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Kapital, welches gesucht wird.
Eine Gemeinde im Amt Windecken sucht ein Kapital von 500 si, gegen doppelten Einsatz, .sufzunchmen. Man wende sich um nähere Auskunft an Ausgeber dieses.
Bekanntmachung von verschiedenen Sachen.
j. Nachdem jum öffentlichen Verkauf der bei der Hiesigen Leihbank versetzten und verfallenen Pfänder, terminus auf dpn 9. Mai und folgende Tage anberaumt worden; so wird solches und hiermit zugleich weiter bekannt gemacht, daß alle von dem 1. März 1813 an, bis zum 31, August 1813 eingelegten Pfänder, längstens bis zum 4. Mai, weil alsdann die Ban- kobücher geschlossen werden, entweder au8getont oder umgeschrieben werden müssen, oder ohn- fehlbar mit zur Verganthung gezogen werden, wobei dann noch ferner ohnverhalten bleibt, daß bei Kleidern, wollenen Waaren und andern verweslichen Mobilien, bei welchen der Vorschuß nach der Lombardsordnung nur auf 6 Monate geschiehet, keine weitere > Umschreibung statt findet. Hanau den 16. Februar 1814, Kurhessische Leihbankodirektion daselbst.
2- In des verstorbenen Bierbrauermeisters Mäthcrs Behausung, unweit dem Steinheimer- thor, sollen die zu dessen Nachlaß gehörige Effekten, Zinn, Kupfer, Messing, Eisen-, Blech-, Bett-, Glas und Holzwerk, Leinewand, desgleichen Handwerksgeräthschaften, auch circa 14 Malter Kartoffeln, Montag den 7ten März öffentlich an den Meistbiethenden gegen baare Bezahlung verkauft und damit des Nachmittags um 2 Uhr der Anfang gemacht werden.
Neuhanau den 28ten Febr. 1814- Johann Daniel Dörr,
_— Verganthunasschreiber.
—Z^JH-Hu^e voterrv zu Anfang-Ort. vt ,5. allgemein bekannt machen lassen, daß Adain-Schreck PVN Neudorf, welcher als Militairbote Gelder und Briefe an das Großherz. Frankst. Kamin- nent nach Glogau besorgt hat, wieder zurückgekehrt sey, die mitgegebenen Briefe zwar verbrennt, das Geld aber zurückgebracht und bei dem Herrn Polizeidirektor deponirt habe. Alle Einwohner, welche demselben Gelder mitgegeben hatten, sind daher aufgefordert worden, die Summe und die Geldsorten anzugeben, damit man denselben zu ihrem Eigenthum wieder verhelfen könne. Verschiedene haben sich bereits gemeldet und sind mit ihren Forderungen ausgeschrieben. Da es jedoch ungewiß ist, ob alle Reklamationen beendigt sind, und keine Forderungen mehr nachkommen werden; so sehe ich mich durch einen hohen Beschluß des hohen Generalgouverne- mentsraths vom 7ten Januar veranlaßt, alle diejenigen, welche dem gedachten Schreck Gelder mitgegeben, und dieses noch nicht angegeben haben, nochmals und peremtorisch aufzufordern, längstens bis zum 20ten März d. I., als den letzten unerstrecklichen Termin, ihre Forderung bei der hiesigen Polizeidirektion einzureichen oder anzugeben. Bis dahin wird nach der Weisung des hohen Gouvernementsraths mit allen Zahlungen eingehalten.
Aschaffenburg den 16ten Febr. 1814-
Der Prafekt, Der Generalsekretsir,
Will. F r e i h e r r v 0 n S t r a u ß-
4. Dienstag den 3ten d. M., Vormittags um 9 Uhr, sollen in dem goldenen Brunnen hiesiger Altstadt die von dem verstorbenen Althanauer Bürger und Vierbrauermeister Wilhelm Leipold ■ unb dessen gleichfalls verlebten Ehefrau nachgelassene Mobilien und Effekten, bestehend in Zinn, Kupfer, Messing, Eisen, Blech.-, Glas-, Stein - und Holzwerk, Manns- und Frauenskleidern, Leinengeräth und Bettwerk, einem Rest Welschkorn und Hopfen , ungefähr 1Z bis 20 Ctnr. Heu, sodann einer Anzahl in Eisen und Holz gebundener noch gut konditivnirter Bierfässer, einem noch