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Bekanntmackung.
Auf den Wunsch der Kaiserlichen Admi ralität soll dem im Auslande befindlichen P e r s o n a l d e r K a i s e rll i ch e n M a- rine die Möglichkeit geboten werden, Gelder von der Heimath durch Postanweisungen übermittelt zu erhalten. Die betreffenden Geldbeträge können, von jetzt ab, bei allen Reichspostanstalten auf Grund der gewöhnlichen Postanweisungen eingezahlt werden.
Die Uebermittelung dieser Beträge an die Adressaten wird das Marine-Postbüreau in Berlin zu denselben Terminen bewirken, welche für die Absendung der Privatbriefe
an die im Auslande befindlichen Personen der Deutschen Marine bestimmt sind.
Vom Absender ist zu erheben:
a. Bei Zahlungen an die Offiziere und an die im Ossizier-Range stehenden Beamten für Beträge bis 25 Thlr. eine Gebühr von 2 Sgr. und für Beträge über '25 bis 50 Thlr. eine
' Gebühr von 4 Sgr., bei Postanweisungen aus Berlin selber in beiden Fällen eine Gebühr von 2 Sgr.
b. Bei Zahlungen an Mannschaften i vom Deckosfizier erster Klasse ab- ; wärts für Beträge bis zur Höhe von ■ 5 Thlr. eine Gebühr von 1 Sgr.,
bei höheren Beträgen die Gebühren unter a.
Außer der Adresse und der Angabe des Namens und Wohnortes des Absenders dürfen anderweite Mittheilungen auf die Postanweisung nicht Riedergeschrieben werden. Die Adresse selbst muß neben dem Namen und Dienstcharacter rc. des Adressaten insbesondere auch die Angabe enthalten:
„An Bord Sr. Majestät Schiff (Name des Schiffs.) per adr. des Kaiser- lichenHof-PostamteS in Berlin." Berlin am 20. Januar 1872.
Kaiserliches General-Postamt.
Stephan.
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