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MHailarler Anzeiger.

Halbjährlich. 1 , C

Bierteljahrl.15 Sgr-

Jnfrrtionsprejs:

Die Isyalttge Garmandzeile oder deren Raum das erste Mal %, die folgenden Male i/z Sgr.;

Zugleich

Für auswärtige Wonnentea mit dem betreffenden Postanfschlag.

Die einzelne Nummer 1 Sgr-

Amtliches Organ für Kreis unö Staöt Zanau.

Erscheint täglich, mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. Mittwochs und Samstags mit belletristischer Beilage.

2sPalt.d.1.Mal1Vr, die folgenden Male 1 Sgr.;

Zspalt. d.1.Mal2V«, die solgcndm Male IV- Sgr-

Inserate für dieses Blatt werden außer bei der Expedition dieses Blattes und der Annoncen-Expedition von C. Fritz in Hanau, Herrnstraße 21, und in Darmstadt, Louisenstr. 18, auch bei der Jäger'schen Buch-, Papier- u. Landkarten-Handlung zu Frankfurt a. M., bei den Annoncen-Expe- ditionen von ®. L Daube Lk Co. und Haasenstein &* Vogler daselbst, sowie deren Repräsentanten in allen größeren Städten; ferner bei E. Schlotte, Expedition für Zeitungs-Annoncen in Bremen, dem Annoncen-Bureau von Th. Dietrich L» Co. in Cassel und Rudolf Mosse in Berlin, Leipzig, Hamburg, Frankfurt a. M., Breslau, Halle, Prag, Wien, München, Nürnberg, Straßburg, Zürich und Stuttgart entgegengenommen.

M 53.

Donnerstag, den 4 Juli.

1872.

(»Hu dem mit dem 1. Juli d. I. begonnenen neuen Abonnement auf den täglich erscheinendenH an au er | Anzeiger", welchem Mittwochs und Samstags ein mit vorzüglichen Novellen und Mannigfaltigem ver- fehenesUnterhaltungsblatt", sowie jeden Samstag die sehr beliebteBerliner Provinzial-Correspondenz" y beigefügt wird, erlauben wir uns mit «dem Bemerken freundlichst einzuladen, daß der Abonnementspreis für hier nur 15 Sgr. pro Quartal beträgt.

Inserate werden billigst berechnet und finden bei dem immer umfangreicher werdenden Leserkreise eine weite Verbreitung.

Die Expedition desKanauer Anzeigers" nebstAnterhaltungsblatt".

Amtlicher Theil»

Bekanntmachungen Königlichen Landeathsamts Satter.

Die Gemeinde Niederdorfelden hat 13 fl. 19 kr. und die Gemeinde Wachenbuchen 15 fl. 51 kr. für die Abge­brannten in Niederbrechen gesammelt, welche nebst 3 Thlr. von Herrn Fabrikant Lindenbauer hier zur Ablieferung gekommen find.

Hanau am 2, Juli 1872,

Die Gemeinde Eckenheim hat für die Abgebrannten zu Niederbrechen 16 fl. 12 kr. gesammelt und abgeliefert. Hanau am 2. Juli 1872.

Oeffentliche Bekanntmach ungeu.

Auszüge aus dem Oeffentlichen Anzeiger zum Amtsblatt der Königl Regierung zu Raffel.

Talmünster. Zum zwangsweisen Verkaufeber auf den Namen des Melchior Henrich und dessen Ehefrau, geb, W a itz, zu Salmünster katastrirten, jetzt den Erben des Melchior Henrich zugehörigen, in Salmünster und d-asiger Gemarkung gelegenen Immobilien ist erster Termin auf den 22 August d. I., eventuell zweiter Termin auf den 19. September d. I. und dritter Termin auf den 17. Oktober d. I., jedesmal Vormittags 10 Uhr, an das Königliche Amtsgericht zu Salmünster anberaumt worden.

Meerholz Auf den Antrag eines Pfandgläubigers ist der Zwangsverkauf der auf den Namen des Ernst Wilhelm Reußwig (Johann Georgs Sohn) zu Meerholz katastrirten und in dasiger Gemarkung gelelegenen Immobilien erkannt und zu dessen Vollziehung erster Termin auf den 3. September, zweiter auf den 1. Oktober, dritter auf den 29. Oktober d. I., jedesmal von 10 bis 11 Uhr Vormittags, an das König­liche Amtsgericht zu Meerholz anberaumt worden.

B^Lan-ttmaGnng, betreffend die Bestellung der Geldbriefe re.

Die bereits bei einer größeren Zahl von Postanstalten bestehende,Einrichtung, wonach

Geldbriefe bis zu 500 Thlr. oder 1000 Fl. an Adressaten im Ortsbezirke zugleich mit den Ablieferungsscheinen durch die bestellen­den Boten abgetragen werden, wird vom 10 Juli ab aus sämmtliche Postanstatten im Reichs-Postgebiete ausgedehnt. Bon dem­

selben Termine ab wird für die Bestellung eines jeden solchen von weiterher einge­gangenen Gelbbrieses bis 500 Thlr. oder 1000 Fl. innerhalb des Ortsbezirks ber Postanstalten des Reichs-Postgebiets eine einheitliche Gebühr von | Gr. bz. 2 Kr. erhoben. An Orten, wo gemäß den frühe­ren Einrichtungen auch Geldbriefe mit hö­heren Werthbeträgen und Packete mit Werth­angabe durch'die bestellenden Boten aus­getragen werden, kommt

für die Geldbrief- über 500 Thlr. oder 1000 Fl.: eine Gebühr von 1 Gr. bz. 4 Kr.,

für die Packete mit Werthangabe: der Tarif für Geldbriefe ß Gr. und 1 Gr. bz. 2 Kr. und 4 Kr.), wenn aber der an dem betreffenden Orte beste­hende Tarif für die Bestellung der gewöhnlichen Packete im Einzelnen hö­here Gebührensätze ergibt, dieser letz­tere Tarif zur Anwendung.