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' Bebra-Hanauer-

Bekanntmachmrg.

Vom 1. Februar d. 3, ab wird eine direkte Güterbeförderung zwischen verschiede­nen Stationen der Bebra-Hanauer und Frankfurt Hanauer Bahn einerseits und Statio­nen der Oberhessischen Bahnen andererseits hergestellt.

Der deshatbige Tarif, welcher zugleich auch auf den bisherigen Verkehr zwischen den erstgenannten beiden Bahnen erstreckt ist, kann bei den Expeditionen eingesehen, sowie durch deren Vermittelung zu dem Verkaufspreise von 12 Sgr. pro Exemplar be­zogen werden.

Der bisherige Tarif für den Güterverkehr zwischen der Bebra-Hanauer und Frank- furt-Hanauer Bahn tritt vom genannten Zeitpunkte an außer Kraft.

Cassel am 17. Januar 1872.

(148) Königliche KisenöaHn-Aireclion.

Bekanntmachung.

Vom 1. Februar c. ab wird eine directe Personenbeförderung zwischen verschiede­nen Stationen der Bebra-Hanauer und Frankfurt-Hanauer Bahn einerseits und Sta - tionen der Oberhessischen Bahn anderseits hergestellt.

Der deshalbige Tarif, welcher zugleich ans den bisherigen Verkehr zwischen den erstgenannten 'bethen Bahnen erstreckt ist, kann bei den Billet-Expeditionen Ungesehen werden.

Der bisherige Tarif zwischen der Bebra-Hanauer und Frankfurt Hanauer Bahn tritt vom genannten Zeitpuncte an außer Kraft.

Cassel am 17. Januar 1872.

(163) Königliche Kisenvüijn-Airection.

Bebra-Hanauer Eisenbahn.

Die zur Beseitigung bezw. Befestigung der Rutschungen auf dem Bahnhof Elm speciell

A. der Rutschung Meile XL Station 77 bis Station 82 rc.

68 st 75

erforderlichen Erd-, Planirungs- und Befestigungs-Arbeiten, welche ad A. zu 6743 Thlr. 4 Sgr. 11 Hlr. und ad B zu 1880 Thlr. 18 Sgr. 5 Hlr. veranschlagt sind, sollen in Wege der öffentlichen Submission vergeben werden.

Offerten auf Ausführung dieser Arbeiten sind versiegelt und mit der Aufschrift Submission auf Beiseitigung rc. von Rutschungen auf Bahnhof Elm" versehen bis zu dem am 5. Februar d. 3., Mittags 12 Uhr, im Büreau des Unterzeichneten ange­setzten Termin, tn welchem die eingegangenen Offerten in Gegenwart der erschienenen Submittenten geöffnet werden, portofrei einzusenden.

Die Bedingungen, Zeichnungen und Massen- und Preis-Verzeichnisse liegen in mei­nem Bureau zur Einsicht auf und können auf Bedingungen Massen- und Preis-Ver- zeichnisse sowie Submissions-Formulare von da gegen Erstattung der Copialien bezo­gen werden.

Hanau am 22. Januar 1872.

Der Eisenbahn-Baumeister

(162) ' Schmidt.

Auszüge aus dem Deffentliehen Anzeiger zum Amtsblatt det Königl. Regierung zu Cassel.

Eckardroth. In Sachen der Landeskreditkasse zu Cassel gegen die Geschwister Lindenbaum: Fortunatus Laurentius und Maria Christina zu Eckardroth ist zum zwangsweisen Verkaufe der auf den Namen des Johannes Lindenbaum von Eckard­roth katastrirten, in Eckardroth gelegenen Immobilien, erster Termin auf den 2 9. Februar b._ 3., eventuell zweiter auf den 4. April d. J. und dritter auf den 2. Mai d. I., jedesmal Morgens 10 Uhr, an das Königl. Amtsgericht zu Salmünster anberaumt worden.

