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Inserate für dieses Blatt werden außer bei der Exveditton dieses Blattes auch bei der Jäger'schen Buch-, Papier- u. Landkarten-Handlung zu Frankfurt a. M., bei den Annvncen-Expeditionen von @. L Daube St Go. und Haasenftein St Vogler daselbst, sowie deren Repräsentanten in allen größeren Städten; ferner bei G. Schlotte, Expedition für Zeitungs-Annoncen in Bremen, dem Annoncen-Bureau von Th. Dietrich Lt Co. in Eaffel und Rudolf Moffe in Berlin, Leipzig, Hamburg, Frankfurt a. M., Breslau, Halle, Prag, Wien, München, Nürnberg, Straßburg, Zürich und Stuttgart entgegengenommen.

M 17L

Mittwoch, den 20. November

1872.

Bekanntmtt^nng.

Einführung neuer Telegraphen-Freimarken.

Mit dem Schlüsse des Monats Oktober d. I. werden die bisherigen, mit der BezeichnungNorddeutsche Bundes-Telegraphie* versehenen Telegraphen-Freimarken außer Gebrauch gefetzt. An ihre Stelle treten vom 1. November d. I. ab neue Telegraphen- Freimarken, welche im Wesentlichen die Form und Zeichnung der bisherigen Freimarken haben, aber mit der UmschriftTelegraphie des Deutschen Reichs* versehen find und die WerthbezeichnungGroschen* in schwarzem, statt bisher in weißemUeberdruck erhalten.

Die neuen Telegraphen-Freimarken werden von den Telegraphen-Stationen zu dem Nennwerthe des Stempels vom 24. Oktober c. ab an das Publikum abgelagert.

Verwendbar werden die neuen Marken überall erst vom 1. November d. I. ab.

Die am 1. November d. I. in den Händen des Publikums verbleibenden alten Freimarken können bis zum Schlüsse dieses Jah­res bei den Telegraphen-Stationen gegen neue Marken gleich?« Werthe« umgetauscht werden.

Vom 1. Januar 1873 ab werden die bisherigen Telegraphen-Freimarken zum Umtausch nicht mehr angenommen und verlieren ihren Werth.

Berlin am 18. Oktober 1872.

Kaiserliche General-Direktion her Telegraphen.

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