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Ankunft u. Abgang der Pahnzagr vorn 1. Juni 18IT ab.
Bebra-Hanauer Eisenbahn.
Don Hanau nach Bebra: 6 U. 31 M. Vorm. (mit l 2., 3. und 4. Cl.), *8 U. 42 M. Vorm. (mit 1., 2 und 3. 61.), 10 U. 8 M. Vorm. (mit 1., 2., 3. und 4. Elch *1 U. 10 Min. Nachm. (mit 1., 2. und 3. 61.), 3 U. 30 M. Nachm. (mit 1., 2. 3. und 4. 6Q, *7 U. 53 M. Nachm. (mit 1. und 2. 61.), 9 U. 30 M. Nachm. (mit 2., 3. und 4. 61.).
Don Bebra (Ankunft in Hanau): G U. 5 M. Vorm. (mit 2., 3. und 4. 61.), *8 U. 1 M. Vorm. (mit 1. und 2. 61.), 11 U. 13 M. Verm. (mit 1., 2., 3. und 4. 61.), *3 U. 31 M. Nachm. (mit 1., 2. und 3. 61.), 5 U. 40 M. Nachm. (mit 1., 2., 3. und 4. Cl.), »7 U. 21 M. Nachm. (mit 1. 2. und 3. 61.), 8 U. 56 M. Nachm. (mit 1., 2. und 3. 61.).
Die Schnellzüge (mit * bezeichnet) von und nach
Bebra halten nur am Frankfurter Bahnhöfe.
Elm-Gemündener Eisenbahn.
Von Elm nach Gemünden: 6 U. 46 Min. Vorm (mit 1., 2. und 3. Cl.), 9 U. 35 M. Vorm (mit l.,2., 3. und 4.61.), 2 U. 30 M. Nachm (mit 1., 2. und 3. Cl. - 7 U. 28 M. Nachm (mit 1., 2., 3. und 4 61.).
Von Gemünden nach Elm: 6 U. 35 M. Vorm. (mit 1., 2., 3. und 4. 61.), 10 U. 40 M. Vorm. (mit 1., 2. und 3. 61.), 2 U. 52 M. Nachm. (mit 1., 2., 3. und 4. 61.), 6 U. 50 M. Nachm. (mit 1., 2. und 3. Cl.).
Frankfurt Hanauer Eisenbahn.
Die mit * bezeichneten Züge sind Schnellzüge.
Von Hanau nach Frankfurt: Vorm. *4 U. 56 M. (mit 3. 61.), 6 U. 20 M., *8 U. 4 M., 8 U. 55 M., 11 U. 45 M., Nachm. 1 11. 23 M., *3 U. 34 M. (mit 3. 61.), *4 U. 26 M., 5 U. 55 M., *7 U. 24 M. (mit 3. Cl.), *8 U 1 M., 9 U. 13 M., 10 U.
Von Frankfurt nach Hanau: Vorm. 5 U. 50 M., *6 U. 15 M., 7 U. 30 M., *8 U. 18 M. (mit 3. 61), 9 U. 20 M., *11 U., *12 U. 42 M. (mit 3. Cl.), Nackm. *1 U. 30 M., 2 U. 40 M., 5 U. 30 M., »7 U. 28 M., 8 U. 40 M., *10 U. 15 M. (mit 3. Cl.)
Von Hanau nach Aschaffenburg: Vorm. *6 U. 37 M., 8 U. 20 M., *11 U. 22 M.; Nachm. *1 U 52 M., 3 U. 15 M., 6 U. 10 M., 8 U. 25 M., *10 U. 37 M.
Von Aschaffenburg nach Hanau: Vorm. *4 U. 20 M., 8 U., 10 U. 45 M.; Nachm. *12 U. 40 M., *3 U. 50 M., 5 U., *7 U. 25 M-, 8 U. 40 M.
Tarife.
Telegraphische Depeschen.
I. Im Jnternen-Verkchr.
(Deutsches Reich.)
