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mit dem betreffenden Amtliches Organ für Kreis und Stahl Hanau.

Pnstanffchlag.

Erscheint täglich, mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. MUMKkk

161». Mittwoch - ««d Samstag« mit belletristischer Beilage.

2spalt.d.1.Mal1V», die folgenden Male 1 Sgr.;

3fpalt.d.1.Mal2V" die folgenden Mast IV- Sgr.

Inserate für dieses Blatt werden außer bei der Exvedition dieses Blattes auch bei der Jäger'schen Buch-, Papier- u. Landkarten-Handlung zu Frankfurt a. M., bei den Annoncen-Expeditionen von (9 L. Daube 8? Co. und Haasenstein S Bogler daselbst, sowie deren Repräsentanten in allen größeren Städten; ferner bei E. Schlotte, Expedinon für Zeitungs-Annoncen in Bremen, dem Annoncen-Bureau von Th- Dietrich 8? Eo. in Cassel und Rudolf Masse in Berlin, Leipzig, Hamburg, Frankfurt a. M., Breslau, Halle, Prag, Wien, München, Nürnberg, Straßburg, Zürich und Stuttgart entgegengenommen.

K 101.

Donnerstag, den 29. August.

1872.

Amtlicher Theil.

Bekanntmachungen Königlichen Landeathsamts dahier.

Nachdem amtlich ermittelt und festgestellt worden, daß an verschiedenen Orten des Inlandes durch Auswanderungs-Unternehmer der Versuch gemacht worden ist, Elementarlehrer zur heimlichen Beförderung der Auswanderung unter Zusicherung von namhaften Prämien zu verleiten, und da die Vermuthung vorliegt, daß ein planmäßiges Heranziehen der Lehrer in diese verwerfliche Agitation stattfindet, so wird den Herrn Lehrern an den Elementarschulen die Uebernahme Von Agenturen in Auswanderungs-Angelegenheiten, sowie die Betheiliaung an derartigen Geschäften hiermit untersagt.

Die Herren Ortsoorstände haben dieses den Lehrern ausdrücklich bekannt zu machen.

Hanau am 26. August 1872.

Nach den von der Königlichen Regierung veranlaßten technischen Ermittelungen enthalten die Anilinfarben sehr häufig Arsenik in größerer oder geringerer Quantität. Wenngleich nun bei dem Färben mit solchen arsenhaltigen Anilinfarben schädliche Aus­dünstungen nicht auftreten und bei den einzelnen Manipulationen desselben nur die Hände in Berührung mit den betreffenden Farb- lösungen kommen, so können doch beim Zerreiben der trockenen Farben und dem dadurch bedingten Bersteuben durch Ungeschicklichkeit solche in den Körper gelangen und hierdurch der Gesundheit wesentliche Nachtheile bereiten. Ich nehme deßhalb Veranlassung, sämmtliche Gewerbtreibende, welche Anilinfarben resp, aus Anilinsabriken bezogene Farben verwenden, auf den Arsengehalt derselben und der bei der Verwendung entstehenden Abflüsse aufmerksam zu machen und unter Hinweisung auf die §§ 107 und 148 pos. 10 der Gewerbe Ordnung vom 21. Juni 1869 zur Vorsicht und Herstellung aller zur Vermeidung von Gefahren erforderlichen Einrich­tungen aufzufordern.

Hanau am 22. August 1872.

Für den Cigarrenarbeiter Heinrich Lab er aus Großauheim, geboren am 23. Januar 1854, ist um Entlassung aus dem Preußi­schen Unterthanenverbande, behufs Auswanderung nach Amerika, nachgesucht worden.

Hanau am 26. August 1872.

Für August Adolph Robert Kurz aus Hanau, geboren am 9. Dezember 1853, ist um Entlassung aus dem Preußischen Unter­thanenverbande, behufs Auswanderung nach Amerika, nachgesucht worden.

Hanau am 26. August 1872.

Peter Kittel 1r von Ostheim ist als Tcdtenbeschauer verpflichtet worden.

Hanau am 26. August 1872.

Auszüge aus dem Deffentlichen Anzeigen zum Amtsblatt der König!. Regierung zu Eafssl.

Wallroth. Auf Antrag der sämmtlichen Betheiligten und Hhpothekargläubiger wird zum zwangsweisen Verkäufe des auf den Namen des Caspar Creß (Joh. Casp. Sohn) in Wallroth katastrirten Grundeigenthums, vierter Verkaufstermin auf den 5. September d. I., Nachmittags 3 Uhr, in Wallroth in die Wohnung des Bauern Caspar Creß daselbst anberaumt.

Bekanntmachung.

Es ist von Wichtigkeit, daß bei den Adressen der Briefe rc., namentlich nach großen Orten, die Wohnungs-Angabe stets an einer bestimmten Stelle, und zwar unten rechts, unmittelbar unter der Angabe des Bestimmungsortes erfolge. Wo Tausende von Briefen in den kürzesten, oft nur nach Minuten zählenden Zeiträu­men sortirt werden müssen, hat es sich als

sehr störend erwiesen, wenn die Wohnungs­Angabe bald links, bald rechts, oben oder unten, oder in der Mitte der Adreffe bei dem Namen des Adressaten, oder sogar auf der Siegelseite sich befindet. Durch das Umherirren des Auges der sortirenden Beamten auf den Adressen entstehen Ver­zögerungen, welche, da der Betrieb auf Verwerthung auch des kleinsten Zeittheiles berechnet ist, bei der Gesammt-Abwickelung

des Geschäfts empfindlich ins Gewicht fallen, und den rechtzeitigen Antritt der Be­stellungsgänge der Briefträger in Frage stellen.

An das correspondirende Publikum er­geht daher das Ersuchen, bei Anfertigung der Brief-Adressen den obigen Punkt im gemeinsamen Interesse gefälligst zu beachten.

Berlin, den 22. August 1872.

Kaiserliches General-Postamt.

_ Stephan.

BekamrtMKehmrg.

Die von der Stadt Hanau auf den 7. und 8. k. Mts. einzuquartierenden zwei Ba­taillone des Hessischen Füsilier-Regiments Nr. 80 werden auf die Einwohner derge­stalt vertheilt werden, daß die Umlage- Klassen