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Se. Majestät der König haben allergnädigsi geruht: mit dem Präsidenten der Republik über die Lage des Landes-

Dem E senbahn - Baa-Juspek.or Julius Behrend zu E-ssel den Charakter als Bau-Rath zu verleihen; auch wurde dcms lben vom Ministerium für Handel, (Semerbe und öffentliche A beiten die Stelle eines technischen MitglicoeS bei der dortigen König-

Man f im auf die Wablen vom 20. Oktober zu sprechen, and

lichen Eisenbabnoir. k ion erteilt.

Berlin, 25 Oct. An das .KriegemiHsterium sind in neuerer Zeit zahlreiche Geiuche auswä-liger Regierungen, nament­lich Der kleineren amerikanischen Reoubüken gerichtet worden, in welchen diese darum bitten, ihnen von reu in dem Kriege mit

Herr Thiers gab aaf's Reue seiner Genugthuung über diesen glänzenden Sieg der republikanischen Sache Ausdruck. Mit die­sen Wahlen, mit der vorzüglichen Ernte, der allgemeinen Be­schwichtigung der Geister und dem Auschwung, welchen Handel und Gewerbe wieder nehmen, ist die Regierung stärker als je, und könnte dreist ihre ohnmächtigen Gegner herausfordern. Aber sie hat etwas Wichtigeres zu thun: sie muß auf die Befreiung des Landesgebietes bedacht sein. Die Einzahlungen auf die An-

leihe gehen nun aber nicht nur mit der erstaunlichsten Regelmäßig

Frankreich eroberten Cd ss pol-O-weheen eine g önere o er ge- leihe gehen nun aber nicht nur mit der erstaunlichsten Regelmäßig- ringere Anzahl zur Bew ffnuna ihrer Truppen kaufl ck abzulassen. keil vor sich, sondern viele Unterzeichner leisten sogar anticipando Das Kiiegsministerium hat i H ri f Geluch absblaglick be- Bollzahlung. Das Gold und das Silber strömen in die Staats­schieden, weil eS in der Alst vt liegt, He erbeut ten Gewehre theilweise zur Bew iffung der leichten Kavallerie des reu fiten Heeres zu verwenden. Dagegen fi ,d den be reffenden R gierun- gen anheim gegeben worden, von den früh r bei der preußischen Armee eingeführt gewesenen Gewehren, so u. A. von den Minie

und ähi lichen Gewehren, von Denen noch Hunderttauieude von Exemplare i in den Waffen-OepotS vorda den sind, ihren Bedarf zu entnehmen. Es sind in Folge Dessen bereits einige bezügliche Offerteu eingegangen. ®r *r-

Fulda. Allgemein sind die Kauen über die in hi sigen und in den benachbarten Kreisen die größ e Ausdehnung anneh menoe Auswanderung nach Äme, ika, welche gerade in den letzten achte Monaten zu einem Grade arg wachsen, der denj nigen der letzten drei I. hre noch hinter si v läßt. Man ist nun in der Regel sogleich bei der Hand, vie Motive hierzu in der immer mehr zunehmenden Unzufriedenheit, den drückenden Militär- und Steuermrhal n ssen, dem überhandnehmerden Paup rismus und beigl. m He zu tuchen. Wer mit den hiesigen ?-uSwanderungs- Verhältnissen genauer vertraut ist, si hk die . inge freilich anders, an. Zunächst besteht ein Diittbdl o.s auswandernden Publikums wenigstens hier zu Lande, aus unverh i a Heien Frauenspe fönen, welche mit den best henden Zuständen wev.r unzurrieven sind, noch durch Militär- und Steuerdruck tangirt werden E n anderes Drittiheil wird durch ihre in Amerika bereits günstig fituirten Angehörigen bezw Ve wandle oder Freunde zur Auswanderung bestimmt. Di se Leute erhalten in der Regel entweb r freie Ueberfahrlskarten oder das nöthige R-if-geld berüberg f inDt. Ein anderer Tbeil der Auswanderer besteht aus so chen kl inern Handwerkern, welche entw-der glauben jenseits des Oleane ihre Geschicklichkett b sser verwerthen zu können, oder welche ein zu. unbedeutender BelUebscapikal b sitzen, um bei den erhöhten An­forderung N der Zeitverhäl niste im alten Vaterlands for tommen zu können. Hieran schließt sich nun auch eine nickt unbedeutende Anzahl von Bsitzern geringer bäuerlicher Güter, sogenannten Hütlnern, welche ebenfalls in Fo'ge der ungünstigen Verhältnisse der letzten Jahre nickt mehr im Stanre sind, ihre Familien ehr­lich durckzubringen, da sie ja oft kaum das nvlh ge G treive für ihre Lebeneberüisniffe ziehen sönnen. Nimmt man nun noch cen überaus gedcihiick"N Aussckwu g dazu, den d.e Staaten der Union nach dem Secessionskriege genommen haben, worüber täglich die verlockendsten Schilderungen durch Angehörige in der neuen Welt h.ruber gelangen, so läßt sich das Fernweh leicht erklären, welches gegenwärtig die Bewohner der alten Welt in mächtiger

kästen, und wenn uns nicht die Furcht vor einer gefährlichen Geld­krisis zurückhielte, so könnten wir schon jetzt zwei Milliarden an Deutschland zahlen. (?)Ich hoffe," fügte Hr. Thiers hinzu, daß Frankreich sich Mitte nächsten Jahres wiedergegeben und baß bis dahin der letzte Deutsche von unserem Land abgezogen sein wird. Dann wird man der Nationalversammlung begreiflich machen können, daß ihre Ausgabe zu Ende ist, und daß ihr nur noch übrig bleibt, den Wählern über ihre Thätigkeit Rechenschaft zu legen." Der Präsident denkt also keineswegs, wie einige Blät- t-r behauptet haben, an eine partielle Erneuerung der Kammer, sondern betrachtet im Gegentheil die bevorstehende Session als die letzte der Nationalversammlung von Versailles." Der ehe­dem kaiserliche Minister Grammont ist gefährlich erkrankt; auch sein College Marschall Leboeuf soll sich in einem solchen Zustande der Aufregung befinden, daß seine Freunde für seinen Verstand fürchten.

