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^-.Hanauer Anzeiger.

Halbjährlich 1 , Q 7 C r

Bierteljährl.15 Sgr.

JnfertiosspttiS:

Die IspaMge Garmondzeile oder deren Raum das erste Mal/*, die folgenden Male % Sgr.;

Zugleich

Für auswärtige

mit oem oettessemieN Postanffchlag.

Die eiitzrlxe Nummer

1 Sgr-

Amtliches Organ für Kreis und Stahl Zanau.

Erscheint täglich, mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage.

Mittwochs und Samstag« mit belletristtscher Beilage.

2fpalt.b.1.Mal1V die folgenden Male 1 Sgr.;

3spalt.d.1.Mal2V" die folgenden Mal» IV, Sgr-

Inserate für dieses Blatt werden außer bei der Expedition dieses Blattes und der Annoncen-Expedition von C. Fritz in Hanau, Herrnstraße 21, Darmstadt, Louisenstr. 18 und Frankfurt a. M, große Bockenheimerstr. 29, auch bei der Jäger'schen Buch-, Papier- u. Landkarten-Handlung zu Frankfurt a. M., bei den Annoncen-Expeditionen von G L. Daube S Eo. und Haasenstein « Vogler daselbst, sowie deren Repräsentanten in allen größeren Städten; ferner bei E. Schlotte, Expedition für Zeitungs-Annoncen in Bremen, dem Annoncen-Bureau von Th. Dietrich 8 Co. in Cassel und Rudolf Moste in Berlin, Leipzig, Hamburg, Frankfurt a. M., Breslau, Halle, Prag, Wien, München, Nürnberg, Straßburg, Zürich und Stuttgart entgegengenommen.

M 33. Montags den 10. Juni. 1872.

Amtlicher Theil.

Bekanntmachungen Königlichen Bandrathsamts dahier.

Oberstabsarzt a. D. Klein und Kaufmann C. W. Wagner aus Hanau, Ackermann Michael Ruppel aus Mittelbuchen, Emil Scheerer aus Langenselbold, Fabrikant Franz d'Orville aus Offenbach, Jagdaufseher Peter Burkhard aus Mittel­buchen, Wirth Wolfgang Ernst Dickhardt und Landwirth Wilhelm Dickhardt aus Langendiebach, Ackermann Johannes Lud­wig aus Marköbel, Jagdaufseher Jodokus Heinrich Hain aus Großkrotzenburg, Bürgermeister Börner und Konrad Adam aus Oberrovenbach sowie Ackermann Stephan Neidhardt au« Hüttengesäß, haben neue Jagdscheine empfangen.

Hanau am 6. Juni 1872.

.............. ........- ......... .........

Oeffentliche Bekanntmachungen.

Bekanntmachung, die Postkarten betreffend.

Nach der Verordnung des Herrn Reichs­kanzlers vom 1. Mai beträgt das Porto für Postkarten (Correspondenzkarten) vom 1. Juli d. J. ab | Groschen bez. 2 Kreuzer.

Vom gleichen Zeitpunkt ab soll gestattet sein, daß außer den, bei den Postanstalten zu beziehenden Formularen zu Postkarten auch solche verwendet werden dürfen, welche das Publikum, je nach seinem Bedürfnisse auf eigene Kosten sich herstellen läßt, oder bei Papier-, Couvert- rc. Fabrikanten rc. entnimmt.

Von den Postanstalten werden die Post- karten-Formulare zu den bisherigen Be­dingungen abgegeben, mithin die mit der Halbgroschen- rc. Marke beklebten gegen Entrichtung des Markenwerthes, die nicht beklebten Formulare dagegen zum Preise von } Groschen oder 1 Kreuzer für je 5

Stück. Das neue Formular ist 8,s Centi- meter hoch und 14,4 Centimeter breit, es besteht aus stärkerem Papier als das bis­herige.

Postkartenformulare, welche das Publi­kum sich selbst herstellen läßt, oder welche von Fabrikanten rc. zum Verkauf gestellt werden, müssen in Größe, Format, Stärke und Steifheit den von der Post gelieferten gleichen; über kleine Abweichungen in Größe und Format wird von den Postanstalten hinweggesehen werden; doch kann dies be­züglich der Stärke und Festigkeit des Papierstoffes nicht geschehen. Die Farbe bleibt der Wahl überlassen. Ebenso die Angabe des Namens und der Firma des Absenders, einer entsprechenden Vignette u. s. w. mittelst Vordrucks u. s. w., gleich­viel ob aus der Vor- oder Rückseite. Da­gegen ist die gedruckte oder geschriebene Ueber- schristPostkarte" auf der Vorderseite noth­wendig. Die Rückseite ist für die schriftlichen

oder gedruckten Correspondenzmittheilungen in bisheriger Art bestimmt. Auf die Vorder­seite darf lediglich die Adresse geschrieben werden, der Bestimmungsort unten rechts. Die Marke ist oben rechts aufzukleben. Denjenigen Fabrikanten u. s. w., welche Postkarten-Formulare zum Verkauf an das Publikum herzustellen beabsichtigen, wird, wenn sie sich in frankirten Schreiben an das General-Postamt wenden, schon jetzt eine Probe des amtlichen Formulars gratis geliefert werden.

Postkarten mit Rückantwort kosten vom 1. Juli ab 1 Sgr. bz. 4 Kreuzer. Unbeliebte Formulare derselben | Groschen bz. 2 Kreuzer für 5 Stück.

Berlin am 29. Mai 1872.

Kaiserliches General-Postamt. Stephan.

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