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18. Eine Strohbank mit einer Gabel, ein Stampftrog, 7 Schuh lang, suchen« Keltern zu gebrauchen, beide wenig gebraucht, ein Butterfaß, nebst einer halben Ohm eingemachten grünen Bohnen, welche gebrüht sind, sind aus der Hand zu verkaufen.

19. Ein goldner Ohrring ist entweder am Wilhelmsbad oder auf dem Weg nach der Stadt am 2ten Ofterfeiertag verloren worden. Der redliche Finder wird ersucht, solchen gegen ein an­gemessenes Donceur an den in der Redaktion zu erfragenden Eigenthümer abzugeben.

20. Am verflossenen zweiten Osterrage verlor ein Kind ein zimmetbraunes mit roth und grü- ucr Borde umgebenes mit den Buchstaben C. B. G. gezeichnetes Halstuch in der deutschen Allee. Den redlichen Finder ersucht man, solches gegen ein gutes Donceur an den Ausgeber dieses abzugeben.

21. Jeden Sonntag von nun an ist table erböte und Tanzmusik allhier anzutreffen; es wer­den auch für geschlossene Gesellschaften zu jeder Zeit Bestellungen angenommen, und sowohl was Tafel als Getränke betrift, aufs Beste ausgeführt werden. Wilhelmsbad den 29. März

4814. Wittwe Schwel kard.

22. Am Samstag den 9ten dieses Monats, Vormittags 10 Uhr, ist vom Mühlthor bis in die Rosengasse eine silberne Uhr mit einem schildkrotenem Gehaus verloren worden. Der red­liche Finder beliebe solche gegen ein Douceur an den bei der Redaktion zu erfragenden Eigen­thümer abzugeben.

23. Es ist ein grosser ovaler eichener Tisch und 2 Mehlkasten, der eine 7 Schuh lang 4 dito hoch und 51(4 breit, der andere 5 Schuh lang 21(2 bito hoch und 2 3(4 breit aus der Hand zu verkaufen. Ausgeber dieses sagt wo.

24. Am zweiten Feiertag , Mittags, ist in der reformirten Kirche wahrend der Predigt ein runder Hut, um welchen eine KorM mit zwei Quästchen gebunden sind, abhanden gekommen. Man bittet den Inhaber, solchen bei Unterzeichnetem gegen ein Donceur gefälligst abzugeben.

Sigmund Kurz am golvenen Herz.

25. Roggeukleie, die Simmer a 52 kr. und Schwarzmehl, die Simmer a 1 fl. 12 fr. ist ' zu haben bei Gergone, in der Neustädter Hofpitalgasse neben der grünen Linde.

26. Ich wohne voll heute an in der Frankfurterstrasse im französischen Waisenhaus. Hanau den 5. April 1614. Der Hofgcrichtsadvokat Carl.

28. Eine Parchie Hammelsdung ist zu verkaufen bei dem Metzgermeister Peter Albert.

Todesanzeigen.

1. Unterm Ren dieses, Morgens 1 Uhr, starb unser geliebter Sohn und Bruder, Jean Martin Maguinet an den Folgen einer Lungenentzündung in einem Alter von 52 Jahren. Wir machen diesen für uns schmerzhaften Verlust unfen Verwandten hiermit bekannt, und indem wir uns alle Beileidsbezeugungen verbitten, cm-fehlen wir uns deren fernern Gewogenheit. Hanau den 11. April 1814. Jean Maguinet, Vater des Verstorbenen.

J. Marg. Hey, geb. Maguinet, dessen Schwester.

P. Jakob Maguinet,,

I. George Maguinet, l

2. Anstatt des gewöhnlichen Leidanfagens mache ich meinen Freunden und Verwandten hierdurch den Tod meines Mannes bekannt. E. starb an den Folgen einer Lungenentzündung in dem 67ten Jahre seines Lebens. Meine Geschäfte werden ach wie vor, durch meinen Vetter, der schon 14 Jahre dieselbe geführt hat, in meinem Hause fe tgetriebeu. Indem ich zu jeder Zeit die billigste Bedingnisse verspreche, empfehle ich mich und meine 5 Kinder in Dero ferneren Freundschaft und Gewogenheit. WnrMen «m April 1614. Sara Bach, geb. Eberhardt..