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8. Ein gutes Deckbett, ein Wandschrank, eine Flinte, eine Flöte, ein Taschenkompast mit Sonnenuhr, eine messingene Gewürzlade und eine Goldwage sind zu verkaufen. Die Redaktion sagt wo.

9. Ausser allen Sorten Ordensband, ist auch dasjenige zu den am Geburtstage Sr. König- lichen Hoheit des Kurfürsten ausgechenten Medaillen zu haben, bei

I. Chr. Zimmer m an», Wittwe, wohnhaft neben der Mehlwage.

10. Meine Gesundheitsumstände hinderten mich bisher, die Liebhaber von meinem Rnnkeft rübenkassec gehörig zu versehen. Ich erfülle deswegen mein Versprechen, und mache hiermit bc; kaunt, daß solcher jetzt in beliebiger Quantität um den billigsten Preis jederzeit bei mir zu ha­ben ist. M a r i a n e M e tz.

11. Am verflossenen Freitag ist ein junger Kanarienvogel mit dunkler Haube und dunkeln Federn m den Flügeln fortgeflogen. Derjenige, welcher ihn aufgefangen hat, wird gebeten, ihn gegen eine angemessene Belohnung an den in der Redaktion zu erfragenden Eigenthümer jurnckzugeben.

12. Eine gut beschlagene Meßkiste ist beim Fabrikant Rück zu verkaufen.

13. Die angesuchte

letzte ZiehuristsVerlängerung

für die grosse Lotterie der 7 Güter, Zickau, W o l sch o w, Kogschitz, St r u n ka n , L i er die ritz, Przsta ni tz und Oberst« nka u in Böhmen, bei Balabene et Komp. in Prag, ist von Sr. kais. königl. Majestät «llergnädiast bewilligt, und

der 1. Okt. 1821

zum Ziehnngstage in Wien aiigcordnet worden.

Ausser dem Hauptgewinnst der oben erwähnten 7 Güter im aerichtlichen Schätzungswerthe von 887,457 fl. 13 * kr., welche dem Gewinner schnldenftei, nebst 20,000 fl.üm baaren Gelde übergeben werden, enthält diese Lotterie noch 4615 Geldgewinnsie von 50,0,00, 20,000, 10,000 u. f. W., im Ganzen 221,865 fl. W. W. '

Zur Bequemlichkeit der Herren Interessenten ist die Einrichtung getroffen, daß die Geldger winnste bei mir hier zu empfangen sind, und man daher nicht nöthig hat, sich erst deswegen direkt oder indirekt nach Wien zu wenden, insoferne jedoch nur, daß die genommenen Loofe aus meiner Kollekte sind, und so l ehe d a h e r a u f d e r Rebe »feite von mir eigeuhän- dig mit unter schrieben seyn müssen.

Loose hiervon sind zu 8 fl., nebst Plan gratis bei.Unterzeichneten zu haben.

Eine Ziehungsliste kostet in Folge der Auslage und des hohen Porto von Wien 36 kr., die auf Verlangen einem jeden zugesandt werden kann.

Briefe und Gelder werden portofrei erbeten. A. D. Fläsch, Hanptkollekteur, Allerheiligengasse B. No. 75 in Frankfurt a. M.

14. In vergangener Woche ist ein Regenschirm von grünem Tuch bei mir stehen geblieben- Der Eigenthümer kann solchen gegen die Einrückungsgebühr bei mir empfangen.

Großer.

15. Endesunterzeichneteffmacht hiermit bekannt, daß die Flötenuhr unfehlbar mit der ersten Klasse der 99sten Hanauer Landkassenlotterie ausgefpielt wird, und noch Lo^se zu haben sind. Auch kann jman beichemselben täglich die Uhr in Augenschein nehmen und spielen hören.

Sauerwei», wohnhaft an der Aepfelpumpe.

> (Mit Beilage.)