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15. Durch die gütigen und wohlthätigen Beiträge zu der Suppenanstalt für unbemittelke Kranke sind bis daher 1612 fl. 46 kr. eingekommen und dafür 15063 Portionen Suppe und 6515 Portionen Wein ansgerheilt worden.

Um diese Anstalt nun ferner fortsetzen zu können, sehen wir uns genöthigt, die Wohl- thätigkeit der hiesigen Einwohner aufs neue in Anspruch zu nehmen, und dieses um so mehr, weil nach dem Urtheile der Herren Aerzte und unserer eigenen Ueberzeugung es sowohl für den Einzelnen, wie auch für das Ganze, von den nachtheiligsten Folgen seyn würde, wenn solche plötzlich eingehen sollte. Hanan den 22ten März 1814.

Carl. Pfeiffer. Deines, v. M o tz. Groß. L a v a t e r.

16. Vor einiger Zeit sind zwei silberne Löffel, A. M. H. gezeichnet, entwendet worden. Sollten dieselben jemand zum Verkauf angeboteü, oder schoss gekauft worden seyn, so bittet man, die Anzeige davon in der Nachrichtsexpedition zu machen, wo man mit dem größten Dank alle Kosten erstatten wird.

17. Da meine Pachtzeit der Hellerbrücke mit Ende März d. J. zu Ende gehet, so ersuche ich diejenigen, welche Forderungen an mich zu machen haben, sich bald bei mir zn melden, sodann ersuche ich diejenigen, welche an mich zu zahlen haben, höflichst um baldige Entrich­tung. P. B r e i t w i e s e r.

18. Ein neues Braugeschirr, mit dem nöthigen Zngehör, worunter der Kessel 14 Ohm hält, mit Maaschbutte lind Gährtrog, der Grösse des Kessels angemessen, siehet in Vilbel im gölte nen Engel zu verkaufen und täglich zu besehen.

19. Auf meine gut eingerichtete Grasbleiche, nehme ich Leinentuch und Garn zu bleichen an. / Wiuckler, in Kesselstqdt.

20. Es ist ein Leihzettel gefunden worden, wer sich hinlänglich dazu zu legitimeren weiß, kann solchen gegen Entrichtung der Einrückungskosten in Nro. 4'25 am Steinheimerthor i» Empfang nehmen.

21. Jeden S> ilntag von NNN an ist table d’höte und Tanzmusik allhi'er anzutreffen; es wer- den auch für geschlossene Gesellschaften zu jeder Zeit Bestellungen angenommen, und sowohl was Tafel als Getränke betrift, aufs Beste ausgeführt werden. Wilhelmsbad den 29. März 1814. Wittwe Schweikard.

22. Rene holländische Häringe, gewässerte und trockene Stockfische und Sardellen sind jeder­zeit frisch zu haben bei Ludwig Hansen.

23. Alle diejenigen, die eine rechtmäßige schriftliche Federung an unsere verstorbene Mutter, der nachgelassenen Wittwe des Sattlermeisters Zenner haben, belieben solche in 10 Tagen von heutigen Datum an in der Verstorbenen Behausm-a anzugeben, indem nach Verlauf dieser Frist nichts mehr angenommen wird. Hanau am 51. Mär/1614.

Der Hinterlassenen 3 Söhne.

G. Zenner. W. Zenner. F. Zenner.

24. Unterzeichneter empfiehlt sich in Lakirung der Meubeln, Oelvergoldung, auch Oelr und Leimfarbebroncirung, so wie in aller in die Malerei einschlagende Zimmerarbeit. Diejeni­gen, so ihn mit ihrem Zutrauen beehren werden, wird er billig und zur Zufriedenheit bedienen.

M o r b a, Maler und Lakirer in NenhanZü.

25. Roggcnkleie,. die Simmer a 52 kr. und Schwarzmehl, die Sinimer a 1 fl. 12 kr. ist zu haben bei Gergone, in der Neustädter Hospitalgasse neben der grünen Linde.

26. Ein lediger Mensch wünscht in der Gegend der Hospitalgasse ein kleines Logis mit Meubeln zu miethen. Das Nähere ist in Nro, 240 der Hospitalgasse gleicher Erde zu erfragen.