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futig an der Esplanade, gegen baare Bezahlung verkauft, und damit Montag den 26. dieses, Nachmittags um 2 Uhr, der Anfang gemacht, und die olgeuden Tage bis zur Beendigung da« Mit fortgefahren. Neuhanau den 12. Fedr. 1821. I oH. Daniel Dörr,

Verganthungsschreiber.

9- Montag den 26. d. M-, Morgens früh um 9 Uhr, wird bei Unterzeichnetem eine Ver« ganthung von verschiedenen Waaren, bestehend in Nauquinetrs, baumwollenen Zeugen, sei# denen Halstücher», nebst einer Partie brabäuter Nähgarne rc., und Nachmittags mit Manns« kleidern, Leibgeräthe, Bett- und Holzwerk, wobei sich ein guter Schreibtisch und Schreibpult befindet, öffentlich an den Meistbietenden gehalten werden.

Seb. Nickel, Hofgerichtsverganthungsschreiber.

10. Im verflossenen Herbst habe ich einem guten Freund , der mich mit seinem Besuch be« ehrte, dessen Namen ich jegt nicht mehr Miß, beim Nachhausegehen ein spanisch Rohr mit einem silbernen Knopf, geliehen, der mir solchen aber, wahrscheinlich aus Vergessenheit, bis« her nicht wieder zurückgegeden hat. In der Voraussetzung, daß ihm selbst eine Gefälligkeit durch diese Erinnerung geschiehet, ersuche rch dann um gütige Zurückgabe meines Eigen« thums. Der Burggraf hm,

' am Wilhelmsbad.

11. Einige Knaben oder Jünglinge, die das hiesige Gymnasium oder die Realschule besuchen wollen , werden in Kost und Logis gesucht. Von Wem? sagt die Redaktion.

12. Ein Haus in der Gartuergasse, bestehend in 6 Stuben, 3 Kammern, 3 Küchen, Boden unb gewölbten Keller, nebst einem Garten und Watleugeläude ist entweder zu verkaufen oder zu verpachte». Bei der Redaktion das Nähere.

13. 5 Wagen guter Dung sind zu verkaufen. In der Redaktion das Nähere.

14. Gerauer Sauerkraut ist zu verkaufen bei A- Grubener in der Spitalgasse vhnweit dem Gelnhäuserban.

15. Ein noch wenig gebrauchtes Ladenfenster, neuester Facon, ist um billigen Preis abzu« geben- Die Redaktion sagt bei Wem.

16. Ein Garten im Mühlloch, 1^ Morgen 16 Ruthen haltend, mit schönen Obstbäumen versehen, stehet zu verkaufen oder zu vermielhen. Das Nähere ist bei der Redaktion zu er­fragen.

17. Hiermit benachrichtige ich Jedermann, daß die diesjährige Tüchersammlung für die Heil« bronner Bleiche, ihren Anfang nimmt. Die erste Versendung geschieht Anfangs März und wird von 14 zu 14 Tagen bis Ende Juli damit fo tgefahren. Wegen der schönen Weiss« der Tücher und der pünktlichen Besorgung derselben, verspreche ich mir das Zutrauen meiner Freunde. Die Tücher können in meiner Wohnung bei Herrn Friedrich Fischbach an der fran, zösischen Allee abgegeben werden. Wilhelm ine Cotrell.

18. Bei Heinrich Seitz wohnhaft an der Kinzigbrückeist Heu und Grummet Wagen« und Zentnerweise zu verksüfen. Auch sind bei ihm Kartoffeln zu haben.

19. Be, Georg Philipp Müller am Main ist breischuhiges Eichen« und Tannenscheitholz zu haben.

20. Bei Unterzeichnetem sind sehr schöne, veredelte Aepfelstämmchen um billigen Preis zu haben. Konrad Dietzel.

(Mit Beilage.)