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AbonnementSprekS r

Jährlicher (incl. Stempel) 1 Thlr; 12 Sgr. 10 Hlr.

Halbjührl. - 21 5

Vierteljährl. - 10 9

"Das einrelne Ballt 1 -

JnsertionSprets:

Für die ispaltige Garmondzeile oder deren Raum Las erste Mal 3/4, die folgenden Male 1/2 Sgr.

2spaltige ,, ,, ,, 1 1 -, ,, 1 * 3spaltige 21/4, l'/s

Hanauer WeWIatt.

Erscheint Mittwoclis und Samstags.

Inserate für dieses Blatt werden außer bei der Expedition dieses Blattes auch bei der Jäger'schen Buch-, Papier- u. Landkarten-Handlung zu Frankfurt a. M., bei der Annoncen-Expedition von @. L. Daube Lk Co. daselbst, sowie deren Repräsentanten in allen größeren Städten; ferner bei E Schlotte, Expedition für Zeitungs-Annoncen in Bremen, dem Annoncen-Bureau von Th. Dietrich St Co. in Cassel und Rudolf Moffe in Berlin, Leipzig, Hamburg, Frankfurt a. M., Breslau, Halle, Prag, Wien, München, Nürnberg, Straßburg, Zürich und Stuttgart entgegengenommen. j= 2 Samstag, Lr» 6. Januar. |ß j"

Lb Abonnements>Einl»dnng.

Zu dem mit dem 1. Januar 1872 begonnenen neuen Abonnement auf das in bisheriger Weise wöchent­lich zweimal (Mittwochs und Samstags) erscheinende Kauauer Freistatt und Mnterhattungsötatt erlauben wir uns freundlichst einzuladen.

Der Abonnementspreis beträgt in hiesiger Stadt das ganze Jahr nur 2 sl. 30 kr., durch die Post bezogen pro Quartal 131 Sgr., incl. Bestellgeld, und werden für diese bescheidene Summe dem geschätzten Leser außer den amtlichen und Privatanzeigen, gemeinnützigen und unterhaltenden Mittheilungen, auch ausgezeichnete Novellen und Romane von anerkannt vorzüglichen Autoren geboten.

Mit der ersten Nummer beginnt der ebenso spannend wie humoristisch geschriebene RomanAer verlorene Sohn" von A. Streckfuß.

Inserate finden durch den umfangreichen Leserkreis des Blattes sowohl in hiesiger Stadt als Umlegend weite Verbreitung und vielfältige Beachtung.

Expedition des Rreisdlatts.

Amtlicher Theil.

Bekasrntmachungen KönigLiGe» Landrathsamts dahrer.

In Folge eines Erlasses der Kaiserl. Normal-Aichungs-Commission vom 16. d. M., ist der Termin zur Prüfung und Umftenr pelung für Medicinalgewichte bisheriger Form und für gußeiserne Gewichtstücke des bisherigen Landesgewichtssystems, von £ Pfund und größerer Schwere, mit Ausschluß der 3 Pfund- und 25 Psundstücke, bis zum 1. Juli 1872 erstreckt worden, welches hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird

Cassel, am 20. Dezbr. 1871.

' königliche Aichungs-Commission.

Wird veröffentlicht.

Hanau, am 2. Januar 1872.

Die Herrn Bürgermeister mache ich darauf aufmerksam, daß wenn in den zufolge des §. 75 der Gemeinde-Ordnung in ihren Gemeinden angeordncteu Maßregeln zur Sicherung der Verbrauchv-Auflagen von Branntwein etc. die Bestimmung ausgenommen sein sollte, daß bei Wiederausfuhr von dergleichen Spirituosen nicht der volle Betrag der für die betreffenden Quan­titäten bei der Einfuhr entrichteten Verbrauchs-Auflage, sondern nur ein bestimmter Procentsatz pro Jahr zurück vergütet werden solle, diese letztere Anordnung dem Art. 5 II §. 7 des Zolloertrags vom 8. Juli 1867 zuwiderlausend anzusehen ist und deren Be­seitigung durch Abänderung der betreffenden örtlichen Regulative zu geschehen hat.

Sie wollen mir deßhalb binnen 8 Tagen anzeigen, entweder

1) ob die dortigen Regulative eine solche Bestimmung nicht enthalten resp, ob bei der Wiederausfuhr die entrichtete Abgabe voll zurück erstattet wird, oder

2) ob durch eine Entschließung der Gemeindebehörde die der vollen Zurückerstattung der Auflage seither etwa ent­gegen gestandene Bestimmung aufgehoben worden ist.

Hanau, am 28. Dezbr. 1871.

h Die Herrn Bürgermeister zu Bergen, Fechenheim, Berkersheim, Erbstadt, Ostheim und Neuwiederinus werden an Erledigung oer Verfügung vom 10. v. Mls in Nr. 100 des Kreisblattö, die im Jahre 1871 in ihren Gemeinden ohne Entlassung bezw. Er­laubniß Ausgewanderten, binnen 3 Tagen bei Meinung von Strafe erinnert.

Hanau, am 2. Januar 1872.

Verpflichtet ist als Toctenbeschauer Peter Eib els Häuser von Hochstadt. Hanau, am 21. Dezbr. 1871.