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C. Bayersdors,
392) Judengasse 15.
SY)on heute an ist meine Wohnhnq Glockengüsse Rr LL
(2343) Robert Faueibach.
M Zu vermiethen:
Ein möblirte« Zimmer mit Kabii^t, s»- «Iti*, bei Gustav Geruch,
(1841) Altst. Markt 1. ---------------------------------------------V
^>or dem Frankfurterthor Nr. 4 ist ine
Mansardenstube an eine stille Person >- fort zu vermiethen. (218))
^^ospitälstraße Nr? 48 ist ein möblirm *■ <y Zimmer nebst Schlaskabinet zu vermie ' t^?n. (2206)
^Ylom 1. März nächsten Jahres ist vor dcnb Fran.furtcrthor Nr. 4 eine Wohnung von 6 Zimmern, Küche, Speisekammer, Ma»- sardenkammern, Bleichplatz, Eintritt in den Garten und auf Verlangen auch Pferdestall «. s. w., zu vermiethen. (2213)
^analplatz Nr. 1O ist ein schön möblirtes Zimmer an einen Herrn zu v Strmteiijcn. (2375)
^)ürnbergerstraße Nr. 7 ist ein möblirtes V t Zimmer zu vermiethen. (2376)
Qfm alten Heun-.arkt Nr. 8 ist eine kleine Stube und Küche zu verm. (2377) ^^sterngasse Nr. 30 ist eine Giebelwohnung an stille Leute vom 15. Februar an zu Vermiethen. . (2387) s^ine vollständige Wohnung ist zu ver- miethen, bei «Julius Herzberg; in Scffilfiabt (2388) Oanggaffe Nr. 85 ist gleicher Erde ein ■V Stübchen mit einem Bett zu verm. (2389) $|3 eben gaffe Nr. 12, Neustadt, sind zwei Wohnungen zu vermiethen. (2394) ^s^aradeplatz Nr. 19 parterre, ist ein schön möblirtes Zimmer an einen soliden Herrn sogleich zu vermiethen. (1)
$YJ eben gaffe Nr. 12, Neustadt,sinV2 Woh- nungen zu vermiethen. (10) Qptgaffe 7 ist eine kleine Wohnung im ■vV Hinterhaus für 1—2 Personen zu vcr- miethen. (12)
L^“ Ein oder zwei Mitleser zur Frank- surfet Presse werden gesucht.
Näheres durch die Expedition. (2378) fKin Ausläufer sucht Beschäftigung in einem Goldgeschäft.
Näheres d. b. Expedition.. (2379) s^teinheimerstraße Nr. 32 werden alle Arten Maschinen-Näharbeiten angenommen. (2390)
CVunge Leute, welche die hiesigen Schule» besuchen, werden in Kost und Logis auf genommen. Näheres in der Exped. (2370^ (^steinheimcrstraße Nr. 23 wird eine re’iu liche Monatsfrau gesucht. (6'
/Ißine Cylinderuhr mit schwarzer Kette if?, verloren gegangen. Der ehrliche Finder s wird gebeten, solche gegen gute Belohnung Kleine Gaffe Nr. 8 abzugeben. (4)
Entlaufen ein kleiner schwarzer Spitzhund. Dem Wic- derbringer eine Belohnung Sterngasse Nr. 22. _________(9)
Berloosungen
Frankfurt, 29. Dezbr. Bei der heute stattgebabten Ziehung 2. Klasse der 161sten Frankfurter Stadtlotterie haben nachbezeichnete Nummern die beigesetzten Hauptpreise erhalten: Nr. 2122 12000 fl ; Nr. 22951 3000 fl.; Nr. 12602 und 16924 je 400 fl.; Nr. 3396 und 15000 je 200 fl.
