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22. Alle Sotten Sommerkleider nebst ganz feinen Röcken und Hosen wie auch eine Uni­form sind um billige Preise bei mir zn, haben Heinrich Pfalz er.

23. Ein junger Mensch wünscht eine sehr gute Violine, da sie ihm auf seiner vorgenorm menen Reise zu beschwerlich ist, verlaufen zu können, in Nro. 903.

24- Guter Rheinlisch ist zu bekommen bei Gottfried Bein.

25. Recht gutes Bruchheu ist Viertel- und Zentnerweise zu verkaufen bei

Johannes D o m m e r.

26. 15 Zentner gutes Heu und 7 Lager fasse r von 23 bis 28 Ohm, sind zu verkaufen. Die Redaktion sagt wo.

27. Kopfzelleriepflanzen sind bei mir zu haben. J ä g er,

in des Hrn. Deines Garten vor der Kinzigdrücke.

28. Ein im 7ten Jahre stehendes Pferd, schwarz von Farbe, so zum Reiten und Fahren gebraucht werden kann, stehet zu verkaufen. Die Redaktion sagt wo.

29. Alle Farben Strickperken, die feinen das Paquet zu 8"fr., die ordinairen zu 5 kr. wie auch 50 bis 60 Malter Hornspähne sind zu haben bei Fri edrich Kr atsch.

30. Frühkohlrabenpssanzen sind zu haben bei H e r m a n n U l l o t h,

an der katholischen Kirche.

31. Eine kleine goldene Uhr nebst Gehänge, mit einer messingenen Kassel mit zwei Gläsern versehen, ist verwichenen Donnerstag unvorsichtiger Weise verloren worden. Der redliche Finder wird gebeten, dieselbe gegen ein angemessenes Douceur in der Redaktion dieses Blatts abzugeben.

S teckbv i e f.

Johannes Stetiger von Somborn, Rekrut deshochlöbl. Regiments Kurprinz, hat den 14ten l. M., Nachts halb 10 Uhr, nachdem er vorher dem Transportkommando entlaufen, daselbst einen böslichen Mord begangen, sofort sich auf stüchtigen Fuß gesetzt. Bei seiner Entweichung hat derselbe eine dnnkeblaue Jacke, lange weisse leinene Beinkleider, einen eckigen Huth mit einem gläsernen Stern getragen. Er ist 18 Jahr alt, groß gewachsen und überhaupt von gu­ter Bildung. Man ersucht alle obrigkeitliche Behörden, auf diesen Mörder genau zu invigili- ren, ihn im Betretungsfall zu arreliren, und ihn unter Erstattung aller Kosten anhero zu lie fern. Siguatum Hanau am 17. April 1815.

Kurhessisches Bataillons Kriegsgericht dasebst.

Friedrich von Ende, Marth,

Major. prov. Garnisonsauditenr-

' Beförderungen.

Der Oberstlieutenant Friedrich von Dörnberg ist zum Chef des Generalstabs des dermali- gen mobilen Armeekorps gnädigst ernannt und der Major Köhler von der Artilleriebrv gade, diesem Ecneralstaabe gnädigst beigegeben, sowie als Adjutanten dabei: der Major Lud­wig Will). von Dörnberg, der Major Müldner und der Premierlieutenant Gerland.

Bei dem Kommandeur cn Chef des mobilen Armeekorps ist der Volontair Christoph Hein­rich Wilhelm Steuber mit dem Karakter als Staabskapitäu gnädigst angestellt worden.

(Siehe Beilage.)