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ches Hu-bie Eckbehaufting der Madame Schulz in Nro. 20d. am Neustädte? Markt verlegt habe, finde ich mich nun auch veranlaßt, um allen möglichen Irrungen vo"nbeügen, zu bemerken, daß obgleich jenes W Wro. 17. dieser Ausgabe unter der Firma C- Graf, geborne Brienne, angekündizre Modewaaiengefchäft, keine nachtheilige Wirkung auf mein Geschäft bei dem hiesigen Publikum haben wird, so könnte doch der Nachsatz, geborne Brienne, manche» irre leiten , und besonders bei: dem auswärtigen Publikum mißverstanden, und ich unter jener Firma, C- Graf, geb. Brienne, .von meinen auswärtigen Freunden gesucht werden, welches mir in mehreren Hinsichten sehr unangenehm seyn würde; rch wiederhole daher jene frühere Bekanntmachung, daß ich in der Behausung der Madame Schul; am Neustädte? Markt wohne, und daselbst mein Geschäft (welches mit jener Firma: C. Graf, geb. Brienne, inkgar keiner Verbindung steht) in allen Gaktnngeil Modewaaren, vor wie nach, unter der bekannten, unterzeichneten Firma, der nur allein Glauben beizumessen ist, fortführe. Das mir bisher von meinen Freunden geschenkte ^ntfanen werde ich durch prompte und reelle Behandlung zu verdienen und zu erhalten suchen. Mein wohl assortirtes immer mit den neuesten Fanons angefülltes Waarenlager und den damit verbundenen gefälligen soliden Geschmack werde ich, da man sich davon überzeugt haben wird , nicht weiter zu empfehlen, sondern nur um fernere-gütige Aufträge zu bitten nöthig haben.
Schließlich-bemerke ich noch , daß, da noch viele Rückstände aus meinem Geschäft von frühern Zeiten zu berichtigen sind, solche recht bald gefälligst an mich zu bezahlen. Hanau den 2ten Mai 1815.
Jea »nette Brienne.
7. . Allen Freunden und Gönnern, die mich bisher ihves geneigten Wohlwollens gewürdigt haben, so wie auch einem geehrten Publikum mache Hierdurch bekannt,, daß ich meine Wohnung verändert, und jetzt meine eigene Behausung in der Kreuzgasse, neben Frau Wittwe Fuschbach, bezogen habe. Ich empfehle mich mit meiner schon bekäuuten.Schlosierei-, so wie die in dieses Fach einschlagende Geschäfte zu. fernerer Wohlgewogenheit.
Joh. Peter Schlobohm, Schlossermeister.
8. Auf meine Bleiche werden . nun wieder rohe leinene Garne, Leinewand und Gebild zu bleichen angenommen.
Winckler, in Kesselstadt.
9. Unterzeichneter macht bekannt, daß: er . die der reformirten Präsenz Hanau auf hiesige TrinitatismW: zustehende freieWeinschanksgerechtigkeit oder ben sogenannten Schulkeger, Samstag den loten dieses Monats, Vormittags 10 Uhr, in der Altstädrer Kirchverwalterei- Wohnung an den Meistbietenden öffentlich versteigern werde, als wozu sich die hierzu Lusilra- gende gefällig einfindeu und des.Zuschlags versich halten können. Hanau den 1ten Mai 1815. W. F. H e i l m a u n.
10. Letzter» Freitag, den 12ten dieses, ist von Windecken bis auf den Kinzigheimer Hof ein blaßrother kattunener Arbeitsbeutel, worin 16 6. an Silbergeld, 4 einzelne Schlüssel, 1 Taschenmesser, und ein versiegelter nach Hanan gehöriger Brief verloren worden; der redliche Finder wird gebeten, das Sämmtliche in der Redaktion dieses Blattes gegen ein Doucenr.vou 3 fl. abzugeben.
11. Das Publikum wird hierdurch in Kenntniß gefetzt, daß der Preis des Nanheimer Salzes bei dem hiesigen herrschaftlichen Magazin von heute an auf 4 kr. per Pfund oder 13 fl. 52 kr. per Sack herunter gesetzt worden sey. Hanau den Iten Mai 1815.
Kurhessische Salzverwaltung,
S e i f f e r t.