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Empfindungen des Deutschen
beim
Abschieds des Jahres 1 8 1 4.
Dankbar siehe» wie, und seh'n dich scheiden
L a n g c - se h n t e s Z a h r des g r c s se n Siegs!
Deinem Schcos entke mten Volke senden —
Und verrauschet ist der Sturm des Kriegs.
Düstres G anen weht um Deine Wege, .
Aber Helle leuchtet sielst Dein Sa.g!
Deine Wahrheit (hast den Zweifler Lüge, ^>
Der nichr glaubte, was uns Gott verbarg.
Freilich schwebte der Verheerung Flügel
Fnrchtba' drohend über Stadt nnd Land;
Uebc Millionen Todeshiigel
Reichten Völker sich die Bruderhand !
Endlich doch nach tausend bange» Sorgen —
Die nur Fü.stenzwiet acht uns gebar —
-^ 'N^w uns der Hoffnung qvldncr Morgen r Der^r ^m r:nlff ^- fnnft war.
Nicht mehr feilte über Deutschlands Ganeu ~
Herrschsucht schwingen ihren blut gen Stahl;
Eint-acht schuf uns holde F icdensaueu: Ihrem Bunde wich der Volker Qual.
Denn es hatte friedlich sich geschlungen
Für der Länder Heil ein schöner Kranz;
Hermann's Enkel mit dem Feind ge-ungen Unter Alexander, Friedrich, Franz!
Mit Gebet und Glauben griffen uns e Fürsten
Und die Schnaken nach dem heil gen Schwerd;
Und wir sahen unsre Helden dürsten
Nach dem Kampfe für Atrar und Herd;
Sähen sie des Ruhmes K änw^ wurden, D^e auf Leipzigs Felde » ewig blüh'rn
Feuersänieu konnte rs we r ve üudeu , Wie der Freiheit Zueudeu ums durchglüh'n.