H a n a u e r
privilegirte Wochennachricht.
Im Verlage und zum Besten des Campeschen Waisenhauses in Hanau»
Donnerstag den 30. März 1820.
Cdiktalvorladung.
1. Zu Zilly, in Steyermark, ist, einer Benachrichtigung des dasigen Stadtraths zufolge, im Monat November v- I. ein Gerbergesell, Namens Peter Niest — wahrscheinlich Nieß — angeblich aus Hanau, ohne einen letzten Willen nachzulassen, gestorben. Es werden demnach dessen allenfalls im hiesigen Fürstenthum befindliche Nächste Anverwandte und Erben aufgeforr dert, ihre Ansprüche an seinen in ungefähr 150 fl. bestehenden Nachlaß bei kurfürstlicher Regie« rung binnen.6 Wochen unfehlbar anzuzeigen und »achuiweiseu. Hanau den 7. März 1820.
Wirfürstl. hessische Regierung daselbst.
Vorladungen der Gläubiger.
1. Nachdem von Amts lveoen nöthig befunden worden, das Vermögen des m^t Tod abgegaur genen U nerrhanens Ge >rg Fischer zu Rumpcnheim zu untersuchen, so we den alle diejenige, welche an dessen Nachlaffenschaft Forderungen zu machen berechtigt sind, hierdurch anfaefordert, s0iche Montag den 17. April d. I., Morgens9 Uhr, bei unterzeichneter Stelle bei Sr afe der Ausschliesluiig anzuzeigen, und rechtserforderlich zu begründen. Sign. Hanau am 10. März ^"20. Knrfürfll. Hessisches Histizamt Bücherthal.
Dehn Rotfelser.
Alle diejenige, welche an die Wittwe des verstorbenen Unterthanen Philipp Baumann zu Bruchköbel aus irgend einem Grunde Forderungen zu haben glauben, werden hierdurch vorge«