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Beilage zum 7ten Stück.
12. Wer Lust hat, Stammreiswellenhol; in der Fasanerie zn machen, der melde sich bei dem Fasanenweister Diersch dahier. Fasanerie den 2. Februar 1814*
13. Aus erhaltenem Auftrage der Hochfürstlichen Thurn und Toxischen Oberpostamtsdierek- tisn zu Frankfurt benachrichtiget man andurch daS' Publikum, daß, zur Beschleunigung der Korrespondenz nach und von Cassel, die Verfügung getroffen worden ist, daß, vom 15. Febr. an, täglich die Post von Cassel über Frankfurt Mittags um 12 Uhr dahier ein trifft, und Nachmittags um 2 Uhr von hier dahin abgehet: dahingegen aber die zeither Morgens um 9 Uhr täglich besonders nach Frankfurt gegangene von diesem Tage an aufhört.
Hanau den 12. Febr. 1814- Hochfürstlich Thurn und
Tarisches Postamt-
1h. Ein aus Buchsbaumholz verfertigter zweischuhigsr Maasstaab, der sich einmal zusammenlegen läßt, mit einem messingenem Schieber und verschiedenen zu besonderem Gebrauch bestimmten Abtheilungen versehen, ist abhanden gekommen. Der redliche Finder wird gebeten r dieselben gegen ein angemessenes Douceur in der Nachrichtserpedition abzugeben.
15. Vor ohngefähr 12 bis 14 Tagen sind mir, wahrscheinlich von Jemanden, der die HauS- gelegenheit kennt, aus einem Zimmer im untern Stock der Porzellainfabrik 10 Stück noch wenig gebrauchte seidene ächte ostindische Taschentücher, roth mit gelben Blumen und schwarzem Rand Mir^eiberr-Guirlanden, entwendet worden. Wer mir sie wieder bringt, erhält ohne weitere Nachfrage, unter Derschweigung seines Namens, 1 Karolin, und die nämliche Summe verspreche ich demjenigen, der mir den Dieb nachzuweisen, und mir dadurch zu dem Besitz des Entwendeten zu verhelfen weiß. Hanau den 15. Februar 1814.
Wilhelm GaNslandt.
16. In einer hiesigen honnetten Familie können Mädchen von guter Herkunft, von 5 Jahren bis zu einem beliebigen Alter unter billigen Bedingungen Kost, Wohnung, Waschen und Unterricht in weiblichen Arbeiten erhalten. Wo? sagt die Wochenblattsexpedition.
17. Bei Unterzeichnetem sind frische Süßbickinge um billigen Preis zu haben.
; Johann Peter S chneider in der Nürnbergerstrasse-
18. Holländische Umfinge a 5 fl. das Hundert, das Stück a 4 kr. bei Glänzer.
19. 12 bis 18 Stück schöne Basische Lampen sind billig zu haben bei Wilhelm Forsch.
20. Es hat jemand, vielleicht schon vor einigen Jahren, folgende Klavier - und Sing Musik einzeln verliehen: 1) Ouvertüre aus Don Juan, zu 2 Komödien geschrieben. 2) Ein Heft mit Liedern von Grosheim, gestochen. 3) Eine geschriebene Liedersammlung, darunter meft rere von Hurten und Zumsteeg, von Letzterm z. B. Das Lied : „Wo weilet die Seele ic." von Ersterm: „Ein steter Kampf ist unser Leben rc." — Der Eigenthümer erinnert sich nicht, an welche Freunde er die Musikaiien abgegeben, und hoffet daher, daß man eö nicht unrichtig deuten wird, wenn er auf diesem Wege um gefällige Zurücksendung bittet, sofern die bemerkten Stücke nicht weiter gebraucht werden sollten. An der Sammlung Nro. Z. ist ihm vorzüglich gelegen.
21. Künftigen Samstag, den 20. d. M. fährt Unterzeichneter mit seinem Schiffe zum Markte nach Aschaffenburg. Diejenigen Handelsleute, welche gesonnen sind mitzufahren, belieben sich vorher bei ihm zu melden.
_ Gottfried Bein jun.
den Truppen, welche im Monat Januar hier einguartiert waren, kommen 100 halber, ober 50 Mann mit ganzer Kost auf Einen Im Ansatz.
>?anau den 14. Februar I8I4. Die Einquartierungskommission.