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23. Indem Unterzeichneter einem geehrten Publikum die Veränderung seiner Wohnung er, gebe,ist anzeigt, hat er auch die Ehre, dasselbe zu benachrichtigen, daß er neben seinem bis« her geführten Geschäft von verfertigten Garnituren, Hauben und Stickereien aller Art, auch weisse'Waaren, als Bercal, Cbakenet, glatten und gedupten Gas und Moll, gute und ord. Spitzen, auch Spitzencinsatz, engl- Barchent, Dbige und weisse Damen - und Herrentücher, Westenzeng, Perlemorknöpfe, Stick- und Nahbaumwolle, nebst andern dahin einschlagenden Waaren führe. Indem ich mich atzen Herrschaften und einem geehrten Publikum mit diesen Artikeln ergebenst empfehle, verspreche ich neben der prcmtesten Bedienung auch die billigsten Preise. Franz W i l b e l m i,
bei Herrn Goldarbeiter Holzapfel, gegenüber dem Zuckerhut.
24. Es hat jemand voriges Kühjahr einen schwarzen Sammethnt in einem Hause steten lassen. Da man ihn nun erst jetzt vermißt hat, so bittet man denjenigen, welcher Nachricht davon zu geben weiß, die Anzeige in der Redaktion gegen eine Erkenntlichkeit zu machen, wo die Eigemhümeiin zu erfragen ist.
25. Weingrüne gute leere Stückfässer sind zu ve- kaufen am Kanalrlatz in Nro 264.
26. Eine Partie leere Rum-und andere gutgehaltene Fässer sind ab-ugeben in.Nro. 216.
27. 4 z Morgen Wiesen, auf dem Bruch gelegen, sind zu verkaufen oder zu vermietyeu. In der Redaktion erfährt man das Nähere.
28. Ausser meiner schon bekannten Chokolade, sind nun auch verschiedene Sorten guten Tiber und feine Liqueurs , unter Versicherung der billigsten Preise zu haben, womit ich mich zum geneigten Zuspruch bestens empfehle. Joh. Heinrich Lindenbäuer.
29. Die Nachmittagsfeier des 18ten Oktobers, als allgemeines deutsches Volksfest, ist nach einer Berathung mehrerer hiesiger Einwohner auch für dieses Jahr eingclcilet worden, zu deren Theilnahme man hierdurch eilstadet und vorläufig nur bemerkt, daß die sich dazu eignenden Lieder, so wie die Angabe der nähern Einrichtung, gedruckt, von dem löten d. M. an, bei Hrn. Scharneck zu haben sind. Hanan den 7. Oktober 1817.
Der Verein zur Anordnung des Volksfestes am 18. Oktober 1817.
1. Bei dem Buchbinder F. Hop f ist in Kommission zu haben: Predigt über die Trennung und Wiedervereinigung der evangelischen Kirche, gehalten zu Nastätten bei dem ersten Göltest dienst der dort vereinigten evangelisch-christlichen Gemeine. Auf Schreibpapier 10 kr. auf Druckpapier 8 kr.
Todesanzeige.
Meinen auswärtigen und hiesigen Anverwandten mache ich hierdurch den Tod meiner Gattin, Elisabeth, geb. Vinzon, bekannt. Die Selige starb den 2ten d. M., nach einer 1» Wochen langen Krankheit, an einer gänzlichen Entkräftung, im 59ten Jahre ihres Lebens und im 17ten unserer Ehe, aus welcher 5 Kinder, 3 Söhne und 2 Töchter, an ihrem Grabe mit mir ten Verlust einer guten Gattin und sanften Mutter beweinen Nur die frohe Hoffnung eines Wiedersehens in jener Ewigkeit kann uns trösten. Zum gütigen Wohlwollen empfehle ich mich meinen Freunde» und Gönnern. Wilhelm K o n r a d Binder^
Schlossermeister.