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Utmwemriü-Prets: (fad. Stempel)

Mkhrlich..2Thlr. halbjährlich 1 , Merteljährl.15 Sgr.

Hanauer MyeiM.

Zugleich

Für auswärtige

mit dem betreffenden Amtliches Organ für Kreis unö Stahl Hanau.

Postaufschlag.

Erscheint täglich, mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage.

Die einzelne Nummer

t Sgr- Mittwochs unh SamstagS mit belletristischer Beilage.

JnfertionSpretr:

Die UpaMge Garmondzeile oder deren Raum das erste Mal 8/v die folgen den Male % Sgr.;

2spalt.d.1.MaI1Vr, die folgenden Male 1 Sgr.;

3spalt.d.1.Mal2V" die folgenden Male IV- Sgr-

Inserate für dieses Blatt werden außer bei der Expedition dieses Blattes und der Annoncen-Expedition von E. Fritz in Hanau, Herrnstraße 21, und in Darmstadt, Louisenstr. 18, auch bei der Jäger'schen Buch-, Papier- u. Landkarten-Handlung zu Frankfurt a. M., bei den Annoncen-Expe- ditionen von G. L- Daube & Co. und Haasenstein Sf Vogler daselbst, sowie deren Repräsentanten in allen größeren Städten; ferner bei E. Schlotte, Expedinon für Zeitungs-Annoncen in Bremen, dem Annoncen-Bureau von Th. Dietrich Sf Co. in Cassel und Rudolf Mosse in Berlin,

Leipzig, Hamburg, Frankfurt a. M., Breslau, Halle, Prag, Wien, München, Nürnberg, Straßburg, Zürich und Stuttgart entgegengenommen.

W 60. Freitag, den 12 Juli. 1872.

Amtlicher Theil.

^efamitmadnmg.

Die Erbberechtigten zu denjenigen Kaiserlich Russischen St. Annen-Medaillen, welche dem Lehr-Jnfanterie-Bataillon bezw. der Lehr-Eskadron im Jahre 1835 bezw. 1852 verliehen wurden, haben ihre Ansprüche auf beregte Dekoration auf dem Büreau des unterzeichneten Kommandos (Kastenhospitalgasse Nr. 9) unter Angabe des Namens, der Lebensstellung und des Wohnorts bis zum 1. Oktober d. I. anzumelden.

Als erbberechtigt sind in dem vorliegenden Falle diejenigen Unteroffiziere und Gemeine zu betrachten, welche die Revue bei Ka- lisch im Jahre 1835, oder diejenigen bei Berlin und Potsdam im Jahre 1852 mitgemacht haben.

Die für die beiden letzten Revuen verliehenen St. Annen-Medaillen dürfen jedoch nur auf solche Personen vererbt werden, welche die Hohenzoller'sche Denkmünze besitzen.

Königliches Kommando des Reserve-Landwehr-Bataillons (Frankfurt a. M.) Nr. 80.

gez. Gericke,

Oberst-Lieutenant z. D. und Bezirks-Kommandeur.

Bekanntmachungen Königlichen Landrathsamts dahter.

Für den Goldarbeiter Wilhelm Konrad Joseph Schuchard, genannt Scharneck, aus Hanau, geboren am 17. November 1855, ist um Entlassung aus dem Preußischen Unterthanenverbande, behufs Auswanderung nach Amerika, nachgesucht worden. Hanau am 6. Juli 1872.

T ie öffentliche Schutzpocken-Jmpfung wird bis auf Weiteres zufolge höherer Anordnung in den Ortschaften Langenselbold, Neu- wiedermuß und Hüttengesäß durch den praktischen Arzt Vr. Bode zu Langenselbold und tn Langendiebach, Ravolzhausen und Rückingen durch den praktischen Arzt Dr. Calaminus in Langendiebach bewirkt werden.

Hanau am 8. Juli 1872.

Die Gemeinde Bergen mit Enkheim hat für die Abgebrannten in Niederbrechen den Betrag von 52 fl. 1 kr. gesammelt. Hanau am 10. Juli 1872.

Oeffentliche Bekanntmachung?u

Jagd Verpachtung.

Dienstag den 16. d. M., Vormittags 10 Uhr, wird die der hiesigen Gemeinde zustehende Jagd von 2881^ Acker Land und Wald auf dem Rathhaus dahier auf weitere sechs Jahre verpacktet. Hochstadt am 9. Juli 1872. (693)

W'eber, Bürgermeister.

Grummet - Grus - Verpachtung.

Wiese am Diebacher Pfad (mittlere Bruch) circa 11 Morgen. hinter der Herrnmühle..... 2| Der obere Theil der s. g. Hauser's Wiese 12

Näheres auf der Sandelmühlc (647)

In Gemäßheit testamentarischer Bestim­mung des Herrn Jean Dangers sollen einer in gutem Rufe stehenden Toch­ter achtbarer, unbemittelter Eltern, welche der Wallonischen Gemeinde angehört, Fünf­zig Gulden zu ihrer Heirathsausstattung zuerkannt werden. Diejenigen, welche die- Vs Vermächtniß beanspruchen wollen, be­lieben sich bei dem Unterzeichneten anzu­melden.

Hanau am 3. Juli 1872.

Namens des Wallonischen Consistoriums. (637) Leclercq, Pfarrer.