5. Endesunterzeichneter empfiehlt sich mit seinen sehr schönen Nürnberger Kinderspielsachen wie auch gekleideten und ungekleideten Puppen, desgleichen auch Handen und Füssen.
W. G u g e i, ,
in der Sterngasse.
6. Alle Sorten Kleiber find bei mir um billige Preise zu finden.
Heinrich Pfältzer, Schneidermeister, wohnet an der französischen Allee.
7. Bei Andreas Reul in der Altstadt hinter der reformirrfn Kirche, ist wieder Gerauer Sauerk-raut zu haben; er bittet um geneigten Zuspruch
8. Ich warne Jeden, nichts auf meinen Namen zu lei. en, indem ich für gar nichts hafte.
A. H. Maeh l e r.
9- Sonnabend den löten dieses Monats, Nachmittags um 2 Uhr, sollen im ref. Schulhof in meiner Wohnung 24 — 25 Morgen Kesselstädter zehemfreies Guth, worunter 2 Morgen Wiesen sind, auf 6 Jahre an den Meistbietenden verpachtet, und die Pachtkontrakte denen Pacht- liebhabern in gedachtem Termin eröffnet werden. Hanau am 6ten Decbr. 1813.
Dome l.
10. Alle diejenigen, welche für das Jahr 1813 mit der Entrichtung an.Land- und Nahrung-- steuer noch im Rückstände find, werden hierdurch erinnert, selbige auf das Baldigste bei Vermeidung eignen Nachtheils zu bezahlen. Hoffmann.
11- Denen bisherigen gütigen Einsendern von Scharpie zum Gebrauch fürs Lazareth danken wir verbindlichst, da jedoch der Bedarf groß, so ersuchen wir um baldige fernere Beiträge.
Hanau den 13ten December 1813-
Der Verwaltungsrath des Militairhospitals.
12- Karten der Wetterau und Plane von Hanau sind jederzeit zu haben bei der Wittib beS Kupferstechers Müller, wohnhaft bei Herrn Schwerdtfeger Schmidt in der Kreuzgasse.
1Z. Den 29ten Novemb. ist in meinem Garten eine Kommode erbrochen und daraus entwendet worden: ein Kästchen mit Spitzen, noch appart eine Spitze an ein weisses Band gesetzt zurGar- nirung dienend; ein Nesseltuchkleid mit gestickten und ausgenäheten Blumen, Z- Piguedecken , 2 Arbeitsbeutel, der eine von Balistmouselin mit einem Körbchen von Baumwollen mst-Dersen-gv- strickt, der anddre ebenfalls von Balistmouselin, .weiß«gestickt, es sind 4. Blätter oben spitz, wovon sich 2 einlegen, ein schwarz Peunethalstuch, ein weiß gesticktes, mehrere von Linon, eine grosse viereckige schwarze seidene Swals, eine ditto kleinere, eine gasene Haube, auch sind mir von 2 Spitzenkissen die angefangenen Spitzen mit den Nadeln und Pergamenten abgemacht und mitgenommen worden; ferner ein Arbeitstischchen von nußbaumen Holz auf 4 eingebogenen Füssen, zwischen denen unten auch ein Brett ist auch gehören 2 Schubladen dazu, diese habe ich aber und ein blau Attlasnähkißchen. Wem etwas davon zu kaufen gebracht worden ist, oder mir sonst Nachricht geben kann, dem will ich gerne das Geld wieder geben, seinen Namen verschweigen, auch erkenntlich seyn. ' .'s"
MarieN 0 lhac.
I4. Die Veränderung meiner Lehranstalt mache ich besonders in dieser Hinsicht bekannt, daß ich mich nun entschlossen habe, dem schon öftren Wunsch meiner Fpeunde zu entsvrechen, auch Kinder beiderlei Geschlechts zugleich zur Verköstigung nebst Erziehung und Unterricht anzuneh- men; auch daß die Mädchen zugleich im Stricken unterrichtet werden. Uebrigens bleiben die schon bekannten Lektionen unverändert, alle Tage von 8 Uhr Morgens bis 6 Ühr Abends, ausgenommen Mittwochs und Samstags Nachmittags. Auch wünschte ich, daß noch einige erwachsene Personen an dem Unterricht im Rechnen und Schreiben von 8 bis 9 Uhr Abends Theil nehmen. Mein feit 14 Jahren bekannter Fleiß und die Billigkeit werden meine Gönner befriedigen.
J. Mü nch, hinter dem Neustädter Rathhaus wohnhaft.
15. Bei Wilhelm Reul in der Neustadt dem Weinberg gegenüber sind jederzeit Kronenberger Kastanien zu haben.