Stockholm, 22. Okt. Durch Bekanntmachung vom 18. Oktober ist in Uebereinstimmung mit dem Beschlusse des Reichstages die Stempelabgabe für Blätter und periodische Schrif­ten aufgehoben worden.

New - Nork. Eine unter den Pferden von Kanada ausgebrochene Seuche, eine Kehlkopfkrankheit, die jedoch nur in seltenen Fällen tödtlich ist, verbreitet sich mit außerordentlicher Schnelligkeit. Tausende von Pferden sind in Rochester, Buffalo, Syracuse, Boston, New-Aork (hier allein 30,000) und Brooklyn erkrankt und eine große Geschäftsstörung ist dadurch erfolgt. Die Pferdeeinfuhr aus Kanada ist verboten.

Washington, Sonntag, 27. Okt. Nach einer vom Schatzamt veröffentlichten Nachweisung hat sich in den letzten drei Jahren die Staatsschuld jährlich um 100 Millionen Dollars

vermindert.

(9i. u. ®t -«.)

Wugen und Wünsche.

Bitte um Beseitigung eines Mißstandes.

Als noch vor mehreren J< _____

dem Schauspielhause (welcher zur Ausstellung der zum Abholen der

fahren auf dem halbrunden Platze vor

Weise ergnffen bat.

München, 27 Oft

reichen Theaterbesucher hier haltenden Kutschen bestimmt ist) die Hirten ihre Heiden sich sammeln ließen, wodurch täglich eine so große Verunreinigung en stand, daß man befürchten mußte, es könn­ten Krankheiten durch den Übeln Geruch entstehen, wurden endlich beschwerende Stimmen über diese s. g.S ch w ein cbö rse" laut und es erfolgte bald darauf vollständige Abhülfe.

Nun wäre noch ein anderer Mißstand zu rügen, der nicht min-

| der zu großem Unwillen und zu Klagen Veranlassung gegeben hat Die Versammlung der Dele- ! und dessen Beseitigung der zuständigen Sanitätsbehörde gewiß all-

(0-ff. « -3)

girten der bayerischen Altkatholiken wurde h-uie im Saale des | seifiger Dank der Bewohner werden würde. Bekanntlich ist der Museums eröffnet. Ein Antrag, auf die Terkshrift der deutschen Mittwoch der Tag, an welchem nach der eingeführten Ordnung die Bischöfe ein Anwortschreiben ergehen zu lassen, wurde durch die Straßen gereinigt werden müssen. Wie aber jeder Bewohner ge-

Entgegnung Friedrichs erledigt, daß durch Die th-ologsiche Kom­mission in Cöln dies bereits geschehen sei und die Veröffentli­chung desselben in nächster Zeit e folgen werde. Sodann wurde

halten ist, bei Meidung von Strafen, alle Verunreinigungen durch Bauschutt u. s. w. sofort zu beseitigen, so sollte man die Reini-

der Statutenentwurs für den bayerischen Landesverein kurchbe- rathen, mit mehreren unwes-ntlicken Modifikationen angenommen und damit die Verhandlungen geschlossen.

Ueber den Verkauf der Sir. ßburger Tabacksabrik ist nun­mehr dem Bunresralh ein G s Pentiumf zugegangen. Auch dieses Etablissement wird den Gründern in die Hände fallen.

Genf, 26. Oft. (W. T. B ) Oer Blichof von Freh- burg hat der diesseitigen Regierung die Mittheilung gemacht, daß er auf die Funktionen und den Titel eines Bischofs von Gens verzickte.

gung des NeustädterMarktes nicht bis zumMittwoch auf;

schieben. Hier auf diesem großen schönen Platze und namentlich auf dessen östlicher Hälfte bleiben also 24 Stunden und noch länger zahlreiche Merkmale von Thieren, welche vor Wagen gespannt lange stehen müssen, zur Schau liegen und es kommt sehr häufig vor, daß Damen und Herren trotz aller Vorsicht zu ihrem Aerger deutliche Spuren an Kleidern und Schuhen davon tragen, was be­sonders in den Stunden um so leichter der Fall ist, an denen noch nicht die Leuchten au gezündet sind! Wenn auch die Reinigung des ganzen Marktplatzes zu viel Zeit in Anspruch nehmen sollte, so dürfte es wohl nicht als unbescheiden erscheinen, wenn hier der Wunsch ausgesprochen wird: eS möchte die zuständige Behörde Den-

Pari«, 24. Ost. Die radikalen Blätter gebärden sich ^,^ ......;,.,,,...-,... ..,.... W ..,««,.t U1C {«puu^i n«^..^ schon ganz als ob sie die offiziösen Organe der Regierung »ann. jenigen, welche die Reinigung des Marktes übernommen haben, die So schreibt heute derRappel":Ein kürzlich von einer Reise Weisung ertheilen: jeden Dienstag gleich nach Beendigung deS zurückgekchrler Abgeordneter von Paris unterhielt sich gestern früh i M arkteS die einzelnen Düngerstellen wegzuschaffen.1.