1. Zone (bis zu 18 Meilen) . . . 5 Sgr.
2. „ ( „ „ 52 „ ) .... 10 ,
3. „ (darüberhinausb. z.ausl.Grenze) 15 „
II. Im Vereius-Verkehr. (Deutschland, Oesterreich und der Niederlande.) bis zu 8 Tax-Quadrate 8 Sgr. über 8 „ 16 „
Franksurt-Hanauer Eisenbahn.
Von Hanau nach
1 M. 2.KI. 3.KI.
Er. Er. Er-
Wilhelmsbad......
. - 15
9
6
Hockstadt-Dörnigheim . . .
. - 18
12
9
Mainkur.......
. - 30
21
15
Frankfurt.......
. — 45
30
21
Großauheim......
. - 15
9
6
Kahl.........
. - 27
18
12
Dettingen.......
. - 39
27
18
Klein-Ostheim......
. - 54
36
24
Aschaffenburg ......
. 1 9
48
33
Bebra-Hanauer Eisenbahn.
1. Kl. 2. KI. 3. KI. 4. Sl.
Von Hanau nach thlr.sg. thlr.sg. thlr.sg. sg.
Niederrodenbach .
. — 6
— 4
— 3 2
Langenselbold . .
. - 10
— 7
- 4 3
Meerbolz . . .
. — 16
— 11
— 7 4
Gelnhausen . . .
. — 18
- 12
— 8 5
Wächtersbach. . .
. - 27
— 18
— 11 7
Salmünster . . .
. 1 2
— 22
— 14 8
Steinau ....
. 1 8
— 25
— 16 10
Schlächtern . . .
. 1 12
- 28
— 18 11
Elm.....
. 1 19
1 3
- 21 13
Flieden.....
. 1 27
1 8
— 24 15
Neuhof.....
. 2 1
1 11
— 26 16
Fulda.....
. 2 12
1 18
1 — 18
Hünfeld ....
. 2 26
1 27
1 6 22
Burghaun....
. 2 29
2 —
1 7 23
Neukirchen. . . .
. 3 6
2 4
1 10 24
Hersfeld ....
. 3 17
2 11
1 15 27
Bebra.....
. 3 27
2 18
1 19 3g
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— Berlin 8. August. Ein Specialfall hat dem Handels- minister Anlaß gegeben, der Frage näher zu treten, auf welche Dauer die tägliche Dienstzeit der im äußeren Betriebsdienste der Verkehrsanstalten beschäftigten Beamten zu beschränken fei, wenn vermieden werden soll, daß in Folge dessen die Betriebssicherheit gefährdet wird. Sämmtliche Direktionen der Staatseisenbahnen sind zur gutachtlichen Aeußerung bezüglich der Festsetzung einer Maximal-Dienstzeit aufgefordert worden.
— Im Kultusministerium ist es bei den jetzt gepflogenen Konferenzen in Am egung gebracht worden, ob das von Minderjährigen abgelegte Klostergslübde mit den Bestimmungen des §. 239 des Strafgesetzbuchs für das deutsche Reich in Einklang zu bringen sei. Es ist der Vorschlag gemacht worden, periodisch wiederkehrende Revisionen in den Klöstern vorzunehmen und sämmtliche Mitglieder geistlicher Orden erklären zu lassen, ob sie sich noch an das von ihnen abgelegte Gelübde gebunden halten, oder ob sie durch irgend welchen Einfluß an dem Ausscheiden aus dem Kloster veihindert werden. (Trib.)
— Das plötzliche Ableben des Ober-Präsidenten von Schlesien, Grafen Eberhard von Stollberg-Wernigerode, welcher bekanntlich seit Jahren Präsident des Herrenhauses war, hat in den Kreisen des Hofes und der hochkonservativen Partei eine schmerzliche Theilnahme gefunden. Auch Fürst Bismarck wird von diesem Todesfall in sofern tief berührt werden, als der Verstorbene ihm als Freund nahe stand und diesen Beziehungen zu Liebe eine vermittelnde und ofterfolgreiche Stellung zwischen dem Reichskanzler und den aussässigen Feudalen im Herrenhaus? ein- nahm. Mehr Schwierigkeiten, als die Wiederbesetzung des Ober- Präsidiums von Schlesien wird die Neuwahl eines Präsidenten des Herrenhauses hersorrufen, auf deren Ausgang man mit Recht, zumal gegenüber den schwierigen Verhandlungen über die Kreiscrdnung, gespannt sein darf. (.Beri. Trib.)
