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Goldarbeiters basier Karl Christian Ni­kolaus, S.

Den 15. Dezember. , Ernst, des Bürgers zu Schwarzenberg im Königr. Württem­berg und Goldarbeiters dahier Jakob Ehnes, S.

Den 21. Dezember. Anna, des Beisitzers und Goldarbeiters dahier Adolph Hock, T.

Den 25. Dezember. Johann Michael Friedrich, des Schlossers dahier Christian Reuter aus Merkensritz, im Großherzog- lhum Hessen, S.

Den 27. Dezember. Alfred Wilhelm Hein­rich, des Bäckermeisters dahier Johannes Schadt aus Langenselbold, S.

Den 31. Dezember. Anna Maria Mar- garetha, uneheliche Tochter von hier.

Den 9. Januar. Casimir Ludwig Karl, deö Beisitzers zu Freudenthal und Po- samentiergehlüfen Ludwig Trollhagen, S.

Den 12. Januar. Thomas Franz Karl Friedrich, ves Oberlehrers an der Real­schule dahier Johann Friedrich Nikolaus Becker, S.

Ev. Militairczemeinde.

Den 13. Dezember. Friedrich Wilhelm Heinrich, des Premier-Lieutenants im Hess. Füs. Regiments Nr. 80 Wilhelm Adolph von Loßberg, S.

Zu Der ev. Gemernvr der Johanneskirchc.

Den 23. Dezember. Georg, des Heinrich Gunkler von Langenschwarz, Hausbursche dahier, S.

Den 3. Januar. Mathilde, des Bürgers und Lehrers Daniel Gunckel dahier, T.

Den 17. Januar. Johann Gustav, unehel. Sohn einer Auswärtigen.

In der wallonischen Gemeinde.

Den 18. Januar. Jeanne Catherine Ma­rie, des Bürgers und Schreinermeisters Chrdtien Frdböric Bailly, T.

In der katholischen Gemeinde.

Den 13. Januar. Sophie, des Goldar­beiters Joh. Friedrich Daus von Gassen, T.

Den 14. Januar. Franz, des Taglöhners Max Ritter aus Kassel bei Orb, S.

Den 20. Januar. Anna Margarelha So­phie Walpurga, des Johann Bapt. Ludwig Winter, Ingenieurs bei der Frank- furt-Hanauer Eisenbahn dahier, T.

In der israelitischen Gemeinde.

Den 2. Dezember. August Robert, des hiesigen Bürgers und Bijouteriefabrikan- ten Julius Hirsch, S.

Den 16. Januar. Julius, des Bürgers und Kaufmanns dahier Siegmund Marx, S.

Gestorbene.

In der ev. Gemeinde der Marienkirche.

Den 31. Januar. Johann Ludwig Her­mann, des Bürgers und Metzgermeisters dahier Daniel Friedrich Heilmann, S., alt 1 M. 28 T.

Den 31. Januar. Valentin Kaiser, Bür­ger und Seidenweber dahier, alt 70 I. 5 M. 19 T.

! Den 1. Februar. Anna Maria, des Bei­sitzers und Taglöhners dahier Karl

i Schulz, T., alt 19 I. 3 M. 20 T.

i~w>li.':-.J.r'--.t=»>.,^s»^ifj-yyry»rf°TYj^°,'»m-^»^n--1^»f^«^,«<fT<Tfa<^mI^nc»T^J^~lrffr»nwTroTr~^*~*<in°^-*,J*^*t,,*^l*"' TMutniMMMmamni Ein für Frankreich bedenklicher Beschluß wurde in der Nationalversammlung zu Versailles gefaßt. Thiers und sein Finanzminister Pouyer-Quertier haben die Ermächtigung er­langt, den Handelsvertrag mit England kündigen zu dürfen und an die Ausführung dieses Aktes werden sie sicher so bald als mög- lich gehen. Ganz richtig bemerkt dieser Tage dieBerliner Tribüne", daß es ein unkluger Schritt von Seite Frankreichs sei, der neben seiner industriellen Jsolirung das Unangenehme im Ge­folge habe, daß die kaum gewonnene Freundschaft Englands damit aufs Spiel gesetzt sei.Heute bemerkt dasselbe Blatt weiter in seiner Tagesschau: Selbst einige französische Blätter haben den Muth, sich über die Handelspolitik, die Thiers verfolgt, genau in demselben Sinne auszusprechen, wie wir es gethan, und nachzuweisen, daß sich Frankreich politisch und industriell isolire, wenn es die Ver­träge kündigt, und daß es namentlich die kaum gewonnene Freund­schaft Englands verscherze. Es gehört in der That für französische Blätter Muth dazu, ihre Meinung offen zu sagen; denn das Re­giment Thiers' ist mit Verboten und Unterdrückungen eben so schnell bei der-Hand, wie das kaiserliche. Freilich ist die Frage aber zu wichtig, als daß Blätter von Ehre und Patriotismus, z. B. das Journal des Debats, mit ihrer wahren Meinung zurückhalten dürsten. Immer klarer zeigt es sich, daß in Frankreich kaum ein anderes Regiment, als das persönliche, möglich ist. Jeder, der das Heft in Händen hat, zwingt dem Lande seine eigene Meinung auf, so Louis Napoleon, so Gambetta, so nun auch Thiers. Jeder von ! ihnen hielt sich für unentbehrlich, bis ihn die Ereignisse eines An- ; dcrn belehrten. Fast der eigensinnigste von Allen aber ist der alte Thiers. Er steht genau auf dem Standpunkt, den er vor vierzig. ! Jahren einnahm. Daß sich in diesem langen Zeitraum kolossale Veränderungen zugetragen, namentlich auf den Gebieten der In­dustrie und deö Handels, davon hat er keinen Begriff. Er pfeift in der alten Tonart, und Frankreich soll tanzen. Es tanzt auch wirklich, weil es im Augenblick nichts Anderes zu thun weiß. Wir sind aber fest davon überzeugt, daß sämmtliche Parteien in Frank­reich jetzt überlegen, wie der kleine Imperator zu beseitigen und wer an seine Stelle zu setzen sei. Denn er hat sich gründlich un­beliebt gemacht. Die Resultate seiner Handelspolitik können sich freilich erst später zeigen, wenn er selbst wahrscheinlich längst be­seitigt ist.

