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wollonen Waaren und andern verweslichen Mobilien, bei welchen der Vorschuß nach' der £qw bardscrdünng Nur auf 6 Monate geschiehet, keine weitere Umschreibung statt findet.

Hauan den 50. August 1814. Kurfürstl. Leihbankodirektion daselbst.

4. Alle diejenigen, welche Bücher aus meiner Lesebibliothek in Händen haben, werden höflichst ersucht, selbige an mich abzugeben; es soll keine Lesegebühr in Anregung gebracht werden. I. G. Scharne ch.

5. Bei Andreas Reul in der Altstadt hinter der reformirten Kirche sind eingemachte Salz- kukümmern zu haben. Er bittet um geneigten Zuspruch.

6. Montag den 5ten September, Vormittags 9 Uhr, fett in des verstorbenen Herrn Rath Lavater Behausung eine freiwillige Verganthung von Zinn , Kupfer, Spiegeln, Leinengerärh, 2Sophas mit 12 Stühlen, Kleider- und andern Schränken, Kommoden, Tischen und Stüh­len, nebst sonstigen Küchen- und Hausgeräthschaftcu, öffentlich an den Meistbietenden gegen gleich baare Bezahlung gehalten und damit Nachmittags fortgefahren werden.

7. Die von dem verstorbenen Büchsenmacher Kitzler hinterlassenen Mobilien und Hausrath, wie auch Werkzeug, bestehend in Schi aubstöckeu, Feilen, Hämmern rc., sollen in des Ver­lebten Behaus'ng dahier ohnweit dem Birnbaum, Freitag den 2ten September, Nachmittags um 2 Uhr, öffentlich an den Meistbietenden gegen gleich baare Bezahlung verkauft werden. Neuhanan den 29cen'August 1814. Jo h. Daniel Dörr,

Verganthungsschreiber.

8. Alle Sorten englische rohe Baumwolle, so wie auch alle Gattuugeu englische Strick- und Stickbaumwolle, aus erster Hand bezogen, sind zu den billigsten Preisen zu haben bei

Karl S ch r o e t e r , wohnhaft bei Herrn Günther in der NürrHergerstrase neben der Weltkugel-.

9. Ob es sich zwar von selbst verstehet, daß niemand eine mir schuldige Zahlfln^' mi ie- mand anders ohne meine Weisung leisten kann, ohne sich dem Nachtheil einer doppelten Zah­lung auszusetzen, so wollte ich doch, um Irrung vorzubeugen, der Anzeige, welche ich um term 9ten dieses in Nro. 35 und 34 dieses Blatts zur Publizität gebracht habe, noch bei- zufügen: daß ich keine Zahlung, die mein Geschäft betrifft, für gültig ««erkennen werde, welche in meiner vorhinnigen Wohnung und also nicht direkte an mich gemacht werden sollte.

Hanau den 23ten August 1814. Jean nette Brientle.

10. In der ehemaligen Augustinscheu Behausung am Paradeplatz ist der obere Stock mit oder ohne Meubeln zu vermiethen, auch kaun die Kost dabei gegeben werden. Ferner speise ich im Hause und ausser demselben, mnd verspreche gute Bedienung, mit der Versicherung, daß keiner unzufrieden von mir weggehen wird. Mein Hebammengeschäft wird nicht dabei vernachlässigt werden, und werde das mir geschenkte Zutrauen ferner zu erhalten suchen.

E. Witzenrath, Hebamme.

11. Aechter holländischer Taback von der Fabrike von Henr. Wiens et Komp. ist bei Un­terzeichnetem zu haben, von 44 kr. bis zu 2 fl. 8 kr. das Pfund. Glänz er.

12. Weingrüne Stückfässer und ein Regenfaß, sind billig zu verkaufen.

13. Allen meinen hiesigen und auswärtigen Freunden zeige ich hiermit ergebenst an, daß ich Montags als den 5ten k. M., meine Gast- und Weinwirthschaft eröffne; ich cmrfehle mich zu geneigtem Zuspruch und versichere die billigste Behandlung. Zugleich empfehle mich einem hiesigen und ausländischen Publikum in allen Sorten Rhein- und f anzösifcheu Weinen in Ohm und Bouteillen. Hanau den 30ten August 1814. Martin Simon,

Gasthalter zum Hessischen Hof dahier.