z. In Gemäsheit Auftrags großherzoglichen Departementsgerichts, sollen künftigen Freitag den toten 0; M , Nachmittags um 2 Uhr, in ver Behausung des Gärtners Schmidt, ohnweitdem golDnen Hammer Die zu Dem Nachlaß des Kammerdieners Hurlekö Wittwe, gehörige Effekten, bestehend in Zinn, Eisenwerk, Leinengekärh, Frauenskleidern, Bett- und Holzwerk rc. öffentlich an den Meistbietenden gegen baare Zahlung verkauft werden.
Signatum Hanau den aten September 1813.
Departementsgerichts Sekretariat.
4. Das Publikum wird hiermit benachrichtiget, daß das Bureau der Einregistrirung und des Stempels dermalen auf dem Neustädter Markt, im Hause des Herrn Almeroth, zum Paradies genannt, ist. Der Receveur, Kees.
5. Die Abendunterrichtsstunden meiner Lehranstalt werden nicht, wie eS im vorigen Depar- tementsdlatt aus Irrthum unrichtig bemerkt war, von 8 bis 9 Uhr, sondern von 7 bis 9 Uhr ertheilt, K 0 nrad Ge 0 rgc Schlingl 0 ff,
wohnhaft im Thiergarten
H. Unterzeichneiter empfiehlt sich mit feinen Waaren als: ücMntm, Gross de Noples für Kleider, doupel Florence, Taffent, Batist und Batistmuselin, feinen und ordinären Kattunen, glatten und faconirten Moll, wie auch geschlungenen Mollgarnirungen von mehreren
, Mustern, glatten und gestreiften Kasemiren, Wollkortwesten von verschiedenen ZirtLN, allen Farben Wachtuch, Siegellack, Bleistiften und allen Arten Papieren, grossen und kleinen
1 Wachslichtern, Pariser Herrn Hüthen, leinenen und seidenen Regenschirmen, grossen und kleinen Echalen von Seidenmadras und Kachemir, allen Arten von Bändern, Seidenwatten, rptra feinen Pariser Stiefelstulpen, Porzellain- und Glaswaaren rc., mit Versicherung derer billigsten Preisen. Friedrich Kratzsch.
7 . Endesgenannter macht bekannt, daß ich bevorstehende Michaelismesse in Frankfurt am Main, mit meinem theils verbesserten und theils von mir selbst erfundenen Bruchbandagen Magazin halten werde. ' ,
Da mein Name und Kunst hinreichend bekannt itl, so. roji^
i über Die gute Sache den Werth herabsetzen. Jch'beWfe mich "blos auf die Zeugnisse.derer, die meine Bandagen tragen, oder getragen tza^, un^auf..L^S Gutachten einer kömgl.
?] medizinischen Fakultät zu Leipzig, wormnen meine Bandagen ihrer vorzüglichen Bequem, lichkeit wegen empfohlen werden. Ferner sage ich, daß solche ohne den inkommoden
; Beinriemen in den mehresten Fällen, beim Reiten, Fahren, Fechten, Tanzen und bei ollen körperlichen schweren Bewegungen Brüche ununterbrochen zurückhalten, auch nicht 5 feiten bei erwachsenen und alten Personen radikal heilen. Da ein Bruch keine unbedeutende Sache ist, und vielen Menschen sonst so dauerhafte Gesundheit dadurch unterbrochen wird, auch nicht selten dieses Uebel Die alleinige Ursache eines schnellen, jämmerlichen und zu frühzeitigen Todes ist, so glaube ich mit Recht sagen zu können, daß die Vernachlässigung derselben theils dem Patienten, theils der oft ganz schlechten Bandage zuzufchrei- t den ist; denn wenn der Patient mit schlechten, zweckwidrigen, Dem Schaden nicht angemessenen Bandagen versehen ist, so ist er in offenbarer Lebensgefahr. Es wäre daher in .diesem Falle weit besser, wenn er ein solches unvollkommenes Instrument von sich legen würde Tägliche Erfahrungen fordern mich auf, diese Anmerkung hier anbringen zu müssen.
Soll eine Bandage ihren Zweck erfüllen > so muß sie vom Patienten leicht ab und angelegt werden; sie muß keine Schmerzen verursachen und so bequem seyn, daß sie in den . feinsten Beinkleidern nicht zu bemerken ist. Da meine Bandagen unter meiner Aufsicht gearbeitet werden, so verspreche ich ihrBDollkommenheit, so viel nur immer Die Möglich- .feit Der Kunst vermag d rsetben zu geben, auch für ihre Dauerhaftigkeit Sorge zu ragen. Meine Bandagen find immer die besten Sorten drei bis vierfach mit elastischen Gummi Kberzogen , um sie vor den Rost zu verwahren Der Kürze wegen enthalte ich mich aller