— Berlin, 10. August. Das Musikcorps des Kaiser Franz Garde Grenadier-Regiments ist unter Führung seines Dirigenten Saro gestern Morgen aus Amerika wieder hier einge- troffen.
— Der neuernannte Polizeipräsident v. M a d a i ist am 9. d. M. zur Uebernahme seines Amtes in Berlin eingetroffen.
— Der Historien- und Porträtmaler Professor Eduard Mag- nus, Mitgiied der Akademie der Künste ist am 9. August früh zu Berlin verstorben. Der Künstler war in Berlin am 7. Januar 1799 geboren, studirte auf der Berliner Bau-Akademie, wankte sich dann der Malerei zu, bildete sich von 1826—29 in Rom weiter aus und machte sich zunächst bekannt durch italienische Landschaften und Genrebilder. Später entstanden das beliebte,
durch den Mandelschen Stich weit verbreitete Gemälde der beiden im Sonnenschein spielenden Kinder, das Landmädchen und der Fischerknabe von Nizza rc. In den 40. Jahren tret M. als Porträtmaler auf. Allgemein bekannt sind die Bildnisse der Prinzessin von Preußen, Ihrer Majestät der jetzigen Kaiserin, der Großherzogin von Mecklenburg, der Gräfin Rossi (Henriette Sonntag), Jenny Lind u. A.
— Der Verwaltungsausschuß des Gesammtvereins der deutschen Geschichts- und Alterthumsvereine hat bezüglich der diesjährigen vom 16.—20. September in Darmstadt stattfindenden General-Versammlung bekannt gemacht, daß Sonntag, den 15. September, Abends, gesellige Zusammenkunft der Theilnehmer ist. Am 16. September, Vormittags 10 Uhr, tritt die erste General- Versammlung in den Lokalitäten der „Vereinigten Gesellschaft" zusammen, der gemeinschaftliches Mittagsessen folgt. An jedem der beiden folgenden Tage werden drei SekdonSsitzungen gehalten, außerdem am Mittwoch noch eine Sitzung der Vereinsbevollmächtigten. Am Donnerstag ist früh wieder Sitzung der Vereinsbevollmächtigten und um 11 Uhr zweite Generalversammlung. Freitag, den 20., wird ein gemeinsamer Ausflug nach Mainz zur Besichtigung des römisch-germanischen Central-Mu- seums unternommen. Nähere Mittheilungen wird das Lokalprogramm enthalten.
— In Nürnberg wurde am 1. August Nachmittags in der Meßthaler'schen Eisengießerei jenseits des Steinbühler Tunnels durch das Bersten des Dampskessels eine furchtbare Expl o- sion herbeigeführt, welche die nächstliegenden Gebäulichkeiten der Fabrik vollständig zerstörte und auch unter dem anwesenden Personal schwere Verletzungen anrichtete. An dem den Kessel anschließenden Mauerwerk war der Geselle eines hiesigen Maurermeisters gerade mit Aufbesserung beschäftigt und wurde von dem in zwei Theile zerspringenden Kessel so gewaltsam erfaßt, daß ihm nicht nur der Kopf sofort vollständig abgerissen, sondern auch der Rumpf in die Höhe und über das Dach des benachbarten Gebäudes hinweg geschleudert wurde. Der Unglückliche, ein braver und tüchtiger Arbeiter, hinterläßt eine Frau und fünf Kinder. Außerdem wurden zahlreiche Arbeiter durch herabfallende Gegenstände und den siedenden Dampf mehr oder minder erheblich verletzt und zum Theil alsbald ins städtische Krankenhaus geschafft. Die Mehrzahl der Arbeiter (gegen 150 Mann sind in der Fabrik beschäftigt) hatte glücklicherweise gerade die Fabrik verlassen.
— Prof. Pettenkofer in München gibt, um den Ausbruch der Cholera zu verhindern, folgende Schutzmittel als die sicherste und besten an: 1) Erhaltung der Haulthätigkeit durch tägliche Schweißerzeugung, 2) Einathmung von Ozon, 3) nasser Leibum-