Paris, 6. Fcbr. Wenn die Hetzereien gegen die in Frankreich ansässig gewesenen und nach dem Kriege zurückgekehrten

Den 2. Februar. Johannes Konrad, des Ortsbürgers zu Niedergründau und Fabrikschreiners dahier Konrad Hopf, S., alt 2 I. 2 M. 23 T.

Den 2. Februar. Anna Katharina, deS Beisitzers und Cigarrenmachers dahier Georg Wilhelm Dörr, T., alt 5 I. 11 M. 6 T.

Den 3. Februar. Johann Heinrich Karl, des Bürgers und Silberarbeiters dahier Johann Heinrich Ludwig, S., alt 1 J. 5 M. 9 T.

In der ev. Gemeinde der Zohanneskirche.

Den 31. Januar. Johann Heinrich Haf­ner, Bürger und Kappenmacher von hier, alt 41 I. 1 M. 15 T-

Den 3. Februar. Jungfrau Johannette Katharina Henriette Schmidt von hier, Tochter vom verlebten Bürgers, Orgel­bauers unv JnstrumentenmacherS Johann Heinrich Schmidt, alt 72 J. 6 M- 25 T.

In der niederländischen Gemeinde.

Den 2. Februar. Franz Friedrich Hoch- reuther, Sattler und Lackirer, alt 47 J. 2 M. 11 $

In Der katholischen Gemeinde.

Den 6. Februar. Andreas Neumann, Ci- garrenmacher aus NeuseS, alt 31 J.

Den 6. Februar. Wittwe Gertrude Wil­helm, geb. Hohn dahier, alt 78 J.

Den 7. Februar. Des Hutmachers Christian Jakob Riehl, Wittwe, Maria, geb. Aß­mann dahier, alt 42 I.

Deutschen sich nicht mehr oder doch nur selten in die Oeffentlichkeit wagen, so dauern Haß und noch mehr Mißgunst gegen dieselben immerhin in weiten Kreisen fort, und es wird den Zurückgckehrten der Aufenthalt hier nach Möglichkeit verbittert. Vielfach kommt eS noch vor, daß Leute, die sich auf der Straße oder im Estaminet deutsch unterhalten, verächtlichen Reden und selbst Mißhandlungen ausgesetzt sind, und zahlreich sind die Geschäfte, wo die französischen Commis, Gehülfen oder Arbeiter dem Principal entschieden ent­gegen treten, wenn er neben ihnen wieder Deutsche anstellen will. Und doch bedarf das Geschäftsleben und namentlich die Fabrikation von gewissen Luxusgegenständen die deutsche Arbeit gegenwärtig noch mehr als vor dem Kriege, und zwar aus zwei Gründen. Erstens hat die Gewerbthätigkeit von Paris, die während der zwei­maligen Belagerung fast ganz zum Stillstand verurtheilt war, eine Pause von circa sieben Monaten einzubringen und Bestellungen auszuführen, wie sie in einzelnen Branchen bisher nur selten in solchem Maße eingingen. Sodann aber hat ihr die Betheiligung eines großen Theils der Fabrikarbeiter an dem Aufstand des 18. März v. I. und den darauf, folgenden Kämpfen viele Kräfte für immer, d. h. durch den Tod der Betreffenden, andere für längere Zeit entzogen. Eine sehr erhebliche Anzahl von Arbeitern ist zur Einsperrung oder zur Deportation verurtheilt oder wartet in Ver­sailles- oder auf den Pontons noch auf das Eine oder das Andere. Viele andere fleißige und geschickte Hände haben sich während des Bummlerlebens in der Nationalgarde das Arbeiten abgewöhnt. In gewissen Fabrikationszweigen endlich, so vor Allem in der Manufac- tur feiner Tapeten und in der Kunsttischlerei, die im Faubourg St. Antoine ihren Hauptsitz hat, waren vor dem Kriege die Deut­schen gar nicht zu entbehren, und ähnlich verhielt sich's und verhält es sich noch jetzt mit. den zahlreichen Commissions- und Speditions­geschäften, die ebenfalls zur bei Weitem größeren Hälfte in den Händen von Deutschen sind. In allen diesen Richtungen befindet sich, da von den circa 70,000 Deutschen, die sich vor der famosen Austreibungsordre in Paris aufhielten, schwerlich mehr als die Hälfte zurückgekehrt ist, das arbeitende und producirende Paris in starker Verlegenheit. Man fleht auch hier, daß die Dinge in der Regel stärker als die Leiden'chaften der Menschen sind, und Man­cher, der unüberlegt jener Ordre Beifall zurief, wird jetzt an sich selber gewahr, daß er und seines Gleichen gescheiter gethan hätten, sie nach Kräften zu bekämpfen. (Coin. gtg.t

Bedruckt uns vertrat in der Buchdrucker-' drei vereinigten evanael Daiseubauses.

Hierzu die Ikr. 6 der Provinzial-Correspondenz als Beilage.