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Jährlicher (incl. Stempel) 1 Thlr. 12 Sgr. 10 Hlr.
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Hanauer Kreisblatt.
Erscheint Wkittwoechs und Samstags.
Inserate für dieses Blatt werden außer bei der Expedition dieses Blattes auch bei der Jfäger'schen Buch-, Papier- u. Landkarten-Handluni zu Frankfurt a. M., bei den Annoncen-Expeditionen von ®. L- Daube 6? Co. und Haasenstein « Vogler daselbst, sowie deren Repräsentanten in allen größeren Städten; ferner bei E. Schlotte, Expedition für Zeitungs-Annoncen in Bremen, dem Annoncen-Bureau von Th. Dietrich « Eo. in Gaffel" und Rudolf Moffe in Berlin, Leipzig, Hamburg, Frankfurt a. M., Breslau, Halle, Prag, Wien, München, Nürnberg, Straßburg, Zürich und Stuttgart entgegengenommen.
=8.
Samstag, den 27. Januar.
1872
Amtlicher Theil.
Bekanntmachungen Königlichen LandrathSamts dahier.
Von dem Königlich Sächsischen GerichtSamte im Bezirksgerichte Leipzig ist am 3. November 1871 zu dem Vermögen der mit der Firma „Sächsische Hypothekenbank zu Leipzig" in Leipzig bestandenen Aktiengesellschaft der ConcurSprozeß eröffnet und in diesem der 17. Februar 1872 als Endtermin ffir die Anmeldung der Ansprüche gegen die Gesellschaft festgesetzt worden.
Die betheiligten ConcurSgläuber, welche hauptsächlich in den Inhabern der von der genannten Gesellschaft emittirten, dermale» in dem Betrage von 7,783-,080 Thalern noch im Umläufe befindlichen Pfandbriefen bestehen, werden zur Vermeidung von Nach» theilen auf die erfolgte Coucurseröffnung und die von ihnen zu bewirkende Anmeldung ihrer Forderungen hierdurch noch besonders aufmerksam gemacht.
Zugleich wird darauf hingewiesen:
1) daß die Anmeldung der Pfandbriefe möglichst bald und spätestens am Tage des Anmeldetermins, den 17. Februar 1872, bei dem Concursgerichte zu erfolgen hat,
2) daß eine nachträgliche Anmeldung nach den Königlich Sächsischen Gesetzen unbedingt unstatthaft und Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gegen eine Versäumniß ausgeschlossen ist,
3) daß daher bei unterlassener oder auch nur verspäteter Anmeldung die Inhaber von Pfandbriefen aller ihrer Rechte an die Concursmasse verlustig gehen,
4) daß der Anmeldung die Pfandbriefe in Original beizufügen sind, sowie
5) daß alle diejenigen, welche sich als Inhaber von Pfandbriefen anmelden, in Leipzig einen Bevollmächtigten zu bestellen haben und daß zu empfehlen ist, sich zur Anmeldung der Ansprüche und sonstiger Wahrung der Rechte eines dortigen Rechtsanwaltes zu bedienen.
Raffel am 17. Januar 1872.
Königliche Regierung, Abtheilung des Innern:
Ledderhos e.
Wird veröffentlicht.
Hanau am 22. Januar 1872.
Die Herrn Bürgermeister werden darauf aufmerksam gemacht, daß das alphabetische Sachregister zum Regierungs-Amtsblat von 1871 erschienen und bei den Kaiserlichen Postanstalten zum Preise von 5 Sgr. pro Exemplar zu beziehen ist. Da genanntes Register beim Gebrauche der Amtsblätter unentbehrlich erscheint, ist für Anschaffung desselben und, wenn noch nicht geschehen, auch der Register für die Jahre 1869 und 1870, auf Kosten der Gemeindekasse alsbald zu sorgen
Hanau am 22. Januar 1872.
Dem Heinrich Winkler zu Rumpenheim ist ein Schaaf aus der Gemarkung Dörnigheim zugelaufen, welches bei demselben in Empfang genommen werden kann.
Hanau am 19. Januar 1872.
Der Ortsbürger Philipp Schock aus Preungesheim ist als Gemeinderathsmitglied verpflichtet worden. Hanau am 18. Januar 1872.
Seither wurde nachgesehen, daß Sachverständige in der Trichinen-Untersuchung auch außerhalb ihre« Wohnorts Untersuchungen vernahmen. Es hat sich aber ergeben, daß dadurch die polizeiliche Controlle unthunlich, mindestens erschwert wird. Deshalb wird nunmehr bestimmt, daß die Sachverständigen nur in den Orten, für welche sie bestellt find, die Untersuchungen auf Trichinen vornehmen dürfen, nämlich:
Zu Hanau:
KreisphysikuS Dr. von Möller, Kreisthierarzt Konrad Demme, „ a. D. Heukel, x Chirurg Konrad Schaumburg, „ Peter Wink, Pharmazeut Julius Gehse, „ Otto Mühlenfardt, Johann Ferdinand BehrenS, pens. Feldwebel,
Ochsenmetzger Otto Knapp, Kälbermetzger Daniel Marx, Philipp Söhnlein, früherer Werkführer, Bahnhofsbediensteter Philipp Dasch und Pharmazeut Wilhelm Bode;
Zu Großauh eim:
Lehrer Joseph Iahn;
Zu Großkrotzenburg: Bürgermeister Martin Kopp;