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6. Für das Jahr <813 werde» von ICO fl. Drandsteuer Kapital 4 kr. erhoben, welches hier« durch zu Jedermanns Kenntniß gebracht wird. Hanau den 21. Nov. 1814,

Göbxl. Lag.

7. Mit Berichtigung der Erbschaftsangelegenheiten des verstorbenen Herrn Kammerraths von Wintzingerode beaufrragt, ersuche ich alle, welche etwa an denselben noch etwas zu fordern haben sollten, sich bei mir Dienstags den lüten Januar k. I., Vormittags 9 Pyr, in Person.oder durch Bevollmächtigte mit den Urkunden, wodurch sie ihre vermeintliche An­sprüche zu begründen gedenken, gefälligst einzuflnden und des Weiteren sich zu gewärtigen. Wer diese Aufforderung unbefolgt läßt, hat es sich übrigens selbst zuzu sich reiben, wenn seine- etwaige Forderung völlig unberücksichtigt bleibt. Hanau am 29tcn November 1814,

Der Negierungsrath F. Rieß.

8. Diejenigen hiesigen Einwohner, welche Martini - und Wiesenhaferzinse, Elch- nd Zeitpächt«, ständig Zehnt-und Hudgeld, Autoniterpacht und sonstige Gelder von 1814 und früheren Jahren in zahlen haben, werden hierdurch aufgeforders^ diese Gelder binnen 6 Tagen zu entrichleu,, Dibrigenfalls sie sich selbst beiznmessen haben, walln mit Zwangsmitteln gegen sie fürgeschritreu werden muß. Hanau den 21, Nov. 1814.

Kurfürstlich Renterei Bücherthals, Bode.

9. Endes Unterzeichnete verkaufen zu den billigsten Preisen alle Sorten Kattune, Callikots, Dergals, Camhri ; feingestreiften Tymiti, glatte und gestickte Gaze zu DawenMeider, Boy- bazin, schwarze glatte Merino, Sammet, Sammetvqnö; schwarze und farbige Herrnbinden, Shawls, grosse un^ kleine; feine englische Piques, Ripps, farbiges Westenzeug nach den neuesten Desseins; Finets, Haumwch'en Flanell, glatte und kroisirte Flanell; Flysi, Kinder­kleider, desgleichen Socken, Pulikdtstaschentncher; englisch« Cambri Tücher, C^nleurbin- den; olive, persische, rothe türkische und schwarze Eambri Shawls; seine gefütterte Hand­schuh, Amadis blaue, kurze und lange Pasuadenhandschuhe, Winrerschuye, nnv sonst mehrere in dieses Fach einschlagende Artikeln. Me tz auf dem Neustädter Markt.

10. Bei dem treulichen Verkauf der Bücher der vcrstorbxneu Demoiselle Jassoy, hat Unter­zeichneter die neue Uebersetzung von Gil - Blas von Santillana, eine Origuralausgabe in sechs Bänden meistbietend erstanden; es hat sich jedoch dabei der Mangel des ersten und Seiten Theils entdeckt. — Da es nun sehr wahrscheinlich ist, daß diese beiden in einen and zusammengefügten Theile von der porigen Eigenthnmerin an Jemanden verliehen wor­den sind; so bittet der neue Erwerber den dermaligen ihm unbekannten Besitzer um gefällige Zurückgabe, mit dem Erbieten zur Abtretung des ganzen Werkes, falls dieses die Vervostr ständigung erleichtern sollte. M o tz , Hofgerichtsbirelror.

11. Aechter alter Cognac, und Docht für Bussche Lampen bei

Wilhelm Forsche

12. Batavia Arrak und Jamaika Rum in den besten Qualitäten, ist zu haben bei

Karl Theobald,

13. Bei Andreas Renl in der Altstadt hinter der ref. Kirche sind gute Kastanien und ein Krauthobel mit 6 Messern, wie auch dreiöhmige stark von Holz in Eisen gebundene Fässer zu verkaufen.

14. Endesunterzeichneter macht einem perehrungswürdigen und handelnden Publikum erge- Henst bekannt, daß bei ihm stets alle Sorten Papier, als: Makulatur, Packpapier, (dabei vrd. Packmedian das Ries 2 fl. 48 kr.) Fensterpapier; blau, mittelfein und fein Konzept; Wittelfein und sein Kanzlei; kleine und grosse Briefpapiere, (die sich besonders sehr gut