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(tad. Stempel) Mchrlich. , .2Thlr. Halbjährlich 1 .

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Hanauer Anzeiger.

Für auswärtige totHnrnttn mit dem betreffende» P-st-wfschl-g.

Die eityrlue Nummer 1 S,r

Zugleich

InfertionS-rriS:

Die ispaltige Garmondzeile oder deren Raum das erste Mal *4, die folgenden Male ^ Sgr.;

Amtliches Organ für Areis und Staöt Hanau.

Erscheint täglich, mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage.

Mittwochs und Samstags mit belletristischer Beilage.

2sPalt.d.l.Mal1V» die folgenden Male 1 Sgr.;

3spalt.d.1.Mal2V^ die folgenden Mal» IV, Sgr.

Inserate für dieses Blatt werden außer bei der Exveditton dieses Blattes auch bei der Jäger'schen Buch-, Papier- u. Landkarten-Handlung zu Frankfurt a. M., bei den Annoncen-Expeditionen von ® L Daube St Co. und Haasenftetn S Vogler daselbst, sowie deren Repiälentamen in allen größeren Städten; ferner bei E. Schlotte, Expedition für Zeitungs-Annoncen in Bremen, dem Annoncen-Bureau von Th. Dietrich Lt Co. in Cassel und Rudolf Moffe in Berlin, Leipzig, Hamburg, Frankfurt a. M., Breslau, Halle, Prag, Wien, München, Nürnberg, Straßburg, Zürich und Stuttgart entgegengenommen.

M 98. Montag den 26. August. 1872.

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Amtlicher Theil.

Wfauiitmadnm^en Königliches LmrdrsthKamts dabter

Am 19. d. Mts. Abends wurde zu Frankfurt a. M. am Main-Weser-Bahnhof gestohlen (Taschendiebstabl'' eine grüne Brief­tasche mit 300 Thalern, in einem 100 Thalerichein, fünf Scheine ä 25 Thlr. sowie 10 und 5 Thalerscheine. Ferner befand sich in der Brieftasche eine Eisenbahn Vereinskarte Nr. 2 für Direktor Gerk in Altsna, Gepäckschein, Billet 1er Klasse nach Wiesbaden. Hanau am 22. August 1872.

Nach einem in den öffentlichen Blättern publicirten Ausruf liegt die Absicht vor, am 2. September d. I. ein großes ganz Deutschland umfassendes Nationalfest zum Andenken an die glorreichen Erfolge des Krieges von 1870/71 und an die Wiederausrich- hing des Deutschen Reichs zu feiern.

In dem Programm dieser Nationalfeier sind apch Achulfestp und überhaupt die Betheiligung der Schulen an der Feier ig Aussicht genommen. Die Jugend soll in erster Linie zur Theilnahme herangezogen und dadurch warme Vaterlandsliebe in ihr ge­weckt und lebendig erhalten werden Zu dem Ende ist bei uns der Eintrag gestellt worden, haß an denjenigen Orten, wo eine solche Feier veranftaltet wird, an genanntem Tage der #dbuhni^errid)t ausfallen dürfe, sowie daß die Feier durch geeignete Behandlung deS historifhen Stoffes in den Schulen vorbereitet werbe.

Wir geben diesem Antrag hiermit gern Folge, indem wir im übrigen die Betheiligung der Schulen an dem Feste, resp, die Veranstaltung von Schulfeierlichkeiten dem Ermessen der Lokal-Schulbehöroe überlassen.

Hiernach ist das Erforderliche zu veranlassen.

Cassel am 15 August 1872.

Königliche Regierung, Abth. für Kirchen und Schulsachen.

Gez.: Mittler

Die Herrn Bürgermeister der ländlichen Ortschaften wollen obigen Erlaß den Herrn Lokal-Schul-Jnspektoren vorlegen. Hanau am 21. August 1872.

Der Landratb,

Muszüge aus dem Oeffentlichen Anzeiger uim Amtsblatt der Kvnigl Aegieruvg zu Cassel.

Steinau. Wegen einer ausgek wagten Schuld soll das dem Schneider Heinrich Freien st ein von Sarrod zugeschriebene, in Sieinauir Gemarkung gelgene Grund­vermögen zwangsweise verkauft werden und sind Verkaufstermine, und zwar: erster auf den 27. September d. I., eventuell zweiter uf den 25. Oktober d. I. und dritter aus den 22. November d. I., jedesmal Morgens 10 Uhr, in das Lokal des königlichen Amtgerichrs Steinau bestimmt worden.

Bock« nheim. Auf Antrag eines Pfandglänbigers sollen die auf den Namen des Jakob Schäfer 2r und dessen Ehefrau, Katharina, geb. Görberl, in Bocken« heim, kalast.irten, in dasiger Gemarkung telegenen Grundstücke öffentlich meistbie­tend verkauft werden und ist hierzu erster Termin aus den 3. Oktober d. I, even­tuell zweit-r und dritter auf den 3 1 Oktober und 28. November d. I., jedes- mgl 11 Uhr, an Königl. Amtsgerichts Bockenheim anbergumt worden.

Bpka»ntmachttng.

Für das im Auslmde befindliche Per­sonal der Ka serlichen Marine können bei allen Re chs-Pr staustalten auf g Wöhnliwe Postanweisangeu Geldbeträge bis zu 50 Thlr. emgez.chtt werken, i ie U bermitte« lung der eingezahuen Beträge an die Adres­

saten bewirkt das Marine-Postbüreau in Berlin zu denselben Terminen, welche für die Absenkung der Privatbriefe an die im Auslande b findlichen Peisonen der deut­schen Marine bestimmt (ub.

Bem Absender ist zu erbeben:

a) Bei Zahlmren an die Officiere und die im Oificierrange stehenden Beam­ten für Beträge bis 25 Thlr. rinschließ- |

sich eine Gebühr von 2 Gr. und für Beträge über 25 bis 50 Tblr. eine Gebühr von 4 Gr.; bei Postanweisun­gen auS Berlin in beiden Fallen eine Gebühr von 2 Gr.

b) Bei Zahlungen an Mannschaften vom Deckofficier erster Klasse abwarls für Beträge bis zur Höbe von 5 Thirn. eine Gebühr von 1 Gr, bei höheren Beträgen die Gebühren unter a.

Außer der Abrisse und der Angabe des Namens und Wohnortes des AblenderS dürfen Mittheilungen auf die Poslanwei- suyg nicht niererg.schrieben werden. Die Arreffe selbst muß neben dem Namen und Dienstcharacter rc. des Adressaten folgende Angabe enthalten:

»An Bord Sr. Majestät Schiff (Name des Schiffs) per adr. des Kaiserlichen Hof-Postamtes in Berlin.'

Berlin, den 18. August 1872.

Kaiserliches General-Postamt.

Stephan.