Orb. Auf Betreiben eines Pfandgläubigers ist der Zwangsverkauf der dem Au­gust Storch von Orb, dermalen zu Frankfurt a/M., zustehenden, in Orber Gemar­kung gelegenen Immobilien, unter Zugrundelegung der Taxation, erkannt und zum Vollzugd desselben erster Verkaufstermin auf den 19. Februar, eventuell zweiter Vrr- kaufgtermin auf den 18. März, event, bitter Berkaufstermin auf den 15. April d. 3., jedesmal Vormittags 11 Uhr, an das Königliche Amtsgericht zu Orb anberaumt

Romsthal und Kerbersdorf. Zum zwangsweisen Verkäufe der auf den Namen des Johann Adam und Katharina Hachenbach zu Kebersdorf katastrirten,' in Romsthaler und Kerbersdörfer Gemarkung gelegenen Immobilien ist erster Termin auf den 7. März d. I., eventuell zweiter auf den 4. April b. 3. und dritter auf den 2. Mai d. 3., jedesmal Vormittags 10 Uhr, an das Königliche Amtsgericht zu Salmün­ster anberaumt worden.

Proklam.

Hanau. Auf dem in der Gemarkung von Hanau gelegenen Grunvstück nach alter Beschreibung:

Pmb. 277. 2 V. 28 R. Acker im Nürn­berger Feld, neben Daniel Reut und Leonhard Scitz, Gew.-Nr. 26,

ist eine vom Metzger Karl Joseph dahier am 16. Oktober 1844 zu Gunsten des Weinhändlers Georg Anton Wal tz dahier wegen eines DarlehnS von 285 Thlr. 21 Sgr. 5 Hlr. errichtete Hypothek eingetra­gen.

Da die Tilgung dieser Schuld durch den ! Kunstgärtner Otto Deines dahier, als Betheiligten bescheinigt worden, die Hypo- theks Urkunde jedoch abhanden gekommen ist, so werden auf dessen Antrag Diejeni­gen, welche Ansprüche an der Hypothek zu haben glauben, aufgefordert, solche

binnen 4 Monaten, vom Tage der letzten Einrückung an gerech­net, bei Meidung der Ausschließung, bzw. der Löschung der Hypothek, geltend zu machen.

Hanau, den 5. Januar 1872.

Königliches Amtsgericht, Abthl. I.

Merr

(96)____________________ vt. Winkler.

Hanau. Auf Antrag eitles Pfand­gläubigers soll das dem Schneidermeister Jean Rainer dahier gehörende Grund­vermögen :

J 139.5/, Ruthen Wohnhaus in der Lang- gasse, neben Ferdinand Seiffert und Julius Knies einerseits, Christian Fuchs ander­seits, Nr. 85, früher Nr. 43, im Termin den 11. März, eventuell

den 8. April und weiter eventuell

d e n 6- M a i d. I., jedesmal Vormittags 11 Uhr, öffentlich im Gerichtslokal verkauft werden, wozu Kaufliebhaber eingeladen werden.

Weitere Pfandgläubiger haben im ersten Verkaufstermine, bei Meldung des gemein­rechtlichen Nachtheils, beziehungsweise der Benachrichtigung auf ihre Kosten, ihre For­derungen anzumelden und durch Vorlage der darüber sprechenden Urkunden zu be­gründen.

Hanau am 11. Januar 1872, Königl. Amtsgericht, Abth. III.

Malkmus.

(119) ________ vt. Bauer.

Bekanntmachn?^, die neuen Postmarken betreffend.

Mit Bezug auf die wiederholt ver­öffentlichten früheren Bekanntmachungen macht das General-Postamt bei den vor­liegenden Erfahrungen nochmals darauf aufmerksam, daß die Ende 1871 außer Gel­tung gekommenen Norddeutschen Freimar­ken , Franco-Couverts und gestempelten Streifbänder nur bis einschließlich 15. Fe­bruar d. 3. bei den Deutschen Reichs- Postanstalten gegen neue Postwerthzeichen umgetauscht werden. Vom 16. Februar d. 3. ab werden die früheren Norddeutschen Freimarken :c. zum Umtausch nicht mehr angenommen und verlieren ihren Werth.

Berlin, am 15. Januar 1872.

Kaiserliches General-Postamt.

Stephan.