— 646 —
19. Nachdem unterm 28. Juli d. I. dem Bernhard Theobald da hier der Lofüericbtsver^., thungsschreiber Nickel als Kurator beigeordnet worden, so wird dieses mit dem Ai fügen E d--chO°!mm-S-m-«-, ««■ ^ M «^,'«EIM» &8ÄÄ lichkelten eingehen könne. Siguatum Hanau den 24. Nov. 1821. -"uw^vnvinv.
Aus kurhcss. Hofgericht das.
20. Unterzeichneter hat eine Tuchscheererei errichtet, und empfiehlt sichiiuV^ «on len zum Umfärben und Umwenden bestimmten Tüchern bestens. * flehten von ab
. r Abraham Reinerß-
„, o r f „ ün ^»leichgarten unweit der grünen Scheere
21. Laubsegen von vorzuglieyer Gute sind zu haben bei % Pelissier^ ^
22. In der ^eu&anauer Staoiwage sind wieder Umstädter Schlachtmesser angckommeii Dleiemgeu, welche deren bestellt haben , können sie täglich in Empfang nehmen Auch sind a , dorrte Zwetschen und Mirabellen in Viertel- Achtel - und ganzen Zentnern zu haben } 8
23. Den hiesigen verehrten Kunstfreunden zeige ich hiermit ergebenff an, daß ich eine Wahl von 100 Origmalolgemalden zum Verkauf ausgestellt habe. Hierunter befinden sich Ä 1) David mit dem Haupte Goliaths, von Guido Reni. Unaussprechlich ist in Davids GeiiÄl die Verachtung gegen seinen überwundenen Feind ausgedrückt, und mit iimibeilreffhdieHM der Natur nachgebildet. 2) Kriedrich der Zweite, König von Preussen, mit seiner ganzenGeueah tat, ganz vortrefflich gemalt. Sie sind täglich in No. 871 in der ehemaligen Heynemannschen Häufung in der Langengahe eiuznfehen. Eintritt nach Belieben. ;
d' 3» Beziehung der frGern Anzeige meines wieder neu angefa^eueu^Mode/efchäfts betreffend, sehe mich veranlaßt, 'derselberi noch hiuzuzufügeu, daß mir nun auch dazu eine au - wartige, gründlich in diefem G-fchaft erfahrene Gehülfin angenommen habe, wodurch ich nun um so besser -n den Stand gesetzt, alle diejenigen, welche mich mit gütigen Aufträgen erfreu n wollen, aufs prompteste bedienen zu können. Christiane Graf,""
25. Eine schwarzseidene Schürze ist den 2. d. M- in der Mange vefto°ren worden"' Der Finder beliebe die Anzeige bei der Redaktion gegen ein Douceur zu thun °
26. Es hat sich ohngefahr vor 10 Tagen eine schwarze Katze, welche unter dem Halft einiae weiße Haare hat, verlaufen. Der Besitzer beliebe die Anzeige gegen ein Douceur bei der Re- Bastion zu machen.
27. Bei Endesunterzeichnetem sind alle Tage frische Zwieback, Zuckerbretzeln und rw^a-aem suchen zu haben. Auch empfehlt sich derselbe mit seinem Torfkommissionslager 1000 Stück m 6 fl., den er in beliebiger Quantität bis zu ^ Hundert verkauft. ;
Karl Nohl, Bäckermeister in der goldnen Sckivve
28. Es ist den 26. Nov., Abends nach 10 Uhr, eine junge Dogge, ein halb Jahr alt' eine Hündin, von der Kette entwendet worden. Dieselbe ist wolfstreifig, hat eine weiße Brulk und vier weisse Füsse. Wer Auskunft darüber bei der Redaktion geben kann, erhält e^n gutes Doncem 29. Bei Unterzeichnetem ist wieder feiner brabanter und braunschweiaer PöÄ vorzüglicher ^Gute um billigen Preis zu. haben. Auch empfiehlt sich derselbe mit eimr^Auswah" von feinem Kmderspielzeng, wie auch allen Arten Puppenköpfen, Hermen und Küssen aekwide' stuben, sehr fthon und modern gemacht, einer Auswahl von allen Waaren, wovon auf Verlan- sen das Verzeichuiß zur Einsicht gegeben wird. p
kvO
(Mit Beilage.)