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auf drei oder sechs Jahre, Dom r. Januar 1814 an, an den Wenigstfordernden öffent­lich ausgeboten werden, und ist hierzu der Termin auf den i;ten künftigen Monats März v estgesetzt. Man macht dieses hierdurch öffentlich bekannt, damit diejenigen, Kel­che diese bedeutende Lieferung zu übernehmen Lust haben, an besagtem Tage sich auf dem Römer allhier in dem Zimmer, welches die 51er ehemals inne hatten, einfiHen , und ihre Forderung machen können. — Die Bedingungen, unter denen diese Papierlieferung aus- geboten wird, können in Frankfurt bei der Präfektur, in Hanau, Aschaffenburg und Fuld aber bei den dasigen Herren Einregistriruugseinnehtncrn eingesehen werden. — Nachricht, lich wird noch bemerkt, daß der Bedarf des Stempelpapiers pro 1814 von dem neuen Lieferant noch in diesem laufenden Jahr verfertigt werden muß. Frankfurt den iLten Februar 1813«

Die Direktion der Einregistrirung und des Stempels.

3, Nachdem zum öffentlichen Verkauf der bei der Hiesigen. Leihhank versetzten und verfallenen Pfänder, .termimis auf den 17. Mai und folgende Tage auberaumt worden; so wird sol­ches und hiermit zugleich weiter bekannt gemacht, daß alle von dem 1. März 1312 an, bis zum zr. Aug. 1312 eingelegten Pfänder , längstens bis zum 12 Mai , weil alsdann die Baw- kobücher geschlossen werden, entweder ausgelöset oder umgeschrieben werden müssen oder ohnfehlbar w.it zur Verganthung gezogen werden, wobei dann noch ferner ohnverhalten bleibt: daß bei Kleidern, wollenen Waaren und andern verweslichen Mobilien, bei wel­chen der Vorschuß nach der Lombardsordnung nur auf 6 Monat geschiehet, keine weitere Umschreibung statt findet. Hanau, den 26. Februar 18 3.

Großherzogl. Zrankfurtische Lcihbankodircktion daselbst. -ff

4, An mehreren Orten ist ohne mein Wissen und Willen auf meinen Namen kreditirt wor­den. Indem ich dieses hierdurch zur allgemeinen Kenntuß des Publikums bringe, war» ne ich jeden, für die Zukunft Niemanden mehr etwas auf meinen Namen zu borgen > indem ich für keine Zahlung hafte. A. Carteret.

5. Es werden geschickte Sticker, die Mouffelingarnirungen auf das Schönste verfertigen können, gesucht. Ausgeber dieses sagt wo.

6. Zehn Stück Schweizerkühe, Fünf Rinder von 1 a 11/2 Jahr, Zwei jährige Fasselochsen von besonderer Güte, sind zu verkaufen bei Johann Konrad Deines

7. Für die diesjährige rühmlich bekannte Heilbronner Bleiche nimmt Unterzeichneter wieder Bestellungen an. Die erste Absenoung dahin ist auf den 15. März gestellt.

C 0 t r e l l.

8 Zwei starke Ochsen sind zu verkaufen, im Rad am Nürnbergerthor. And r 6.

9. Es wünscht jemand eine noch brauchbare eiserne Kiste von mittler Grösse zu kaufen. An der Expedition dieses Blatts erfährt man wer.

10. Am Wilhelmsbad wird bei schöner Witterung an festlichen Tagen Musik gegeben.

11 Die unterzeichnete Niederlage nimmt die zur Schweizerbleiche in Offenbach bestimmten Lernen- und Baumwollentücher und Garne auch dieses Jahr von jetzt an bis zum i;ten September zur Bestellung und besten Besorgung an. Durch einfache Naturbleiche und ohne Anwendung künstlicher Mittel liefert diese Anstalt, welche mit der Bleiche des Herrn Hähnisch nicht zu verwechseln ist, unter vollständigster Garantie innerhalb längstens 2 Mo­naten, die Zeit des Transportes abgerechnet, zurück. Der Preis ist von glattem Tuche, 6/4 breit 3 r/s kr., vom Gebild 4 kr. pr. Elle. Abzugeben bei Daniel Baader in der goldenen Krone.

12. Frisch gewässerte und getrocknet Stockfische, Bückinge, Sardellen, holländische Voll-Hä- ringe, und dänische Häringe, sind auf kommende Fasten^ und ausser dieser Zeit immer bet mir zu haben. Ludwig Haufen.

13. Mit ganz vorzüglich schönem Braunschweiger Flachs zu den billigsten Preisen empfiehlt sich bestens. Joh. Engelh. Krafft, gegen der weissen Lilie über.