Geld - Course. (vom 2. Januar.) Preußische Kassenscheine . . fl. 1. 45—*/, „ Stiebetd)8b’ot . . 9. 57'/,—58% Pistolen ....... 9. 40—42
„ (Doppeltet ... — — Holländische fl. 10 Stück« . . fl. 9. 63—55 Dukaten ....... 5. 33—35 Napoleonsd'or ..... 9. 17'/t—18 */». SovereignS ...... 11. 44 — 46 Jmperiales....... 9. 41—43
Gold per Pfund fein ... — —
Dollar in Gold..... 2. 24-25
Vermischtes
( — Die Thronrede, mit welcher der Kaiser »an Oesterreich am 28. Dezember den Reichsrath eröffnet hat, wurde dieses ._ Mal mit außergewöhnlicher Spannung erwartet. Sie ist auch in einem sehr noblen, würdigen Tone gehalten; man sann aber nicht leugnen, daß die Verheißungen, welche sie in Bezug auf die Einführung neuer oder die Durchführung schon bestehender @efeye zum
>> Zwecke des Ausbaus der Verfassung macht, etwas zu allgemein aus- gefallen sind, um bestimmte und sichere Hoffnungen zu, erwecken. / In Bezug auf die schwebende Hauptfrage der Selbstständizkeitsfo. - berungen der einzelnen Kronländer gesteht die Thronrede zu, daß trotz der äußersten Zugeständnisse der erwünschte Frieden nicht her- beigeführt sei Den Ansprüchen der einzelnen Länder soll nun auf dem gesetzlichen Wege, durch den Reichsrath, genügt werden. Auch *x die „eigenthümlichen Verhältnisse des Königreichs Galizien" sollen auf diesem Wege eine womöglich endgültige Lösung finden. In etwas . unklarer Weise wird dann darauf hingewiesen, daß auch der Reichs- * rath „diese unmittelbare Verkörperung des österreichischen Staats- gedankenS" selbständiger werden müsse, vermuthlich durch direkte Wahlen, statt der bisherigen Landlagewahlen. Das früher schon erwähnte Gesetz, welches den Mißbrauch des Wahlmandats beseitigen soll, wird ebenfalls in Aussicht gestellt (vermuthlich Einberufung des Kandidaten, der die nächste große Stimmenzahl hatte, wenn der erste Kandidat den Eintritt in den Reichstag verweigert — also ein Noth- gesetz, bis das direkte Wahlrecht eingeführt ist.) Eine große Zahl anderer. Gesetze wird angekündigt, namentlich soll der Landwehr besondere Aufmerksamkeit z.gewandt werden; auch von der Aufbesserung der Gehälter der Beamten und der niederen Geistlichkeit ist die Siebe. Die Völker Oestercichs seien des staatsrechtlichen Haders müde, heißt es dann, sie verlangen nach Frieden und Ordnung. Der auswärtigen Beziehungen wird nur kurz und im friedlichen Sinne gedacht; Deutschland wird nicht speziell erwähnt, was insofern auffalen muß, da der deutsche Kaiser in seiner Reichstags - Thronrede Oesterreichs ^ mit besonderer Wärme gedacht hatte. — Der Reichsrath wählte fast einstimmig Hrn. v. Hopfen zum Präsidenten.
So lange die Frage.nicht cntschi.de» ist, ob der Reichsrath । die nothwendige Zweidrittel-Majorität zu Gunsten von VerfassungsAenderungen besitzt, läßt sich auch nicht das Geringste über die
Wirksamkeit deS neuen Reichsraths vorhersagen. Die Polen stnd allerdings vorläufig eingetreten, knüpfen aber ihr Verbleiben im Reichsrath an Bedingungen, die möglicher Weise das jetzige Ministerium nicht erfüllen will. Ein Ende der östcreichischen Wirren ist also noch nicht abzusehen. (Trib.)
— Der Reichs-Anzeiger meldet: „DaS Reichsgesetz, betreffend die gegen die Rinderpest zu nehmenden Maßregeln, tritt vom 1. Januar 1872 an in Elsaß-Lothringen in Kraft".
— Der Ober-Präsident für Hessen-Nassau, Frhr. v. Bodel- schwingh, wird sich demnächst zur Uebernahme seiner neuen Stellung nach Kassel begehen.
— Au« b ent F ü r stenthume Gvttingen, 27^ Dec. Zwar läßt cS die particularistische welfische Partei, der von Hietzing aus noch immer beträchtliche Geldmittel zufließen, an Wühlereien und Aufhetzungen aller Art picht fehlen, und mehrere Personen finden in dieser bequemen Thätigkeit ihren gut besoldeten Lebensberuf; indeß ist auch hier in Göttingen, besonders unter der Landbevölkerung, der gewaltige Umschwung aller Verhältnisse seit dem letzten Kriege nicht mehr zu verkennen. Namentlich die Heranwachsende Jugend und alle, welche den letzten Krieg gegen Frankreich unter den preußische.: Fahnen mitgemacht haben, sind jetzt so gut preußisch gesinnt, als dies nur in den alten Provinzen des Staates der Fall, sein kann. Es wünschen schon viele Bewohner in Göttingen jetzt sehr, daß ihre Kreise von der Provinz Hannover getrennt und mit der Provinz Hessen-Nassau vereinigt werden, da ihnen Kassel, wohin sie alle ihre geschäftlichen Beziehungen führen, weit näher und bequemer liegt, als das entfernte Hannover, mit welchem sie fast in gar keiner Verbindung mehr stehen. Auch der Eintritt junger Freiwilliger aus den hannover'schen Landestheilen in die preußische Armee hat seit dem letzten Jahre ungemein zugenommen, wie denn auch besonders in Göttingen sehr viele Studenten aus allen Theilen Deutschlands ihrer Dienstpflicht als einjährig Freiwillige in dem dort garnifenirenben hessischen Jufanteric-Regiment Nr. 82 genügen. Die Blüthe und Frequenz der Universität Göttingen hat sich jetzt, seildem sie preußisch geworden ist, gegen früher sehr gehoben
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Gedruckt und verlest in der Buchdruckerei des Bereinigt «vaygel. Waikr» Laufes.