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fielen Kunde, daß meine werthen Bekannten das mir seither geschenkte Zutrauen, für welches ich herzlich danke, meinem genannten Sohn nicht entziehen werden. Hanau den 14. Sept. 1820. Löb David Löbeu sie rn, kurhessischer Oberhofagent.
Unter Beziehung auf vorstehende Anzeige, bestätige ich deren Inhalt, und bemerke$h; gleich, daß ich das von meinem Vater, unter der Fnma: „Lob David Löbensieru", übernommene Weingeschäft, nunmehr für meine eigene Rechnung fortführen, und möglichst bemüht seyn werde, durch reelle und billige Bedienung, mir das werthe Zutrauen aller hohen Gönner und geehrten Freunde, wie bisher, auch für die Zukunft zu erhalten. Hanau, den 14-Sept. 1820. David L ö b e n si c rn,
kurhessischer Hoffaktor.
10. In meinem Hanse ist nunmehr, in einem geräumigen anständigen Lokale, eine Anstalt zu Sch w e fe ld un st b äde ru eingerichtet^ Der Nutzen in mancherlei K anchciten eines solchen, von Dr. Gale's, dem Erfinder, bereits vor vier Jahren in einem eigenen Buche beschriebenen, Apparats ist durch die Schriften von de Carro, Stuften u. a., sowie von Dr. Gale's selbst hinreichend bekannt und verbreitet, auch bald tu den unternommenen Anstalten vieler Städte, wie selbst in unserer Nachbarschaft, zu Offcribach und Frankfurt, schon vor längerer Zeit bestätigt worden.
Weine Anstalt wird sich nicht blos durch die Zweckmässigkeit und Solidität des Apparats, sondern auch durch Aufmerksamkeit in Behandlung und Wege der Kranken, sowie durch ausgezeichnete Reinlichkeit und Bequemlichkeit empfehlen. Für männliche und weibliche Kranke besteht eine besondere Wartung.
Es ist begreiflich, daß Bäder der Art nicht bei jeder K> ankheitsform.passend sind., Es werden daher nur die zügelnsten, wo die Verordnung eines Arztes das Schwcftldnnsibad anwendbar findet. Zu blossen Versuchen ist mein Apparat nicht bestimmt. Auch tm Wiürer kann tr übrigens mit der nöthigen Vorsicht sehr gut benutzt werden. Rosenkranz,
Amtschirurgus.
11. Unterzeichnete empfiehlt sich in ihrer Kuusiwasche, wodurch alle Sorten wollene und türkische Shawls /seidene Stoffe, Tücher und Kleider, Creppe, levautineue, sammetne, in Silber und sonst gestickte Kleider, überhaupt alle mögliche Arten Waschwaareu^ nicht allem wieder wie neu gewaschen, sondern auch alle darin befindliche» Flecken herausgemacht werden. Sie verspricht prompte und billige Bedienung. Marga rcth e V ö l l er,
wohnhaft an der französ-Allee bei Hrn.Fischbach imDinterhause.Nro. 657.
12, Abtheilungshalbcr laden wir diejenigen hierdurch ein, weiche an die Verlassenschaft unseres verstorbenen Vaters und resp. Schwiegervaters,- des Bürgerkapitäns und Gasthalters Johann Franz.Heyl, Forderungen zu machen glauben, sich binnen tiev Wochen bei Unterzeichnetem zu melden. — Ebenfalls werden diejenigen erinnert, welchenochan die Masse Zahlungen zu machen haben, sich in obiger gleicher Frist mit uns zu verständigen ; widrigenfalls sind wir genöthigt, die Zurückbleibenden durch gerichtliche Hülfe dazu anhalten zu lassen. T^anau, den H- September 1820. . Johann Simon Heyl,
" und Namens seiner beiden Schwäger.
13. Den 1. Oktober 1820 können junge Leute an meinen Abendstunden von 6 bis 9 Uhr Theil nehmen. Sauer wein.
14. Verschiedene Sorten V und 7 breite niederländische Tücher und pfälzer Hanf sind in Nro- 119 in der Römergasse , um den Fabrikpreis zu verkaufen.
15. Ein Paar brave Wageupferde 'sind zu verkaufen, am Kanalthor Nro. 264.
(Mit Beilage-)