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Todes * Anzeigen.

1. Mit blutendem Herzen muß ich alle meine Freunde und Bekannte hiermit benachrich- tigen, daß es dem Allerhöchsten gefallen hat, meinen jüngsten Sohn, Ernst Karl Friedrich Merz, Pfarrer zu Bruchköbel und Niederissigheim, am 20ten d. M. durch den Tod zu sich in seine himmlische Herrlichkeit aufzunehmen, nachdem er sein Alter nur auf 37 Jahre 9 Monate und 2 Tage gebracht hatte. Er kam den Sonntag vorher in seiner Noth zu mir hierher geflüch­tet, und starb so wenige Tage hernach wider alles mein Vermuthen. Ich verbitte mir alle Beileidsbezeugungen, weil ich versichert bin, daß alle gutdenkende Menschen, die mich kennen, und besonders alle wohldsnkenden Mitglieder meiner Gemeinde, bei welcher ich nun das 60te Dienstjahr in meinem Amte angetreten habe, mich und die Meinigen, besonders auch die hinter­lassene trostlose Wittwe mit ihren Kindern, in gütigem Andenken erhalten, und für uns zu Gott beten werden, daß er unser gnädiger Tröster und Beistand Weihen wolle.

Merz, Superintendent.

2. Am Men dieses Monats, Morgens nach Z Uhr, entschlief sanft zu einem besseren Leben unser Sohn Wilhelm, nach einem Krankeniager von 9 Tagen, im 23ten Jahre seines Lebens. Wir machen diesen für uns äusserst schmerzhaften Verlust allen unsern Verwandten und Freun­den statt des sonst gewöhnlichen Leidansagenö hierdurch unter Verbittung der Beileidsbezeugun­gen bekannt. Hanau den LZten November 1813.

Des Verblichenen hinterlassene Eltern. Heinrich Rumpf.

MariaRumpf, geb. Walter.

5. Am Zoten dieses Monats, Morgens um halb 10 Uhr, starb meine gute Gattin Henriette Judith, geborne Gerhard, nach einem 12tägigen Krankenlager im 44ten Jahre ihres sehr thätigen Lebens und im L4ten unserer glücklichen Ehe. Diesen für mich und meine Kinder äusserst fchmcrzlichen Verlust, mache ich allen meinen Verwandten und Freunden statt des ge- -.-jmfrnii.ifa^ bekannt. MMU

B a l t h a s a r W 1 f s e n b a ch.

4. Am 21ten, Abends 7 Uhr, warb mir meine gute Ehefrau Henriette Elisabeth, ge­borne Hoffmann, durch eine Nervenkrankheit entrissen. Keinen Schmerz vermag keine Sprache zu schildern, daher bitte ich, ihn durch Beileidsbezeugungen nicht zu vergrössern. In­dem ich dieses sämmtlichen Verwandten und Freunden anzeige, empfehle ich mich Ihrer Freund­schaft und Hochachtung. Hanau am 24- Rov. 1313.

Johann S krn o n H ep l.

Getaufte vom i6ten bis den 23ten November.

In der ev. luth. Gem. 1) Johann Mathias Friedrich, Johann Nikolaus Hung, Bürgers und BrierbrauermeisterS in Frankfurt, S. 2) Margarethe, Heinrich Konrad Kleinböhl, Bürgers und Metzgermeisters in der Neustadt, T.

Beerdigte vom löten bis den 23ten November.

In der ev. ref. Gem. 1) Johanne Elisabeth Jakobine, weil. Johann Konrad Robe, gewe­senen Bürgers und Drehermeisters in der Neustadt, nachgel. ehel. Tochter, alt 30 J. 2) Henriette, Heinrich Düringer, Bürgers und Schneidermeisters in der Neustadt, D, alt 20 T. 3) Katharine, Härtung Braun, Bürgers und Kaffamachers in der Neustadt, Ehefrau, geb. Buß, alt 53 J. 12 W. 4) Jphann Daniel Heuß, Bürger und Sammetmacher in der