspar Briel und Ehefrau, geb. Jchde, von Hanau, vom 19. August 1816. Nr. 38 Rep.

2. Des Küfermeisters Wilhelm Wer­ner und Ehefrau, Friederike, geb. Dufart, von Hanau, vom 10. Ok­tober 1816. Nr. 387 Rep.

3. Der Christine Wagner von Nauheim, vom 9/1 1817. Nr. 388 Rep.

ist von AmlSwegen Termin auf den 36. März d. I., Morgens 10 Uhr, vor un­terzeichnete Gerichtsstelle bestimmt worden, wozu etwaige Betheiligte andurch gela­den werden.

Hanau am 27. Februar 1873.

Königliches Amtsgericht I. Merz.

Tt. Winkler.

Holz-Versteigerung.

Mittwoch, den 19. März l I., von Vormittags 9 Uhr ab, soll im Fürstl. Jsenburg-Birstein'schen Re­vier S e l b o l d, in den Distrikteu Abts­hecke, Hardt rc., folgender Holz öffentlich versteigert werden:

77 Raummeter Buchen-Prügel,

17 Raummeter Eichen-Scheit u. Prügel, 50 Kiefern-Scheit u. Prügel u. 122 , Stockholz, 2100 Stück Buchen- 1

300 , gemischte ! Wellen, 1400 , Nadelholz- s

19 Lichen-Stämme, 512 Meter lang, 2865 Centimeter dick = 20,55 Festmeter,

33 Kiefern-Stämme, 510 Meter lang, 2034 Centimeter dick = 10,55 Feftmcter.

Die Zusammenkunft findet an gedachten Waldorten auf der vorbeiführenden Leip­ziger Straße statt.

Die Verkaufsbedingungen werden beim Beginn der Versteigerung bekannt gemacht.

Langenselbold am 8. März 1873.

Fürstlich Jsenburgische Kellerei.

(800) Jöckel.

Versteigerung.

Mittwoch den 18 März d. I.,

Nachmittags 2 Uhr, sollen auf der Walkmühle bei Hanau: 1 Pferd (Schimmel) ca. 8 Jahre alt, 1 Chmse zum ein- und zwcispânnig Fahren, 2 Müller­wagen, 2 Erntewagen, 1 Stoßkarren, Pflüge, Eggen, 1 Dreschmaschine für Göpelgang, 1 einspänniges und mehrere zweispännige Pferde­geschirre, Ketten, Hacken, Heuleitern, Bütten, Fässer und sonst verschiedene Oekonomiege- räthschaften gegen gleich baare Zahlung ver­kauft werden.

(790) Seiffert, Taxator.

Aechte«

Schweizerbrustzucker ausgezeichnete« Linderungsmittel bei Husten, Heiserkeit rc empfiehlt

« W. Henckel,

(241) am Markt.

Amerikanische braune Gigakrettem,

'/.Stunde brennend,ca.200 Procent billiger al« Cigarren, billiger als Pfeife, â Mille 4, 5, 6, 8, 10, 12 u. 15 Thlr. Probe gegen Nachnahme versendet (747)

W. Meklenburg, Danzig.